Talentbremse des Jahres

Paige Capo“Talentbremse” dürfte wohl die gebräuchlichste Umschreibung für einen Kapodaster sein (oder Capotaster … Wikipedia* schweigt sich da ausnahmsweise mal aus. Nennen wir das Ding doch kurz Capo). Für mich als Opentuning Gitarrist ist so’n Capo das Spielzeug schlechthin. Drei gute Talentbremsen gehören einfach in jeden gutsortierten Gitarrenhaushalt. Da wäre der Klassiker, ein Shubb (am besten den Shubb mit der kleinen Umlenkrolle), dann den Klassiker No.2, ein Kayser Capo (die Teile die man genial an den Headstock klemmen kann). Und No.3? Mein Lieblingsspielzeug des Jahres 2005, ein Paige Capo. Kein anderer Capo ist so stimmstabil, so leicht und man verliert ihn so selten. Wärend der Shubb und der Kayser geklemmt werden (und damit durch seitliches Verziehen des Capos beim aufklemmen die Stimmung verhageln können), wird das Teil von Paige geschraubt. Ausserdem ist die Auflagefläche des Paige so schmall, das man den Capo auch direkt auf dem Bund aufsetzen kann. Geht’s genialer? Nö. Darum mein Lieblingsspielzeug des Jahres 2005, bestellbar bei Tonetoys, meinem Lieblingsspielzeughändler.

*Natürlich schweigt sich Wikipedia zu Kapodaster nicht aus. Das Wort Tüppfühler hingegen wird nur von Google gefunden. Ganz vorn in den 45 gefundenen Tüppfühlern ist das Aussensaiter Forum. Danke ullli (s. Kommentar)

Kommentare

4 Kommentare zu “Talentbremse des Jahres”

  1. Hokey am 29. Dezember 2005 11:33 am

    Aaaah…cooool… diese Verstimmerei geht mir immer derbe auf den Senkel.

  2. Boogie am 29. Dezember 2005 1:38 pm

    Der Paige Capo ist verstimmungsfreier als jeder andere mit bekannte Capo. Bei Tonetoys gibt’s noch eine Plastevarriante in Billig. Von Heriba glaub ich. Aber irgendwie vertrau ich einer Metallkonstruktion mehr.

  3. slidetone.blog » Los geht’s … am 1. Januar 2006 6:56 pm

    […] Die erste Schritte ins Jahr 2006 sind getan. Bei Travis sogar die ersten Tanzschritte, wärend “Standing in the shadows of Motown“, die Doku über die legendären Funk Brothers, im Fernsehen lief. Leo ieß das eher kalt, taute dann aber bei der Live8 Wiederholung bei Robbie Williams Version von “We will rock you” auf. Für 9 Monate haben die beiden schon einen recht soliden Musikgeschmack, find ich. Papa ist zufrieden. Anonsten gab’s zum Neujahr die üblichen guten Vorsätze. So z.B. wieder mehr in Open D zu spielen. Würde auch gut zum Songfundus des Loveboats passen. Mit Open D und Open E (mit Capo im zweiten Bund) ließe sich gut ein Drittel des CSATLB Programms abfeiern. Also flugs die “Hochzeitsdobro” umgestimmt, von Open C auf Open D und ein bischen rumexperimentiert. Open D kommt schön für bluesige oder lapsteelartiges Country Matrial und ergänzt sich schön mit Open C, das nicht so zwangsbluesig klingt und eigentlich eher ein Folktuning ist (aber auch schon im Bikerrock Bereich erfolgreich getestet und für gut befunden). Die Akustische bleibt auf C, die Dobro auf D und dann schauen wir mal beim nächsten Gig weiter. Der wird wohl im Februar in der Lüneburger WunderBar stattfinden, alles weitere gibts demnächst in dieser Bloghütte nachzulesen. […]

  4. ullli am 5. Januar 2006 7:37 pm

    Errrm… Kapodaster ist aber im deutschen Wikipedia drin, oder habe ich was jetzt nicht begriffen? Niedlicherweise sind der deutsche und der englische (”Capo”) W’dia-Eintrag verschiedenen italienischen Worten zugeordnet. Da kann ja noch mal jemand aufrauemen gehen…

    einkaufen geht:
    ullli

Na, dann mal los!





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