Thanks for all the Flowers

Heinz RebelliusNo one’s got an asshole like a cowboy“, dieser ebenso einprägsame wie wahre Songtitel von Cliff Barnes & the Fear of Winning, bewog mich vor einigen Jahren dazu eben diese Band im LOGO anzuschauen/hören. Es war ein Dienstag, auf der LOGO Bühne stand ein Fernseher und es lief …. Dallas. Jahre später, Dallas lief längst nicht mehr im Fernsehen, traff ich Heinz Rebellius in Ibbenbüren. Ein kleines Kaff, auf dem Weg nach Holland, das zu 2/3 aus einem riesigen Musikalienfachhandel besteht. Ich war damals für den alten Mesa/Boogie Europa Vertrieb unterwegs und Heinz war, soweit ich mich zurückerinnern kann, in Sachen SOLO Musikmagazin vor Ort. Wir unterhielten uns u.a. über unsere Bands und ich erzählte ihm von Cpt.Stubing & the Loveboats und werde nicht vergessen, wie Heinz anfing zu lachen, als ich ihm sagte: “Der seltsame Bandname ist inspiriert worden durch eine seltsame Kapelle namens Cliff Barnes & the Fear of Winning…”, welche er wahrscheinlich nicht kennen würde. Konnte ich ahnen, das ich Big Dog Doug Latrine, neben Robert Tijuana das Mastermind von CBATFOW, vor mir sitzen hatte? Damals im LOGO war es ziemlich dunkel und ich noch keine Brille …. peinlich, peinlich. Egal, Heinz und ich blieben in Kontakt. Die Geschichte habe ich hier schon mal erzählt. Gestern fand Heinz den Weg in meine Bloghütte und ich hab’ mich riesig gefreut mal wieder etwas von ihm zu hören. Ohne ihn wären in den letzten Jahren viele wunderschöne Gigs und einige tolle Instrumente nicht gewesen. Obwohl die Cliff Barnes Reunion größtenteils ohne ihn stattfand (zur “godsatwork” CD verliess Heinz die Band wieder und brachte uns Tom Ivison in die Kapelle), so war er doch spätestens beim Neil Young & Crazy Horse Part von “Thanks for all the Flowers” im Geiste mit auf der Bühne. Eigentlich ist es mal an der Zeit Danke zu sagen. Danke Heinz, ohne den Nachmittag im Foyer von Musik Produktiv wäre mir viel entgangen. Und irgendwie hab’ ich gerade das Gefühl wir werden irgendwann mal wieder auf der selben Bühne stehen und ich werd mich wieder wie ein Rookie fühlen, so wie damals, als wir die CBATFOW Klassiker “No one’s got an Asshole like a Cowboy“, “I married a Nymphomaniac” und natürlich den größten Country Song aller Zeiten, “Whole Lotta Love” noch einmal neu aufnahmen. Vier Songs in drei Stunden und dann fuhr ich weiter nach Olpe um in sieben Tagen gerade mal vier Songs mit einer anderen Band aufzunehmen. Das war vor fünf Jahren. Eigentlich wird’s mal wieder Zeit, oder?

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Na, dann mal los!





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