Mach’s dir doch selbst
Da soll nochmal jemand sagen, Internet macht passiv und Computer sind sowieso das Ende der handgemachten Musik. Alles Quatsch. Die jungen Leute wollen gar nicht passiv vor der Kiste hocken und Klingeltöne tauschen. Nein, selbstmachen ist wieder angesagt. Gitarre statt Tauschbörse. Jedenfalls deuten die Suchanfragen, die Google in meine kleine Bloghütte spült, darauf hin. Und ich bin da nicht allein. Zur Zeit ganz oben in den Suchanfragen: “texas lightning+tabs“, “lordi+akkorde“, “walk+the+line+tabulatur“, aber auch “okkervil river akkorde“…
Aber, Kinder, nicht Zuhause nachmachen. a) es gibt schon genug Coverversionen von “Stairway To Heaven” und b) ist das mit den Tabulaturen eh nicht ganz koscher (mehr dazu beim diebischen Nachbarn). Und überhaupt, meine Lieblingsgooglesuchanfrage der letzten Tage war: “ich will bäcker werden, ist das eine gute idee?“
Kommentare
3 Kommentare zu “Mach’s dir doch selbst”
Na, dann mal los!
-
So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
- Jazz ist keine gute Fickmusik
- Opel Ga
ng mit Grantie - Nebelmaschine im Kinderzimmer

Naja, Bäcker… da muss man früh aufstehen. Und abends noch mal aufmachen, so von 18-20:00, denn manch ein Kunde kommt nicht so früh aus den Federn. Aber dafür gibt es auch immer Backstage-Karten in der Color Line Arena.
Backstage? Color Line Arena? Immer dieses Internetsprech. Früher hieß das noch Backstube und das Mehl war noch nicht bunt. Und von wegen Arena. Im Endstadium heißt es dann: “Ich sehe Stimmen und höre Farben.”
Muahahaha!
Jedesmal wenn ich mit dicken Augen zwischen 10 und 11.00 meine Brötchen holen gehe und in die Gesichter der Verkäuferinnen schaue, dann sind wir uns gegenseitig höchst suspekt und bezweifeln stillschweigend das Leben des anderen.
Bäcker, Grundgütiger, dazu muss man sich wirklich gerufen fühlen….