R.I.P. - Pete Wells

Einen Tag nach Nikki Sudden starb Pete Wells, 58, an Prostata Krebs. Pete Wells, langjähriger Slide Gitarrist der australischen Band Rose Tattoo, war einer der ganz wenigen Rockgitaristen der ständig mit dem Bottleneck spielte (ein zweiter fällt mir auch partout nicht ein).

Guitarist and songwriter Pete Wells has died after a battle with prostate cancer. “Wells will be remembered as one of the truly gifted rock and roll guitarists” said Angry Anderson. “One of the things about Pete is he had that touch, that wonderful touch with the guitar and it was kind of like the soul was connected I suppose in a romantic sense,” he said.
www.myspace.com/rosetattoo

RIP Pete Wells2002, in dem Jahr als Pete Wells die Krebsdiagnose bekam, hatte meine damalige Kapelle die Gelegenheit vor den Tatts die Vorsuppe zu servieren. Einen Bericht vom Gig kann man im Aussensaiter Forum nachlesen. Mitte der Neunziger (wenn mich die Erinnerung nicht trügt 1996) hatte ich bereits das Vergnügen mit Pete Wells eine Nacht am Tresen des LOGOs zu verbringen. Er war mit seiner Solo Band unterwegs und stellte sich nach dem Gig als äußerst liebenswürdiger, ruhiger Typ raus, der eigentlich, so erzählte er, lieber in Down Under in einem Tattoo Shop sitzen würde um Tinte in anderer Leute Haut zu impfen, als durch die Clubs zu tingeln. Aber so ganz weg vom Rock’n'Roll Zirkus wollte er wohl doch nicht.

Kommentare

3 Kommentare zu “R.I.P. - Pete Wells”

  1. joshuatree am 2. April 2006 1:28 am

    Was hast Du gespielt? Wir spielten 10 Jahre gemeinsam mit eigenen Stücken in guten Clubs und manchen Jugendhäusern ;-)

  2. Boogie am 2. April 2006 1:47 am

    Vor Rose Tattoo hab’ ich damals mit einer Band namens Ohrenfeindt gespielt. 2004 haben wir nochmal im Support in Hamburg für die Tatts gespielt, zusammen mit den American Dogs. Kurz danach bin ich ausgestiegen, weil’s musikalisch und menschlich eher suboptimal lief. Egal, wenn man auf krachigen Biker Rock steht, kann man sich die Jungs auch gut ohne mich geben. Der “neue” Gitarrist passt wesentlich besser in die Kapelle. Ich bin musikalisch jetzt eher akustisch unterwegs. Aber vielleicht gibt’s ja auch mal eine Crazy Horse Version des Loveboats.

    (Sorry, meine übereifrige Spamputze hat deinen Kommentar zuerst verschluckt)

  3. Flaschenpost aus Australien : slidetone.blog am 4. November 2007 1:41 pm

    […] momentan die bekanntesten australischen Bottleneck-Gitarristen sein. Unvergessen natürlich auch Pete Wells. Von James Michael Thompson aka Tompo hatte ich bis dato noch nichts gehört. Dabei ist der Typ ein […]

Na, dann mal los!





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