Wedding Bells

HochzeitstorteWedding bells are ringing in the chapel.
That should be ringing now for you and me.
Down the aisle with someone else you’re walking.
Those wedding bells will never ring for me
.”

Und bevor der gute, alte Hank Williams Recht behält, haben mein Schatz und ich beschlossen selbst die Glocken leuten zu lassen. Am 7.11. ist’s soweit.

Wundersame Welt der Schwerkraft …

Gestohlene GitarrenVor ein paar Monaten wurde ich von einer Exlebensabschnittsgefährtin um 6 Instrumente erleichtert. Unschöne Geschichte im Quadrat. Äußerst unschön, da der ideele Wert, den einige dieser Instrumente für mich haben, sehr groß ist. Besonders unschön, da ich, obwohl ich von Seiten der Staatsanwaltschaft weiß wo diese Instrumente sind, nicht an mein Eigentum komme. Toll. Ich bin begeistert.

Nun gut (oder auch nicht). Heute morgen überraschte mich mein Schatz mit den Worten: “Ich schenk dir eine Dobro.”. Wundersame Welt der Schwerkraft.

Klassenfahrt galore …

Nick & DagmarDer Nick kreierte dereinst den Begriff Klassenfahrt statt Gig oder Auftritt. Passend, wie ich finde und Klassenfahrten ohne den Nick sind keine richtigen Klassenfahrten. Nicht nur das der Nick ein großartiger Schallereignissortierer ist, nein, er ist auch Freund, Querkopf, Pauli Fan, Urgestein der Hamburger Szene, Schneidermeister für Gefilmtes und überhaupt… Schöne Klassenfahrten haben wir gemeinsam erlebt und auch ziemlich bizarre. So zum Bleistift die Reise nach “Fuck am See” , mein vorletzter Gig mit Ohrenfeindt. Über den letzten Gig legen wir mal den Mantel des Schweigens. Nick war eh nicht dabei, also keine Klassenfahrt. Dabei war Nick aber beim betreuten Proben des Loveboats, so z.B. bei meinem diesjährigen Geburtstaggig (den Nick noch dazu Marktlöcke 10.02.05komplett organisiert hat und dafür ungerechterweise vom Schicksal bös abgestraft wurde), am Hafen bei eisigen Frühsommertemperaturen (8° C, gefühlte 3 cm), im Logo vor Terry Lee Hale (der widerum erkannte im Captain die vermeintliche Reinkarnation von Hank Williams) und und und … jedenfalls war Nick dabei und auch Dagmar und beide machen ganz tolle Fotos. Und Dagmar macht ganz besonders tolle Fotos. Warum macht sie das? Weil sie’s kann. Apropos tolle Fotos. Den Captain, das Loveboat und einiges mehr, gibt’s in Nicks NixPix Galerie.

Wie ich blogge?

Wie ich blogge?Ist das ansteckend? Diese Frage beantwortet die Umfrage “Wie ich blogge?” nicht. Auch wenn ich es mit der alten Weisheit: “Ich glaube keiner Statistik die ich nicht selbst gefälscht habe” halte, so finde ich das Thema doch interessant genug um dieser Umfrage Versuchskanninchen zuzulinken. Wer wissen will, wer wie wo was warum fragt, der liest im Bamblog nach. Und ist bloggen nun ansteckend oder nicht? Ich sag mal ja. Angesteckt hab’ ich mich hier und da.

The Handsome Family

Entdeckt in einem Podcast und sofort ins Herz geschlossen: The Handsome Family. Martin hat mir gleich einen Beitrag in seinem Blog gewidmet. Danke Martin, möge in deinem nächsten Traum das Kleingeld für Frisur und eine neue Promat Pedalsteel reichen. Darf ich mal zitieren? Weil’s mir die Familie Sparks so sympathisch macht:

The Handsome FamilyRennie und Brett Sparks wissen natürlich um die vielen Fallen, in die man bei dieser Sicht der Dinge tappen kann. Pseudo-Authentizität ist da vielleicht die naheliegendste, doch hat die Familie da einen eingebauten Filter. Ihre CDs werden nicht vom Fake-Geknister alter Aufnahmen begleitet und es wird auch nicht ausschliesslich auf uralten Instrumenten gespielt. Ganz im Gegenteil. Produziert wird digital im heimischen Wohnzimmer mit Pro-Tools und jede ihrer CDs klingt auch so - Digital, fast steril und kalt. Dazu kommt noch Brett’s klassisch ausgebildeter Bariton, der ihrer Musik sofort jeglichen Anflug von Lo-Fi und Retro-gekuschel nimmt. Dabei kommt durchaus klassisches Country-Instrumentarium wie Banjo, Autoharp und Lap-Steel zu Einsatz, das aber teilweise recht einfach gespielt wird - hier tobt sich niemand am Banjo aus, weil man das in diesem Kontext ja mal könnte. Auch für Esoteriker gibt es hier nichts zu holen, was man bei der Rätselhaftigkeit der Texte mitunter vermuten dürfte. Zu absurd und nicht selten schlichtweg lustig sind die Texte, was schon auf der Kontaktseite ihrer Website deutlich wird: “Please refrain from gathering outside our house with pitchforks and torches.”

Quelle: The Handsome Family - Martin Abend

Und wo wir gerade beim Thema Familie sind… es wird demnächst geheiratet und das ist gut so.

Music Biz, aufgepickt …

Music BizIn einer Bloghütte nebenan wohnt Martin. Wenn Martin nicht gerade Bäume kuschelt oder in der Tiki Bar aufspielt, versteckt er Haarbüschel. Und klasse Links. Einer davon führte mich in den Blog von Ed Ward. “Well, I don’t have anything to do with getting you accepted by SXSW, and I’m not interested in listening to it, because I’m just an underemployed journalist who lives in Berlin.” Ist zwar schon ein paar Tage her, aber seine Betrachtung zur Popkomm fand ich allemal lesenswert. Knapper, aber nicht weniger lesenswert, leuchtet Martin die Untiefen des Music Biz aus.

Die Welt ist klein…

PodcastGestern, auf der Suche nach iPod Futter zum Gassigehen, hab’ ich mich endlich mal in die Welt des Podcasting begeben. Über den Weg gelaufen war mir das ominöse Podcasten schon im Nachbarblog, Rockmilieu, welcher auch gleich eine gar handliche Erklärung liefert, was das denn überhaupt ist, dieses Podcast-Dingens. Klickst du Erklärung hier. Jedenfalls nettes Ding das, so’n Podcast. Radio für unterwegs und (oft) von Menschen gemacht, die mehr als der übliche zwangskumpelhafte Quasselklebstoff zwischen Chartklingeltönen und Werbepause sein wollen. Okay, es gibt ihn auch, den Quasselklebstoff unter den Podcastern, zB Dave Navarro. Aber immerhin erfährt man bei ihm etwas über Carmen Electra, seinen Honda shreddernden Hummer Geländewagen und über C.C. Deville. Wenn das nichts ist, so ist es zumindest eine Alternative zu Delta Radio und Konsorten. Es geht aber auch anders. Dirk Darmstaedter zB nimmt seinen aktuellen Podcast im VW Sharan auf. Gelungene Idee, Dirk Darmstaedter’s Song der Woche. Ur-ur-urzeiten ist’s her, das ich bei Jeremy Days vorspielte (oder war es damals noch Kirk & the Real McCoys? Jedenfalls ist es lange her). Heute macht Dirk in Sachen Labelchef bei Tapete großes und kleines Musikkino und schreibt immer noch wundervolle Songperlen. Apropos Tapete und Dirk: einen wundervollen “Willkommen, der Herbst kommt”-Track aus der fruchtbaren Begemann/Darmstaedter Kooperation gibt’s diesen Monat bei Tapete als Free Download. Direkt aus Dirks Wohnzimmer. Dabei fällt mir noch ein, das ein anderes Wohnzimmer demnächst umzieht. Die Captains Recording Lounge zieht’s demnächst in die Kleinstadt. Näheres demnächst im Loveboat Blogbuch. Und natürlich auch hier. Vielleicht sogar als Podcast. Wer weiß? Die Welt ist klein und im übrigen auch manchmal grausam, wie der Captain so schön schreibt: “Aber eine hübsche Menge toter Meerschweinchen über den Hof verteilt, da kann man erstmal nicht mit dem Schöpfer kommen“.

Die Söhne der Comet(y) 2005

Schweine im Weltall“, so titelte der Captain seine Betrachtung der Comet 2005 Verleihung. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Captain den Ernst der Angelegeheit etwas überschätzt hat. Noch weniger bin ich mir sicher ob die Senderbänder nicht verwechselt worden. Das war doch eindeutig eine Comedy Preisverleihung? Auch wenn mir nicht recht klar ist, warum in einer solchen Sendung jemand wie Pocher geehrt wird. Doch kein Comedy Preis? Ging es etwa doch um Musik? Wenn ja, scheint es in allen Kategorien nur noch die fetten Söhne des Silbermonds im Julihotel zu geben. Groß war natürlich die Erkenntnis, das es (endlich) eine legitime Nachfolge für die legendären The Teens gibt. Zumindest in der Kategorie “Arschgesichter des Jahres”. Ich dachte ja immer, das in meiner Jugend alles besser war, aber Tokio Hotel stellen The Teens natürlich locker in den Schatten. Möge ihnen eine ähnlich lange Karriere vergönnt sein. Schön war, das die Söhne Mannheims in der selben Kategorie nominiert worden wie Schnappi, das Krokodil. Vor lauter Lachtränen konnte ich leider nicht mehr lesen ob in der Kategorie “Bester Liveact” oder “Bester Klingelton”. Egal, heutzutage scheinen die Grenzen der Kategorien ja auch fließend ineinander überzugehen. Traurig hingegen stimmte es mich, das niemand, aber auch wirklich niemand, im Publikum den Refrain von “Guns of Brixton” mitsingen konnte. Dabei gaben sich die Toten Hosen (mit freundlicher Unterstützung von Mr.Gentleman) alle Mühe diesen Clash Klassiker nicht zu verhunzen. Zuversichtlich stimmte mich allerdings, das Schnappi, das Krokodil, dann doch nicht zum besten Liveact gekürt wurde. Sooooo schlecht scheint es der Musikbranche dann doch noch nicht zu gehen.

Mein erstes Buch

Travis & LemmyMein erstes Kinderbuch war sicher nicht Lemmy Kilmisters Autobiografie “White Line Fever“. Ich glaub’ es war “Petzi, der kleine Bär auf Wanderschaft”.

Vielleicht lag es an der optischen Verwandtschaft von Petzi und Philthy Animal Taylor, das ich mit 15 so begeistert von Motörhead war. Das erste Konzert in der Hamburger Markthalle werd ich wohl nie vergessen. Bis heute für mich ein Sinnbild des Rock’n'Rolls. Nach dem Abend wollte ich spitze weiße Boots haben und eine (defekte) Nebelmaschine in meinem Kinderzimmer.

Philthy & MeckiWenn ich mir es recht überlege, hab’ ich Petzi mit Mecki, dem Igel, verwechselt. Kann vorkommen, schließlich liegt sowohl meiner Kindheit als auch das erste Motörhead Konzert schon ein paar Tage zurück. Jedenfalls hatte ich ein kleines Mecki Stofftier (wärend Travis erstes Stofftier ein Huse ist, welches eine Mischung aus Hund und Hase ist)… jedenfalls sah Mecki aus wie Philthy und trug ein Karohemd wie…. richtig: Rory Gallagher. Mein erster Gitarrenheld. Rockpalast 1977, Grugahalle, Klein Boogie vor’m Fernseher. “Tschörrmän Telewischen praudlie prrresentsss…”. Heute im iPOD die “Wheels Within Wheels“, das Akustik-Folk Album, das der grundsympathische Ire zu Lebzeiten leider nicht mehr aufgenommen hat. Dafür hat Bruder Donal Gallagher mehr oder weniger Akustisches von Rory und Freunden zusammengestellt. Schöne Scheibe, gespickt mit kleinen Anekdoten, von Bob Dylan der sich von Bela Fleck vertreten lies und den Dubliners, die auch nicht auf die Bühne kamen ….

Aussensaiter Session No.13

Leo und MandobirdMein Lieblings-Hang-Out im Netz ist seit Jahren das Aussensaiter Forum. Ein Haufen mehr oder weniger Musikverrückter treffen sich dort täglich auf einen Keks und quatschen (mehr oder weniger) über Musik, G.A.S. und Rezepte. Von Zeit zu Zeit trifft man sich zur gemeinsamen Session. No.13, diesen Freitag und Samstag, mal wieder in Duisburg und leider mal wieder ohne mich. Aber der Zahn der Zeit hat meinem alten Golf II zusehr am Zahnriemen genagt und der Schrauber meines geringsten Misstrauens empfahl für’s Wochenende Hauskonzert für die Zwerge. Ist ja auch was feines. Momentan gucken die Jungs ganz begeistert (oder war es entgeistert?) zu wenn ich Bottleneck-Versuche auf der Mandobird starte. Leo ist inzwischen kräftig gewachsen. Auf dem Bild war er gerade 24 Stunden alt. Die Mandobird ist auch nach über 6 Monaten etwas kleinwüchsig. *g*

Friedensnobelpreis revisited

Einen Friedensnobelpreis hab’ ich am Sonntag nicht bekommen. Kein Wunder, war ich doch ziemlich übellaunig und motzig, was meine Freundin, verständlicherweise (auch ich oute mich hier mal als Frauenversteher), nicht soooo gut fand. Nun ist Montag und nun ist auch wieder alles im Lack. Zum Pulitzer-Preis hat’s auch nicht gereicht. Vielleicht reicht es ja für Nick? Komprementierendes Bildmaterial hat er ja genug in seiner kleinen Bloghütte angehäuft.

Nobel und (zäh)flüssig …

Der Friedensnobelpreis 2005 geht an die Internationale Atomenergiebehörde und der strahlende Sieger heißt … egal, es gibt ja noch den Ig® Nobel Prize.

And the Winner is :
FLUID DYNAMICS: Victor Benno Meyer-Rochow of International University Bremen, Germany and the University of PinguOulu , Finland; and Jozsef Gal of Loránd Eötvös University, Hungary, for using basic principles of physics to calculate the pressure that builds up inside a penguin, as detailed in their report “Pressures Produced When Penguins Pooh — Calculations on Avian Defaecation.
PUBLISHED IN: Polar Biology, vol. 27, 2003, pp. 56-8.
ACCEPTING: The winners were unable to attend the ceremony because they could not obtain United States visas to visit the United States. Dr. Meyer-Rochow sent an acceptance speech via videotape. (Pinguindärme entleeren sich ungefähr mit dem Druck eines platzenden Autoreifens….)

… und etwas zähflüssiger:
PHYSICS: John Mainstone and the late Thomas Parnell of the University of Queensland, Australia, for patiently conducting an experiment that began in the year 1927 — in which a glob of congealed black tar has been slowly, slowly dripping through a funnel, at a rate of approximately one drop every nine years.
REFERENCE: “The Pitch Drop Experiment,” R. Edgeworth, B.J. Dalton and T. Parnell, European Journal of Physics, 1984, pp. 198-200.
WHO ATTENDED THE IG NOBEL CEREMONY: John Mainstone (da sein Kollege Thomas Parnell inzwischen dahingeschieden ist. Der nächste Teertropfen wird zwischen 2007 und 2010 erwartet).

Quelle: http://www.improb.com/ig/ig-top.html

Ohne Worte …

“Die völlige Abwesenheit des Wortes ist die beste Beschreibung.” So (oder so ähnlich) las ich es unlängst. Kann man so stehenlassen, oder?

Jungle we call home

Big Dog Doug LatrineEs muss irgendwann 1998/99 gewesen sein. In Osnabrück spielten die Illegal Artists, Sonnenschein, Openair, brasilianische Trommeln, alt.country und Big Dog Doug Latrine aka Heinz Rebellius spielte auf seiner frisch von mir erstandenen Claim Strat. Ein Jahr später fragte mich Heinz ob ich einen Keyboarder kennen würde, der Lust hätte bei der Cliff Barnes & the Fear of Winning Reunion in die Tasten zu hauen. Ich schrieb zurück: “Got guitar, will travel”. Und so war’s dann auch. Osnabrück, Fearfactory Studio, die erste Promo CD nach 8 jahriger CBATFOW Pause. “Merry X-mas, I’m dressed in black” plus 3 Cliff Barnes Klassiker “No one’s got an asshole like a cowboy“, “Married a Nymphomanic” und der Country Klassiker “Whole Lotta Love” (gleichnamig und verwandt mit eben dem Klassiker “Whole lotta love“, den man eigentlich nicht besser spielen kann… wir taten es trotzdem… besser). Später verschlug es uns nach Malta, ein altes Neve Mischpult auf dem fast Nirvanas “In Utero” gemischt worden wäre und der Rest ist History. Heute im Blog von used-hq: “Jungle we call home“. Let it roll, die Geschichte geht weiter. Seit 2 Jahren warten eine handvoll neuer CBATFOW Songs (und andere Lieder die durch die Luft fliegen) auf Vollendung.

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