On the road again revisited
Sehr schön, beim letzten Blick auf die kleine Bühne des Clubs am Donnerstag lief im Hintergrund Willie Nelsons “On the road again“. Man wäre am liebsten in den Tourbus gestiegen und zum nächsten Gig gefahren. Dabei fing alles gar nicht so gut an. Des Professors Gitarre quitierte beim Soundcheck den Dienst. Kabeltausch, Batterietausch, der Sozialhase schüttelt die Gitarre, nix half. The parot is dead, um es mit Monty Python zu sagen. He’s dead, he’s dead, he’s mighty mighty dead, um es mit dem Loveboat zu singen. Ausserdem glänzte Andi, aka Inspektor Gadget aka Big “Hand” Willie Jr. am Cajon, durch Abwesendheit. Anstatt Holgers Gitarre zu reparieren, sitzt er im Zug und der bewegt sich nicht, weil sich am Hauptbahnhof partout jemand auf die Gleise legen musste. Üngüte Vorzeichen eigentlich. Fünf Minuten vor Anpfiff war dann aber auch das Cajon im Haus und längst entschieden, das der Professor auf der Sozialhasen Gitarre spielt, gestiftet vom Special Guestbunny des Abends, Sancho.
Trotz widriger Vorzeichen wurde es dann aber doch ein sehr entspannter Gig, was offenbar auch der diebische (und sehr nette) Nachbar fand. Schöner Nebeneffekt eines Gigs, das man die Nachbarschaft in Klein Bloggersdorf mal persönlich kennenlernt. Der Gig als Social Software, Gig 2.0 sozusagen. Apropos sozial, mein persönlicher Höhepunkt des Abends war unser Special Bunny Guest des Abends, Sancho, der Loveboat Sozialhase. Es wurde Liedgut von Warren Zevon, Jackson Browne und John Prine zelebriert und in der Zugabe gab’s “Willin’“, was ich schon immer mal live spielen wollte (und aus Pietätsgründen auf der Mandoline dargebracht wurde). Zum Abschluß, vom Sozialhasen vehement eingefordert und von des Captains Mutter lippensyncron mitgesungen, gab’s “She hasn’t seen my penis for a while“. Apropos Captain, konnte er anfangs noch mit “Hallo, mein Name ist Robbie Williams” blenden, so überzeugte er spätestens beim Trikotwechsel das er mindestens Jürgen Sparwasser ist… oder eben doch die Reinkarnation von Hank Williams.
Lange Rede, kurzer Sinn: es hat wieder viel Spaß gemacht im Club am Donnerstag vor Anker zu gehen. Eben gerade hat Andi mir noch einen Sack voll Photos zukommen lassen. Die reich ich im Laufe des Tages nach. Auf einen Blick gibt’s die schonmal hier: Der Captain war schon fleißig im Loveboat Blogbuch.
Nachbelichtet: Bilders gibt es jetzt hier.
Kommentare
4 Kommentare zu “On the road again revisited”
Na, dann mal los!
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So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
- Kleines Besteck revisited
- 19.02.08 - Cpt.Stubing & the Loveboats im Music Club Live
- Loveboatzwonull
- Toni Mahoni, Nierengurt und ein runder Abend an der Essbar
- Der Boss kommt an die Elbe...
- Ausfallend groovend
- Danz op de Deel
- Film ab
- On the road again...
- Los geht's ...
- Klassenfahrt galore ...
- Loveboat Vorsuppe (Clem Snide LOGO)
- Ich packe meinen Koffer

War echt nett, Danke für das schöne Konzert. Mit “She hasn’t seen my penis for a while“ habt ihr mir ja einen Ohrwurm für die Heimfahrt verpasst, der es in sich hat ;-).
Ach, wär ich gerne dagewesen. Ich war aber bei Calexico und Iron & Wine. War auch schön…
Danke für den schönen Abend. Schade nur das ausser Eurem Gefolge nur der harte Kern des CaD anwesend war. So long und gute Reise für den Captain, das Loveboat und Gefolge!
Wir haben zu danken, Reinhold. Gibt ja nicht mehr viele Clubs, wie den kleinen Club am Donnerstag und da bringt’s einfach Spaß vor Anker zu gehen, über das kleine Pult zu schmunzeln, die Athmo inklusive Crew genießen und einfach einen schönen Gig zu spielen. Wir kommen gern wieder.