Nette Nachbarn
Unlängst fand der Musikdieb Einzug in meinen Blogroll und nun hab’ ich schon wieder einen interessanten Hamburger Blog gefunden. Der Musikjournalist Matt Wagner, wohnhaft auf der Rückseite der Reeperbahn. Beim mickrigen kleinen König Louis XIV stolperte ich über Matts Blog. Auf Louis bin ich in den Kommentaren bei Maingold Marius gestoßen. Da gibt’s inzwischen eine ellenlange (aber auch sehr interessante) Diskussion zum Thema: “Gleiche Qualität für nix“. Marius ist Frankfurter. Macht aber nix. Ist trotzdem ein netter Blognachbar. Schließlich ist Frankfurt nur eine klitzekleine Kontinentalplattenverschiebung von Hamburg entfernt. Und das wiederum erinnert mich daran, das ich auf die schöne Widmung zum Tode von Nikki Sudden verweisen wollte, die Tom, mein Lieblingsfrankfurter am 28.sten schrieb.
Apropos nette Nachbarn: Cpt.Stubing & the Loveboats hat gestern den Anker bei Myspace ausgeworfen. Spannende Sache das. Das Interessante an Myspace scheint die recht große Dichte an Bands und Musikern zu sein. Neben Unmengen von unbekannten Acts findet man auch Namen wie Van Morrison, Elvis Costello, Ryan Adams oder Lucinda Williams. Und über Nacht konnten wir diese Vier als “Freunde” gewinnen. Yihhhhhaaaa. Diese Form der Verlinkung innerhalb von Myspace und das Stöbern durch “Freundeslisten” anderer Bands bringt Spaß. Ausserdem entdeckt man den einen oder anderen Bekannten wieder, wie z.B. Terry Lee Hale und Clem Snide, für die wir mit dem Loveboat schon die Vorsuppe servieren durften. Und auch Todgeglaubte, wie Drivin’n Cryin oder Gary Floyd findet man bei Myspace wieder. Feine Sache das und nette Nachbarschaft.
Cpt.Stubing & the Loveboats @ Myspace
MySpace revisited
So, der erste Schritt ist getan. Nach Cpt.Stubing & the Loveboats - Das Buch, Loveboats - Der Film, den Captain Stubing - Actionfiguren, diversen gepflanzten Bäumen und dem Loveboats Logbuch kommt jetzt: CSATLB@mySpace… demnächst sogar mit Inhalt, Freunden und Musik.
Nachgehört: Jetzt ist schon ein bischen was zu sehen/hören und einen Freund haben wir auch schon.
Nachgehört II: Einen Freund??? Weihnachten, Ostern und Geburtstag an einem Tag kann nicht geiler sein.
Bestehender Zustands Boogie
Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen, oder einfach weil der Bandname Status Quo im Zusammenhang mit meinem Freddy Mercury Beitrag fiel, schreib’ ich ein paar Takte zu eben dieser Kapelle, die die Musikwelt seit nunmehr 35 Jahren mit einem und demselben Boogie Riff heimsucht. Natürlich gibt es Status Quo schon länger. 1962 gründeten Mike Francis Rossi und Alan Lancaster eine Schülerband, die in der Bandchronik 1982 als 20ster Geburtstag von Status Quo mit dem Album “1+9+8+2” gefeiert wurde. Wobei, strengenommen für einen Quo Fan, der mit 14 den “Quo Schatten” mit Filzstift auf seine Jeansjacke kritzelte, “1+9+8+2” auch der Anfang vom (andauernden) Ende seiner Helden began. John Coghlan, Original Drummer, verließ die Band noch wärend der Aufnahme Session und ist auf dem ersten Release “Dear John” schon nicht mehr zu hören. Zwar gibt es 1985 nochmal eine Reunion für einen einzigen Auftritt (LiveAid Eröffnung) aber das war’s dann auch. Alan Lancaster verläßt die Band und von da an treten Mike Francis Rossi und Rick Parfitt als einzig verbleibende Originalmitglieder als Status Quo auf.
Trotz der langen Karriere, die bis zum heutigen Tag anhält, erinnert man sich bei Status Quo im Allgemeinen nur an zwei Songs. Der wohl bekannteste ist “Rocking all over the world” von 1977, eine John Fogerty Coverversion und das (imho absolut gruselige) “In the army now” (1986), die erfolgreichste Status Quo Single (nur Wham, mit dem noch gruseligeren “Last Christmas” verhinderten eine bessere Chartsplatzierung in England als Platz 2). Dabei waren Status Quo in den 70gern eine der wichtigsten Album Bands und letztendlich für mich ein Bindeglied zwischen Pub- und Punk(rock). Rockend, aber weit weniger “Hardrock” als z.B. Deep Purple oder Led Zep, bodenständiger als Black Sabbath oder Queen und seltsamerweise, trotz starker Boogie Wurzeln, hatten sie nie wirklich den Ruf einer Bluesrock Band wie z.B. ZZ Top oder Free/Bad Co. Die größte Nähe hatte Status Quo musikalisch zum Pubrock, der mit seinem 3 Akkord Trinker-R’n'B eine der Wurzeln des britischen Punk war. Der Unterschied zu Dr.Feelgood und Co lag einzig im größeren Erfolg von Quo. Scheiben wie “Dog of two head” (1971), “Piledriver” (1972), “Hello” (1973), “Quo” (1974), “On the level” (1975), “Blue for you” (1976) und “Status Quo Live” (1977) strotzen vor No-Nonsens Boogie Perlen.
Vor allem das 77er “Status Quo Live” Doppelalbum vereinigt so ungefähr alles was man von den synchron schwingenden Telecaster Helden braucht, inklusive dem geerdeten Doors Klassikers “Roadhouse Blues“. Dem Live Album verdanke ich auch meinen Spitznamen “Boogie”, weil ich jedem, egal ob er es hören wollte oder nicht, das Ansager Intro (”…Is there anybody who wants to boooogie???…”) vorspielte. Natürlich in angemessener Lautstärke. Letztendlich verdanke ich dem stumpfen 3 Akkord Riffrock nicht nur meinen Spitznamen, sondern auch meine Affinität zum Punk und Country (und, last but not least, zur Telecaster). Wenn man sich mit 3 Akkorden den Hals bis zur Nackenstarre einschwingen kann, dann kann man auch zu 3 Akkorden wütend werden oder wundersame Lieder über Kühe schreiben. Danke, Mike Francis, Rick, Alan und John, eigentlich wird es mal wieder Zeit die Jeansjacke und den Filzstift auszugraben. Die Party ist noch nicht vorbei…
Musiktodsonntagprobenalleswirdgut…
Nikki Sudden ist am Sonntag verstorben. Fast 50 wurde er, mal gerade so alt/jung wie die Musik an die er geglaubt hat. Only the good die young oder sie werden unsterblich, wie Johnny Cash und werden 81. Warren Zevon wurde gerade mal 7 Jahre älter als Nikki Sudden. Am Sonntag, Loveboat Probe beim Captain, spielten wir Warren Zevons “Carmelita“. Und weil “Carmelita” ein ziemlich hoffnungsloser (wenn auch unkaputtbarer) Song ist, wurde auch John Prines “Angel of Montgomery” gespielt. Ganz großer Song und John Prine ist auch noch nicht tot, auch wenn seine Website unter dem Namen “John Prine Shrine” in meinen Bookmarks verzeichnet ist.
Aber zurück zur Probe am Sonntag. Es war mal wieder einer dieser wundervollen Probetage, an denen mir bewußt wurde, wie wichtig mir das Musikmachen mit Peter ist (und was für ein beknacktes Wort ist eigentlich “Musikmachen”?). Neben der Musik sind es vor allem unsere Raucherpausengespräche, die ich so schätze. Mir fällt dabei immer ein Zitat ein, das ein guter Bekannter von mir über seinen Partner sagte: “Er ist der der das Feuer anzündet und ich versuche es auszupissen. Das was dann noch glüht ist gut“. Feines Bild, auch wenn es in unserem Fall weniger extrem zugeht.
R.I.P. - Nikki Sudden
Viel mehr Glauben an Rock’n'Roll ging nicht…
I think I’ll have another drink before I leave you
Though it’s time for me to walk right out of that door
Nikki Sudden 19 Juli 1956 - 26. März 2006
MeineGüte … b.z.w. MySpace
Kann mir das bitte mal jemand erklären? Wie kann eine so grausam zusammengestricke Seite wie mySpace.com so einen Erfolg haben? Ich bin eben auf der MySpace Seite eines Bekannten von mir (ich verrat nicht um wenn es geht. Nur soviel, ich bin sein Fanclubleiter) und klick mich durch seine Friends Seiten. Himmidieziege, wen findet man da alles. Das Who is Who des guten Geschmacks, u.a. Elvis Costello, Willie Nelson, Mike Watt, Ryan Adams, Gillian Welsh, Golden Smog, Pat Macdonald, David Poe, Melvins, Black Flag, Van Morrison, Lucinda Williams und … yeaahhh yeahhh, the one and only Mr. Nap. Nur das Loveboat ist noch nicht bei MySpace…
Nachtrag: Aber jetzt.
TV Tipp - Legenden: Freddy Mercury
Heute, 20:15 - 21:00 Uhr im WDR Legenden: Freddy Mercury. Musiksendungen im Fernsehen sind selten genug (es sei denn man zählt die Klingeltonsender MTVVIVA mit). Gestern z.B. gab’s das zweifelhafte Vergnügen auf RTL. Von einem “kompetenten” Moderatorenteam wurden die “Größten Rockstars aller Zeiten” vorgestellt. Auf Platz 1 landeten Deep Purple (bzw das was von ihnen übrig geblieben ist und das ist wahrlich nicht viel). Von Queen war auch die Rede. Platz 2 oder 3, ich konnte mich nicht durchringen der Sendung über die ganze Länge zu folgen (aber ich meine mich zu erinnern, das Queen vor den Stones landete und die Beatles scheinbar eine völlig unbekannte Größe der Geschichte der Rockmusik waren. Dafür Niedecken vor Springsteen…) Egal, heute gibt’s auf WDR eine dreiviertelstündige Doku über Freddy Mercury, allerwahrscheinlichkeit besser dokumentiert, als das bräsige Gequatsche irgendwelcher C-Klasse-Comedians bei RTL.
Ich werd’s mir anschauen, allein schon weil Queen mein allererstes Livekonzert waren. “News of the World”-Tour, 1977 oder 78. Eigentlich war ich viel mehr an Punk interessiert, aber Mama hatte wohl gehört, das Queen auch was mit Klassik am Hut haben und so bekam ich die Karte geschenkt. Natürlich waren Queen auch irgendwie Punk (zumindest “Sheer Heart Attack” überzeugte mich, das die Band nicht wirklich schlecht sein könne). Und das Konzert war toll. Null Punk, aber toll.
Ab in den Korb
Die Novelle des Urheberrechts, 2. Korb, gehört in eben diesen. Ach, was schreib’ ich, netzpolitik.org hat das famos zusammengetragen, was einem das Frühstück rückwärtig wieder hochkommen lässt. Spreeblick Rene bringt es auf den Punkt.
Nicht nur im Fall der Privatkopie von kopiergeschützten “Un-CDs” macht sich der Gesetzgeber schlicht zum Büttel des Vermarkters und nicht des Urhebers. Nur konsequent ist dann auch der geplante “zivile Auskunftsanspruch” der Verwerter gegenüber Internetprovidern. Nicht die Staatsanwaltschaft fragt dann beim Provider an, sondern Universal und Co. Eben dieses wird parallel zur Novelle des Urheberrechts für die “Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums” geplant.
Nachgelesen; Interessant und lesenswert ist auch der Beitrag von Maingold Marius: Gleiche Qualität für nix. Anderer Blickwinkel, aber lesenswert.
Nachgelesen II: Kauft keine CDs mehr … und wenn doch, dann die Richtigen. Gut so, nachlesen.
Podcast - Laut nachgedacht
Ganz oben auf meinem Notizzettel steht: Podcast machen. Ideen schwirren schon einige im Kopf rum, teilweise Ideen die sich allein realisieren lassen, teilweise Konzepte für den erweiterten Freundeskreis. Beim eigenen Podcast ist eins schon mal klar: das wird nix monothematisches. Im Groben wird’s wohl immer etwas mit Musik zu tun haben, aber das war’s dann wohl auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Drei Ideen stehen momentan vorne an:
- Basics zum Thema Slide/Bottleneck Gitarre
- Loveboat Podcast mit dem Captain
- Bandvorstellungen aus dem Freundeskreis
Für weitere Ideen bin ich offen. Kommentare willkommen (die SpamPutze ist auch wieder lieb zu euch). Einen Vorleseservice für eMails wird es nicht geben, soweit schon mal klar, das können andere besser. Nachzuhören beim Spreeblick feat. Holgi.
Notizblog No.3
Soul of a Band
Der Nickman lies unlängst einen Stapel DVDs leihweise hier. Ganz oben liegt die “Soul of a Man” von Wim Wenders, aus der siebenteiligen The Blues Serie von Martin Scorsese. Sehr empfehlenswert, auch wenn mir die pseudodokumentarischen Wenderschen Beiträge aus der Frühzeit des Blues nicht soooo zusagen. Trotzdem insgesamt sehr gelungen, gerade was die Gegenüberstellung von Original und zeitgenössischer Interpretation angeht (und dafür wohltuend auf zuviel Biografiebrimbourium verzichtet). Ganz gross dabei die Lou Reed Version des Skip James Titels “Look down the road“, wohl das einzige “fröhliche” Skip James Stück. So fröhlich, das selbst Mr. Gesichtstarre himself wärend der Aufnahme lächelt. Lou Reed glänzt auch noch einmal im Abspann mit einer hypnotischen Version von “See that my grave is kept clean“. Unter den Bonustracks ist eine komplette Aufnahme des Songs zu sehen. Lou Reed, gewohnt hochkonzentriert, Gesichtsstarre bis zum abwinken. 12 Minuten lang entlockt er seiner Danny Gatton Tele furztrockenes Leiden. Und dann lacht er doch, bei der Frage ob man ihm sein Grab nicht mit einem silbernen Spaten graben könne. Die Band folgt, konzentriert, aber nicht weniger amüsiert. Ganz im Gegensatz zu Nick Cave & The Bad Seeds, denen man anmerkt das Blixa Bargeld kein Interesse am 12-Bar Blues hat und dementsprechend durch Abwesendheit glänzt. Dann lieber zurückschalten und sich an Lucinda Williams und ihrer Band erfreuen. Die Band fiebert sich durch “Killing Floor” wie es in ähnlicher Qualität (aber völlig anderem Ansatz) nur James Blood Ulmer, im Gefolge von Vernon Reid und Eagle-Eye Cherry schafft. Und natürlich die Band von T-Bone Burnett, da trommelt der große Big Jim Keltner…
Apropos Band, nach der letzten Probe mit dem Captain kam verstärkt die Idee zurück das Songmaterial des Loveboats mal richtig auf laut zu stricken. Nur, wie bekommt man Jim Keltner dazu bei uns zu trommeln? Oder Heiko? Wie auch immer, der Captain an der Krachgitarre wäre großes Kino. Schlimmstenfalls ginge es ja auch ohne Bass. Jon Spencer kann das auch. Aber da wäre ja noch Thies und der hat sogar einen Tele/Preci Bass. Dann fahren wir alle nach Berlin, laden das Haarbueschel und seinen Schirm ein und machen uns auf nach Austin/TX.
Here comes the Summer
Gut, gut, zumindest hat die Sonne heute mal vorbeigeschaut und seit gestern ist Frühling. Fein, das erste Sonnenl*cht fördert längst vergessen geglaubte Popperlen ans Tageslicht. Seit heute morgen züngelt sich die bezaubernde Melodie des Undertones Klassikers “Here comes the Summer” den Weg vom Klein- zum Großhirn. Undertones? Zeit sich mal wieder an John Peel zu erinnern. Für’s Haarbueschel hab’ ich den schönen Artikel Time to discover what fun is about aus dem Rock Star Journalist - music for short attention spans Blog rausgepickt und Mr.REMNap bekommt Besucherbonuspunkte und einen Artikel in dem u.a. die Rede davon ist, das Cliff Burton ein grosser REM Fan war. Und ausserdem wird ein Undertones Cover erwähnt. “Teenage Kicks” natürlich. Und damit wären wir wieder bei John Peel.
Kommentarf*ck: SpamKarma anyone?
Jetzt, da meine kleine Bloghütte eine neue Tapete hat, fängt SpamKarma2.2 an zu zicken. Ansich ein tolles WP PlugIn, weil’s einem die unsäglichen Spamkommentare zuverlässig vom Hals hält. Doch seit dem Tapeten Theme Wechsel wird jeder Kommentar mit folgenden Worten quittiert:
Sorry, but your comment has been flagged by the spam filter running on this blog: this might be an error, in which case all apologies. Your comment will be presented to the blog admin who will be able to restore it immediately. You may want to contact the blog admin via e-mail to notify him.
Ich fisch die Kommentare dann per Hand aus dem digitalen Hades und gut ist’s, aber eigentlich ist das ja nicht Zweck der Übung. Nun gibt’s auf der SpamKarma Site ein FAQ, das neben vielem (mir unverständlichem) Fachchinesisch auch mit einem Stoßseufzer des SK Programmierers aufwartet:
Unfortunately, some users do not read the manual (did I say “some”? sorry, meant not a single one of them bother reading it), others are so frustrated…
….aber ehrlich gesagt, ich versteh nicht ein Wort von dem was da zu den False-Positives steht. Ist da draussen vielleicht jemand, der mir einen Wink geben kann?
Nachtrag: Danke Nickman, das Problem ist (hoffentlich) gelöst. In deiner SK2 Doku fiel mir nämlich auf, das unter den Advanced Options eine Testfahrt über das jeweils genutze WP Theme gibt. Helm aufgesetzt, angeschnallt und an einem fehlenden Form Hook gescheitert . Ausgebessert, festgezurrt und fertig. Jetzt dürfte meine SpamPutze wieder weniger überambitioniert zu Werke gehen.
Nachtrag II: Nicht nur ich trotzte der Technik. Jetzt doch: Win XP boots on a Mac
World Drifts In - Calexico
Die vier Jahreszeiten heißen? Richtig: Winter, Winter, Winter und Winter. Und weil dem so ist und die Strecke Hamburg-Lüneburg lange nur mit dem Husky Gespann zu bewältigen gewesen wäre, lag die letzte Loveboat Probe schon eine Weile zurück. Nun, endlich war es Samstag soweit und zu allem Überfluß (es war eine klasse Probe, so eine Art coming-home) gab’s auch noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Der Captain überreichte mir die “World Drifts In” DVD von Calexico. Ganz grosses Konzertkino, Calexico 2002 im Londoner Barbican, besonders die zweite Hälfte des Gigs mit Unterstützung von Mariachi Luz de Luna und der Chanteuse Francoiz Breut, ganz ganz gross. Für mich persönlich ist das Highlight der DVD unter den Extras zu finden: Borderhorse, das Making of der Feast of Wire CD. Bizarr schöne Roadmovie Bilder, die grandiose Garage in der Calexico proben und Einblicke in das noch grandiosere Wavelab Studio. Mehr staubtrockene TexMex Wüste geht nicht und hier ist Winter. Nicht einmal Stevie Nicks kann daran etwas ändern, doch diese DVD macht den Winter zumindest erträglich.


