Ding Dong …

Der (Klingel)ton macht die Musik. Doch auch abseits des Klingeltons wird in der Werbung Musik gemacht. Zulieferer für Auftragskompositionen im Bereich Werbung, Funk, Film und TV haben sich im Berufsverband Composers Club e.V. zusammengeschlossen. Eines der herausragenden Ziele des Composers Club, dem u.a. so illustre Namen wie Klaus Doldinger, Carsten Bohn, Paul Vincent Gunia und Helmut Zerlett angehören, ist es der sogenannten Zwangsinverlagnahme entgegenzuwirken. Interessanterweise taucht in den letzten zwei Newslettern des Composer Clubs , nämlich hier und dort das Thema Zwangsinverlagnahme im Zusammenhang mit der Agentur Jung von Matt auf. Scheinbar befürchtet man beim Composers Club das JvM den Slogan “Geiz ist geil” allzu ernst nehmen könnte. Schließlich fragte der CC e.V schon vor 2 Jahren bei JvM nach ob Geiz denn wirklich so geil sei? Eine berechtigte Frage, besonders wenn man davon ausgehen sollte, das Auftragskomponisten keine Praktikanten sind.

Aber mal was ganz anderes: heute hätte Warren Zevon Geburtstag gehabt. Zeit den CD Karton auszupacken und die “My Ride’s Here” aufzulegen…

Kommentare

5 Kommentare zu “Ding Dong …”

  1. capitano am 25. Januar 2006 11:55 am

    “My ride’s here”? Ich bin leider für die “erste”, selbstbetitelte Platte von 1976. The french inhaler und Hasten down the wind sind Lieder, die nicht so ganz spurlos an mir vorbei gegangen sind. Und irgendwie mußte ich ja auch an die songtechnische Verwertbarkeit des Namens Carmelita kommen ;-).

  2. Boogie am 25. Januar 2006 12:02 pm

    “My Ride’s here” ist nur die einzige Warren Zevon, die ich mein eigen nenne. So wie ich nur eine Bob Dylan “Greatest Hits” habe und damit gar nicht über Musik schreiben sollte. Ach nee, ich hab ja noch die “Live at Budokan”, ich darf weiterschreiben. Und was Warren Zevon angeht, da steht einiges auf meinem Wunschzettel. Der Mann hatte ganz große Momente.

  3. capitano am 25. Januar 2006 1:14 pm

    Oh, ich finde aber Du solltest durchaus weiter über Musik schreiben. Zumal ich mit meiner meinung wahrscheinlich auch recht alleine bleibe…

  4. Boogie am 25. Januar 2006 2:47 pm

    Dafür können wir uns beide darauf einigen das das Haarbueschel mehr über Musik schreibt.

  5. slidetone.blog » Du bist Kinky am 27. Januar 2006 1:21 pm

    […] Aber zurück zur Kinky Talking Action Figure. Wir mögen ja einiges belächeln was aus der neuen Welt ins alte Europa schwappt, aber in Sachen Werbung hinken wir einfach hoffnungslos hinterher. Gut, gut, JR von Matts Markteinführung des Begriffs Klowand war schlicht brilliant. Unter Zuhilfenahme modernster Kommunikationstechnik (wir erinnern uns, eine eMail war der Anfang dieser Erfolgsstory) wurde das Wasserglas Klein Bloggersdorf im Sturm erobert. Aber was ist eine Elektropost gegen eine Elektropuppe? Nichts. Schreiben sie sich das mal auf, Herr von Matt. Ich hab’ meine Kinder gefragt. Die wissen das. Die wollen weder hohle “Du bist Deutschland” Sprüche, noch dumpfes “Geiz ist geil” Gesabber. Geiz? “Papa, will Puppe!!!”. Wenn ich denen mit Geiz komme, ist der Ofen aus. Und was bei den Kleinen funktioniert, kommt bei den Grossen erst recht an. Sollte unsere Bundesmerkel sie mal fragen, dann hätte ich da eine Idee. Aber bitte keine Batterien beipacken. Geiz ist manchmal doch geil. […]

Na, dann mal los!







    So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
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