Loveboat Vorsuppe (Clem Snide LOGO)
Man sollte sich ja nicht selbst allzu überschwenglich loben, aber die Premiere des Loveboats, als Marianne & Michael des alt.country, ging reibungslos über die Bühne. Gut, meine DI Box machte sich zwischendurch mit explosionsartigen Geräuschen bemerkbar, aber das wurde von Clem Snides famosen Gitarren/Banjo/Euphonium Spieler Pete Fitzpatrick im Laufe des Abends noch getoppt. Sprechende Banjos rocken große Zeit. Weiße Anzüge mit bestickten Elchen und Flamingos
sowieso. Da konnten Peter und ich natürlich nicht (ganz) mithalten. Trotzdem, das Publikum im LOGO hörte erstaunlich aufmerksam zu, als der Captain und ich mit einer zeitlupigen Version von “Dad when you’re dead” unseren Vorsuppenset eröffneten. Gefolgt von “Bad Hair Day“, untermalt von eben jenem explosionsartigen Aufbegehren meiner DI Box. Schöner Publikumskommentar nach unserem Set: “Das zweite Stück und Bad Hair Day fand ich am besten”.
Dann kam der Premiereteil II: die kleine Tosca und der nicht unwesentlich größere 10 Watt Transistoramp kamen zum Einsatz. Feinchen, feinchen, das bringt Spaß. Klingt gross, auch wenn Nick nicht hinter dem Mischpult saß. Dafür haben Nick und Dagmar schöne Photos von Clem Snide geknippst (die ich hoffentlich bald nachreichen kann***). Anyway, kleine Gitarre, kleiner Amp, grosses Kino. Auch die Premieren von “I owe you nothing at all” und “It’s too late” gelangen. “Girl with a guitar“, Songpremiere No.3, wurde dann wieder von der bellenden DI Box untermalt, was dem schönen Song aber keinen erheblichen Schaden zufügen konnte. Zum Abschied gab’s traditionel “She doesn’t need me anymore“. Alles in allem ein runder Gig, oder um es mit einem passenden Wort von Clem Snide Bassist Brendan Fitzpatrick zu umschreiben: “That was mellow.” Clem Snide waren großartig. Was etwas verschlafen began, entwickelte sich zu einem entspannten und gleichzeitig spannenden Auftritt. Sprechende Banjos, Tanzeinlagen von Eef Barzeley, ein Drummer der einfach unfassbar gut war und Songs über German Hip Hop und den “long lost” Zwillingsbruder von Elvis. Schön, schön. Wäre ich heute in Berlin, ich würd’ mir Clem Snide nochmal ansehen.
*** Inzwischen hat Nick die Clem Snide Bilder in seiner Bloghütte ausgestellt
( clem snide photo (c) and special thx: nick venske & dagmar bressel )
Kommentare
2 Kommentare zu “Loveboat Vorsuppe (Clem Snide LOGO)”
Na, dann mal los!
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So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
- Ich packe meinen Koffer
- Kleines Besteck revisited
- 19.02.08 - Cpt.Stubing & the Loveboats im Music Club Live
- Loveboatzwonull
- I haven't seen my weblog for a while...
- Heute mal das kleine Besteck...
- 30 sec. Loveboats @ Wordcamp08
- Rocking all over the Word - Wordcamp08
- Man hört und spricht sich ja sonst nicht
- Toni Mahoni, Nierengurt und ein runder Abend an der Essbar
- Der Boss kommt an die Elbe...
- Flaschenpost #9 - Einarmiges Zwergengitarren gleiten
- Ausfallend groovend
- Blick in die Glaskugel
- Bassisten-Witz Recyling
- Sonntagnachmittagsmusik
- Bleibt alles anders und doch vertraut...
- Noch'n Toast
- Danz op de Deel
- Such doch...
- Das Glück eines Gitarristen
- EMI mit ohne DRM und Sony mit ohne Plastik
- Film ab
- Shut up and waltz
- Sing along...
- Balanced remixed
- Balanced
- Kokossofabootauftritt
- Reduzierte Sonnenbrillen
- Mit Bananen gehandelt
- Willig und beweglich
- On the road again revisited
- On the road again...
- Dreamteam 2006
- Los geht's ...
- Klassenfahrt galore ...

Oh ja. wer in Berlin wohnt und heute nicht zu Clem Snide geht, ist gar kein richtiger Mensch. Long lost twin. Meine Fresse, waren die gut.
Stimmt. Aber ich würde die Jungs am liebsten nochmal in Barcelona sehen .o)