Notizblog No.7 - Rockpalast
Seit gestern läuft der Livestream vom Rock am Ring 2006 im Rockpalast. Nicht das mich das Programm dieses Jahr besonders umhaut. Am Freitag stand als Headliner Guns’n'Roses auf dem Programm. Keine Ahnung ob die wirklich gespielt haben, mir persönlich ist’s so wurscht, das ich gestern gar nicht erst in den Stream reingeschaut habe. Auf der Alterna Stage wäre das Programm schon eher nach meinem Geschmack gewesen: Morrissey, Paul Weller, David Gray und Kayzers Orchestra hätten mich schon gereizt.
Heute gibt die Tobias Regner Band Metallica den Headliner, aber auch das Alterna Stage Programm weiß mich nicht wirklich zu überzeugen. Ok, Turbonegro und Danko Jones, aber der Rest? Dann doch lieber Sonntag Depeche Mode schauen. Oder warten bis Montag Nacht, bzw Dienstag Morgen um 0.45 Uhr, dann zeigt der WDR das DM Konzert im Fernsehen (die Bild/Soundqualität dürfte doch um einiges netter sein, als der Livestream. Momentan läuft gerade Soulfly im Stream, da fällt das nicht so auf).
Wesentlich interessanter sind allerdings zwei Sendungen Ende Juli, b.z.w. Anfang August. Zum einen To Tulsa and back - On Tour with J.J. Cale, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den 21.07., 0:30 Uhr. Der Mann ist ein Phänomen. “Cocaine” ist ein Klassiker und sicher so oft totgenudelt worden wie “Smoke on the water” oder “Sweet Home Alabama“. Einen Hit landete Eric Clapton mit dem Zweieinhalbakkorder, ebenso mit “After Midnight“, auch aus J.J. Cales Feder. Wärend Clapton zum Gitarrengott stilisiert wurde (und dabei lieber J.J. Cale gewesen wäre) blieb J.J. Cale lange Jahre ein medienscheues Phantom. Der Dokustreifen, anlässlich der letzten Tour 2004, dürfte der erste Film über den Mann sein, der in zwei Tönen alles ausdrücken kann was das Gitarristenherz begehrt.
Vom 02. auf den 03.08, 00.30 Uhr, wird Fallen Angel: Gram Parsons wiederholt. Ich sag nur: Pflichtfilm! Pflichtfilm! Pflichtfilm!
Eben nach(t)gesehen: Grimmepreisträger Johnny H. aus B. mit Blick auf die Spree, hat die Tobias Regner Band live fotograblogt. Schön laut, das Bild, wenn auch etwas unscharf. Zum Pulitzer Bilderpreis reicht’s aber noch nicht…
Kommentare
6 Kommentare zu “Notizblog No.7 - Rockpalast”
Na, dann mal los!
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- Notizblog No.50 Lesebefehl - TUXAMOONmagazine
- Rockpalast mit Willy DeVille, Dickey Betts und Blue Cheer
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dings @ identi.ca
*gähn… ich habe mich gerade zwei Stunden von Metallica via MTV rocken lassen… das war schon ziemlich ordentlich, was die da abgeliefert haben. Die “Master of Puppets” komplett durchgespielt. En bloc. Wow. Und in der Zugabe noch
Siegfried und RoySeek & Destroy. Lecker.Motörblock hat mich dahingehend ja verdorben. :-)
Und nochmal MTV; die werden morgen ab 16:00 live übertragen, bis spät, wenn dann Depeche Mode in die Tasten hauen.
Ein historischer Moment, auf MTV läuft mal wieder Musik….
:-)
Komischerweise sind Metallica immer komplett an mir vorbeigerauscht. So wie auch Iron Maiden und die komplette britische New Wave of Streifenhosen and Nietengürtel. Weder Iron Maiden, noch Judas Priest. Ausnahmen waren natürlich Thin Lizzy und Motörhead. Und Kiss. Aber das waren auch keine Briten.
Mit Motörblock zählt ihr natürlich zu den Guten. Und die Anzüge rocken ganz große Zeit. Habbisch vor kurzem bei dir die Bilder vom Skat und Bördsteinschwalben Auftritt gesehen. Großes Kino. Erinnert ein bisken an diese Kapelle, die Brit Pop machte bevor es Brit Pop hieß. Die hatten einen Hit mit “Birth School Death Irgendwas”. Ich komm nur nicht auf den Namen. Egal, Pommesgabel zeigen galore.
Danke bOOgie - “Skat und Bordsteinschwalben” ist sehr schön, das möchte ich bitte direkt ausleihen! :-)
Meine bessere Hälfte weilt ja derzeit beruflich bei Rock am Ring, ich bin mal sehr gespannt auf die Geschichten, die sie mit zurück bringt. Meine Lieblings-Episode aus den vergangenen Jahren war eine Gruppe von Leuten, die sich direkt *vor* dem Gelände mit einem Zelt niedergelassen hatten, drei Tage lang die Übertragung des legendären Deutschland-WM-Spiels 1954 im Loop hörten, dazu billiges Dosenbier tranken, nicht ein einzieges mal *ins* Festivalgelände gingen und stattdessen die Bierdosen auf Stöcken vor dem Zelt aufspiessten und einfach nur immer besoffener wurden.
Metallica et al gingen in meiner musikalischen Sozialisation unter, genau wie Motörhead, Black Sabbath, Thin Lizzy und wie die alle heissen. Ich hörte AC/DC und Kiss, Punkt. Später kamen dann noch Queen dazu. Danach gab es eine dunkle Zeit mit Italodisco und Housesound of Chicago, bevor die Rettung in Gestalt des Idiot Ballrooms in der Batschkapp und damit verbunden die Entdeckung von Violent Femmes, Housemartins, Nomeansno, Helmet, Go Betweens etc pp… plus den ganzen Straus an längst vergessenen “Class of 86″ Brit-Bands. Erst Anfang der 90er, bei “Mosed died by Syphillis” wurde ich mit den ganzen 70er Heavy-Sachen bekannt gemacht… :-)
“Skat und Bördsteinschwalben” ist natürlich lizensfrei. Nur hier auf dem Kiez kann sowas teuer werden.
;)=)
die hießen the godfathers, birth,school,work,death ist großartig
Ich wußte doch… Godfathers… auf dich ist Verlass.