OP am offenen WP-Herz
Slidejazzakhintergrundgedingeldangel zu diesem Beitrag*
Mama, Mama, er hat gar nicht gebohrt. Hat er doch, und zwar Wordpress 1.5 auf Wordpress 2.0.4 aufgebohrt. Weil El Webcheffe, der Waldmeisterrocker, sagt: “Blogweichware neudengeln tut not“. Wenn er das sagt, dann laß ich mich nicht zweimal bitten und wenn er sagt, das nur die OP am offenen Herzen regiert, dann erst recht. Also kein halbherziges Testfahren auf abgesperrter Buckelpiste, nein, nein, nein, Backup machen und einmal rüberwischen über die alte Installation und gut ist’s. Und was soll ich sagen? Genau so war’s. Von aussen ändert sich nix, Raider heißt weiterhin Twix und erbenswurstgrün bleibt auch. Ich haben feddich.
Nur das Blogöl riecht jetzt nicht mehr nach Diesel 1.0 sondern eher nach Frittenbude 2.0. So wie der Dieselkombi von meinem Lieblingsdrummer. Der tankt nämlich jetzt auf’m Parkplatz beim Supermarkt. Karton Pflanzenöl (100% Rapsöl-Sonnen-Power aus Schleswig-Holstein) für € 12,95/15 Liter. Liebe Kinder, nicht nachmachen mit Papi’s schnuckeligen Renndiesel. Älteren Baujahrs sollte der Wagen schon sein. Und Papi vorher fragen. Sonst stinkt nicht nur der kaputte Wagen nach Frittenbude, nein, Papi platzt auch wie ‘ne alte Pferdewurst und das wollen wir ja nicht.
Und wo wir gerade beim Aufbohren waren, hab’ ich auch gleich mal Uebercaster installiert und getestet. Schicke Oberfläche, aber leider bin ich zu dumpfdaddelig ein Uebercaster File in ein mp3 File zu exportieren. Also doch wieder Diesel getankt und Audacity gestartet um ein bischen Begleitmuzak zu diesem Beitrag zurecht zu biegen.
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Begegnung mit einem Pferdemaler
“Junge, kannst du denn auch Pferde malen?” So ungefähr, nur in einem köl’schen Dialekt, den ich wiederzugeben ausserstande bin, lautete die Frage von Papa Niedecken, als Reaktion auf Kunststudent und Sohnemann Wolfgangs Ausstellung früher Werke. Und so erzählt es Wolfgang Niedecken später Gero von Boehm in der Sendung “Gero von Boehm begegnet…“.
Schöne kleine Anekdote in einem sympathischen Interview. Gero von Boehm kann das, das Gespräch so zu führen, das der Interviewte sympathisch rüberkommt. Locationwechsel, den Themen angepasst und ohne jede Hektik, ruhig und entspannt, aber allemal spannender als Backstageinterviews oder Kamingespräche. Nur eine Frage hab’ ich bei von Boehm vermisst: “Herr Niedecken, warum haben sie immer so Gitarrenlehrertypen in der Band?“.
Aber Pferde malen, das kann der Wolfgang. Und sympathisch ist er mir jetzt auch. Trotz der Gitarrenlehrertypen. Und soooo schlimm ist der Krumminga nun auch wieder nicht. Immerhin, ein Ostfriese und allemal erträglicher als der frühere Aushilfs-Rudolf-Schenker bei BAP.
Heute Vormittag lief das Gero von Boehm Interview mit Niedecken auf Phoenix und gestern, nein, heute früh früh Morgens im Rockpalast, das BAP Konzert 2001 unter der toten Brücke. Ausserdem meine ich heute Nachmittag gelesen zu haben, das das Geständnis: “Ich find den Niedecken sympathisch” von sämlichen Stöckchen befreit. Hiermit ist meine Nichtteilnahme entschuldigt und ich werf das Stöckchen Rudolf Schenker an den Kopf.
Junge namens Susi
Seine Musik begegnete mir das erstemal als ich 11 war. Gesungen von einer Quickborner Riesennase… “Junge namens Susi“, Johnny Cash’s “Boy named Sue“, eins zu eins übersetzt. Ich war schon immer neugierig, was die da im Radio sangen, wenn sie denn englisch sangen und ich kann mich noch erinnern, wie enttäuscht ich war, als ich erfuhr das Sweet’s “Fox on the run” nichts weiter bedeutete als “Fuchs auf der Flucht“. Hey, diese coolen Typen von Sweet sangen so einen Kinderkrams? Das hat mich selbst als Kind empört. Ernsthaft. Trotzdem blieb die “Desolation Boulevard” lange, lange Zeit meine Lieblingsplatte. Sweet sahen eben doch Meilen cooler aus, als diese Riesennase aus Quickborn.
“Junge namens Susi” konnte ich verstehen. Nicht das ich Susi hieß, aber ich konnte den Jungen verstehen. Ich war 11, ernsthaft empört über den Kinderkrams von Füchsen auf der Flucht Geschichten und hatte volles Verständnis für den Jungen mit dem albernen Mädchennamen. Nicht das ich den Glauben an Sweet verloren hätte, denn was ich mir mühsam aus dem Textblatt von “The Sixteens” übersetzte, versprach Anlaß zur Hoffnung.
And life goes on, you know, you know it ain’t easy
You know you’ll never go wrong
‘Cause you’re all part of the sixteens
Aber verdammt, ich war noch keine 16 und solange warten um zu verstehen, warum man nicht falsch gehen kann, wenn man erstmal Teil der 16 ist… hey, nee, nicht mit mir. Ich machte mich, statt dessen, auf die Suche nach dem Jungen namens Susi. Der entscheidende Hinweis fand sich auf dem Plattencover. Das Original wäre von Johnny Cash. Das klang schon mal ganz anders als Mike Krüger. Irgendetwas klingelte im Hinterkopf bei diesem Namen. Ich konnte es nicht ganz einsortieren und beließ es bei der Assoziation zu Old Shatterhand und Karl May. Der örtliche Woolworth Markt, erster Plattenhändler meines kindlichen Vertrauens (ich erstand dort immerhin meine erste Single von den Rubettes und mit “Draw the Line” von Aerosmith meine erste echte Rockplatte), hatte die gesuchte Platte von diesem ominösen Johnny Cash tatsächlich im Angebot. “At St.Quentin“. Eine Schallplatte die irgendwie bedrohlich wirkte und so log ich an der Kasse: “Ich soll diese Schallplatte als Geburtstagsgeschenk für meinen Opa kaufen. Können sie die in Geschenkpapier einpacken?“. Ich hatte das Gefühl, nur so könne ich einer Verhaftung an der Kasse entgehen, oder zumindest verhindern, das man mich auffordert die Platte wieder zurück ins Regal zu stellen, weil man solche Platten nicht an Kinder verkaufen darf. Aber hey, ich war fast 16, mit meinen 11 Jahren, da konnte man mich nicht mehr austricksen. Ich hatte meinen Karl May gelesen und konnte sogar diesen Hatschiehalefebendingsbumselgosara Namen auswenig rezitieren. Und ich hatte bereits eine Sweet Langspielplatte. Und glaubt mir, auf der wurden auch Lieder über Dinge gesungen, von denen selbst ich nichts ahnte und überhaupt. Die “At St.Quentin” wurde, in ziemlich häßlichen Geschenkpapier verpackt, gut getarnt in der Woolworth Tüte nachhause getragen…
Als ich die Platte das erstemal auflegte, hatte ich immernoch, obwohl ja bezahlt und als Geburtstagsgeschenk für einen Erwachsenen deklariert, das Gefühl ich würde etwas zutiefst verbotenes tun. Aber ich zögerte nur kurz und legte den Tonarm direkt auf die Rillen, die die Geschichte vom Boy named Sue erzählten. Die Männer im Publikum lachten dreckig und gemein … aber vor allem lachten sie voller Verständnis. Ich fühlte mich verstanden.
Vier oder fünf Jahre später hab’ ich mir noch die “At Folsom Prison” dazu geholt. Nicht mehr bei Woolworth, aber immer noch mit dem Gefühl verbotenerweise in die Welt von Erwachsenen zu dringen. Ich war jetzt Part of the Sixteens, aber über dem Bett hing kein Sweet Poster mehr. Statt dessen pinnte ich Konzerttickets an die Wand. Eine bunte Mischung aus Queen, Rory Gallagher, Eric Clapton (Support Muddy Waters), aber auch Motörhead, Clash, Ramones, Police… nur Johnny Cash fehlte. Ich dachte, er tritt nur in Gefängnissen auf…
Wenn ich heute so darüber nachdenke, woher dieses Gefühl des Verbotenen kam und warum dieses Gefühl, irgendwo ganz tief im Unterbewußtsein immer noch da ist, wenn ich Johnny Cash höre, dann fallen mir zwei Antworten ein. Die eine Antwort hängt zusammen mit dem Gejohle, das man auf der “At Folsom Prison” hört, wenn Cash singt: “I shot a man in Reno, just to watch him die“. Den Gefangenen des Folsom State Prison war es verboten Beifallsbekundungen zu machen an Stellen wo es um Gefängnis oder Straftaten ging. Das Gejohle wurde nachträglich in die Aufnahme geschnitten. Und dann ist da, besonders intensiv auf einigen der späten American Recordings Aufnahmen, diese tiefe, mystische Religiösität des alten J.R. Cash. Spreeblick Johnny hat das sehr schön in seinem Beitrag zur American Recordings V - A Hundred Ways beschrieben.
Danke Johnny, aber auch Danke Mike Krüger, für den Jungen namens Susi.
From Rosedale to Beverungen
Slidetone Bluezak Hintergrundbluesgerutsche zu diesem Beitrag*
Rosedale (andere sagen Clarksdale), Mississippi, irgendwo an einer Kreuzung, da soll es passiert sein, der geheimnisvolle Seele für Talent Transfer. Der Deal sicherte Robert Johnson auf alle Zeiten einen Platz ganz oben, im Olymp der großen Bluesmen, aber alt wurde er nicht. Gerade mal 27, vielleicht von einem eifersüchtigen Ehemann vergiftet, vielleicht Syphilis, man weiß es nicht. Was man weiß, steht in seinem Totenschein. Todesursache: “no doctor“. Ein Brief von John Hammond, dem späteren Entdecker von Billie Holiday, Count Basie, Bob Dylan, Bruce Springsteen und Stevie Ray Vaughan, erreichte ihn nicht mehr. Der Brief kam eine Woche zu spät.
Rolf Potts, laut USA Today der “Jack Kerouac for the Internet Age“, vagbundierender Blogger, der u.a. für National Geographic Traveler, San Francisco Chronicle Magazine und The Guardian (U.K.) schreibt, war auch in Rosedale. Ob das Haarbueschel auch mal in Rosedale war, weiß ich nicht, aber er kennt jemanden, der jemanden kennt der im Sterbebett von Gram Parsons lag und überliefert ist auch eine Begegnung mit einem KKK Mann vor dem Grabstein von Jimi Hendrix. Und jetzt fand das 6Millionendollarbueschel die Gitarre von Robert Johnson. Gekauft hat er sie aber nicht.
Ausserdem war das Bueschel in Beverungen. Beverungen ist fast so weit weg wie Rosedale oder Clarksdale. Aber nur fast. Und eine legendäre Kreuzung hat Beverungen auch nicht zu bieten. Dafür einen Kreuzzug des guten Geschmacks, alljährlich gekrönt durch das OBS Festival, aber auch durch alltägliche harte Arbeit. Die Rede ist vom Glitterhouse Label. Glitterhouse ist nicht nur Heimstätte des überirdisch guten Geschmacks, nein, jetzt gibt aus auch den ganz alltäglichen Blues, Steaks und Fußballregionalliga, mehr oder weniger live im Glitter(blog)house.
via Haarbueschel
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Balkoncast No. 3.5
Nachdem Klagen kamen, der letzte Loveboat Podcast sei viel zu lange her, hab’ ich heute einen halben Balkoncast produziert. Da der Captain noch auf Landgang in Dänemark weilt, hab’ ich mich allein auf meinen Balkon gesetzt und neben, dem Sommerloch angepaßt wenig Inhalt, einen Song ausgewählt, der in seiner Trägheit dem Sommerloch nicht weniger angepaßt ist. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.
Ach so, ich vergaß: im Hintergrund sind diesmal Kreissägen zu hören, aber das soll nicht weiter irritieren.
Balkoncast abonnieren und downloaden, wie immer, bei altdotcountry.podspot.de.
Keine halben Sachen
Man sollte manchmal auch zuende denken und nicht bei der Hälfte aufhören und drauflosmeckern. Ich hab’ mir ja vorhin schon Gedanken gemacht, zum Hobby Podcast Lizenz Shop der GEMA und dabei natürlich die Hälfte übersehen. Die GEMA beläßt es eben nicht bei einem einfachen: “Geh ma’ Lizenz machen“. Nein, diesmal übt sich die GEMA in Weitsicht und denkt nicht nur an die zu vertretenden Urheber. Diesmal wurde auch an einen, in Zeiten der Klingetöne fast gänzlich in Vergessenheit geratenen, Industriezweig gedacht, nämlich den der Zupfinstrumentenbauindustrie.
Endlich kann eine zeitgemäße moderne Gitarre angeboten werden, die den Hobbymusiker als auch den Profi mit Podcastambition vollauf befriedigt. Aufgrund der übersichtlichen Anordnung der Saiten (in übersichtlicher Anzahl) ist das musizieren kaum noch schwieriger als das produzieren von Klingeltönen. Das Instrument entspricht damit sogar den kommenden Anforderungen durch Web 3.0 und dem podcastenden Hobbymusikfreund wird garantiert, das Musikstücke, die auf diesem Instrument komponiert und eingespielt wurden, voll ausgespielt werden dürfen, ohne das dafür Steinbruch oder andere Ungemach droht.
Gerüchten nach plant die GEMA auch einen Gitarrenlizenz Shop. Der Erwerb einer solchen Lizenz garantiert dem Lizenznehmer, das er pro öffentlichen Lagerfeuer drei halbe Musikstücke aus dem GEMA Repertoire an- und abmoderieren darf und zusätzlich wird bei Luftgitarrenwettbewerben Straffreiheit gewährt, solange die Darbietung nicht länger als die halbe Spieldauer des jeweiligen GEMA Titels andauert und von einem Lizenzeigner an- und ausgezählt wird. Luftgitarrenwettbewerbe mit GEMA freien Material sind in der Lizenz nicht eingeschlossen und müssen sofort der örtlichen Volksmusikpolizei oder dem örtlichen GEMA Bevollmächtigten gemeldet werden.
Aufgrund ungeklärter Lizenzfragen kann ich leider nur den Headstock dieses Prototyps zeigen. Es gehen aber schon Gerüchte um, das es spätestens zur Winter NAMM (in Europa dann im Frühjahr auf der Frankfurter Musik Messe) auch ein Apple Prototyp für iTunes und ein Microsoft Beta Prototyp für Musicload vorgestellt werden.

Nachgetlagen: Unser Mann in China, Buu-Jie, berichtet soeben, das die Chinesen schon seit Jahrhunderten ein Web 3.0- und podcastlizenzshopkompatibles Instrument produzieren. Aufgrund der restriktiven Zensurbeschränkungen des chinesischen Webs, tat sich die Industrie ein weiteres mal mit Google zusammen und entwickelte ein einseitiges Lizenzmodel. Neben einer eingeschränkten Suchfunktion von Tönen, bietet das Instrument nur eine Lizenz für ein Viertel Peking Oper. Moderation und Kritik wird durch die Lizenz nicht abgedeckt und kann nur in Einzelfällen vom Leiter des örtlichen LizenzSweatshop genehmigt werden.

Sollte dieser Podzak schon hier gehört worden sein, wird darauf hingewiesen, das eventuell bestehende Podzak Lizenzvereinbarungen keine Wiederholungen von Podzaks vorsehen. Eventuell bestehende ältere Kopien im Browser Cache dürfen auf keinen Fall nachgetanzt werden. Für diese Ungereimheiten bitte ich um Verzeihung. Es handelt sich bei der Podzak Lizenz noch um ein Pilotprojekt. Im Verlauf der nächsten Jahrzehnte arbeiten wir an einer befriedigenden Lösung. Dem Gerücht, die Beatles würden hinter dieser halben Sache stecken, widersprechen wir ausdrücklich, auch wenn uns sachdienliche Hinweise vorliegen.
Geh ma’ Lizenz machen
Die GEMA hat ja nun seit kurzer Zeit einen Lizenz Shop für Hobby Podcaster im Angebot. Soweit, sofein? Naja, naja, einen guten Einblick in die Problematik liefert Spreeblick Holgi im Interview mit der netten Promodame der GEMA, nachzuhören hier. Auch die anschließende Diskussion in den Spreeblick Kommentaren ist lesenswert. Einen Praxistest hatte Maingold Marius bereits vor einigen Tagen gestartet und… scheitert an, zumindest von mir nachvollziehbaren, Gründen.
Ich hab’ das dann auch noch mal experimentel durchgespielt und festgestellt: so geht’s irgendwie nicht. Aber hört selbst. Slidetone Muzak No.2, ausnahmsweise mal mit Moderation und damit quasi Podzak, aber GEMA frei. Liebe Kinder, ihr dürft das zuhause nachsingen.
Slidetone Muzak, die Musik zum Film Blog hier abonnieren.
Nachgelesen: Man sollte nicht immer nur die Hälfte eines Blogs lesen, sonst entgeht einem die Hälfte. Und darum Lesebefehl, Maingold Marius die Zweite: Nur die Hälfte.
Nachgelesen II: Nein, nein, nicht nur die Hälfte, wir sprechen von zwei Drittel. GVL und IFPI haben ja auch noch ein Wörtchen mitzureden. Weiterlesen beim Podcastverband.
Superwillisau krank
Zum zweitenmal bin ich beim Haarbüschel (bei wem auch sonst?) über Will Oldham aka Bonnie “Prince” Billy aka Superwolf gestolpert. Diesmal hat sich das Haarbüschel dem Thema Ästhetik von Musiker Photos angenommen und da drängt sich der “streichelfähige Weirdo” (O-Tonbüschel) mit dem Serienmörder-Bart quasi auf.
Entscheidend skurriler geht’s ja kaum (mal abgesehen von Jandek, von dem ich aber nur weiß, was das Haarbüschel bisher über ihn berichtet hat und ich meine mich da an keine Auslassungen zum Bartwuchs Jandeks zu erinnern). Erinnert habe ich mich jedoch daran, das Bueschel “Prince” Maddin Anfang des Jahres ein Video von Superwolf verlinkt hatte und weil Blogspot-Blogs keine Suchfunktion haben, hab’ ich Google bemüht. Gleich das zweite Suchergebnis führte mich zum entsprechenden Eintrag. Das Video zu “I Gave You” gibt’s inzwischen auch bei YouTube.
Etwas verstört hat mich das erste Suchergebnis. Auch wenn es bei genauer Betrachtung…

Slidetone Muzak
It’s not a bug, it’s a feature. Oder es ist einfach Hintergrundmusik, gedankenverloren vor sich hingedaddelt und aufgenommen, ohne Anspruch auf Studioqualität und Nebengeräuschfreiheit. Von jetzt an werd’ ich den einen oder anderen Beitrag mit Hintergrundmusik anreichern, eingespielt vor oder nach dem Schreiben des jeweiligen Beitrags. Wer will, klickt einfach den Slidetone Muzak Button am Anfang des Beitrags. Und den Anfang vom Anfang macht der Beitrag Notizblog No.10.
Wer unbedingt das Slidetone Muzak Berieselding abonnieren will, der kann das hier tun.
Nachgedacht: Ich glaub’, ich werd das Dingeldaddelding umbenennen. Muzak ist fein und gut, aber Podzak trifft es eigentlich… nein sicher, es trifft es besser.
Notizblog No.10
Slidetone Muzak zu diesem Beitrag *
Nicht das es heißt, das die Ankündigung zu dieser hervorragenden Musiker Doku nicht rechtzeitig kommt: am Donnerstag (bzw. in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 0:30 Uhr), 03.08.2006, läuft “Fallen Angel” im WDR. Die großartige, wie tragische Geschichte des ersten Country-Rockstars Gram Parsons.
Der Film von Gandulf Hennig und Parsons Biograf Sid Griffin lief letztes Jahr schon mal im Fernsehen und ist imho ein absolutes Anguckenmuß. Sehr gute Interviews u.a. mit Keith Richards, Emmylou Harris, Paul Surratt, Chris Hillman, Chris Etheridge, Bernie Leadon, Peter Buck, Steve Earle, Dwight Yoakam, aber auch mit persönlichen Freunden und Verwandten von Gram Parsons beleuchten das (viel zu kurze) Leben des Cosmic Cowboys‘.
Er würde dieses Jahr seinen 60’sten Geburtstag feiern, wäre er nicht am 19.September 1973 mit 26 Jahren an einer Überdosis gestorben.
We hijacked the hearse that carried the coffin
and into the desert we drove.
And we sang Jimi Hendrix and an Ava Maria
and lit a fire by the side of the road.And they say we’ll get together in heaven
and i’ll keep your seat warm until you come.
And we’ll make a little thunder, just like we were younger
and everyone will know we had fun…Family Song - Cliff Barnes & the Fear of Winning
Mehr Gram Parsons: www.gramparsons.com
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Übercaster Beta Test startet am 24.Juli. Also heute, wie schon im letzten Notizblog No.9 angekündigt. Ich hab’s mir eben runtergeladen. Installiert wird nach Sonnenuntergang und berichtet wird später.
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I had a dream…
Ich wollte schon immer mal auf einem Festival spielen wo auch Sasha und Deichkind auftreten. Okay, mit Deichkind hatte ich schon mal das Vergnügen, mit Sasha bisher nicht. Dafür mit Alphaville, aber die tauchten diesmal in meinem Traum nicht auf.
Man kann nicht alles haben. Dafür werden auf dem ersten Reeperbahn Festival
u.a. Blackmail, Tomte, Arrested Development, Sam Ragga Band, Die Sterne, Dillinger Girl, Downpilot, Mardi Gras BB, Helmut Hattler, Julian Dawson, Maplewood, Tocotronic, Leni Stern, Nouvelle Vague, Hidalgo, Blumfeld, Missouri, Botanica, Deichkind und Sasha auftreten.
Und so wie’s ausschaut auch Cpt.Stubing & the Loveboats.
Notizblog No.9
20. auf 21.07.2006 (Do. auf Fr.) 00.30 - 02.00 Uhr
WDR-Fernsehen
TO TULSA AND BACK - ON TOUR WITH JJ CALE
Ein Film von Jörg Bundschuh
Er wollte nie berühmt werden und doch kennt weltweit jeder seine Songs wie “After Midnight” oder “Cocain”. Eric Clapton hatte damit seine größten Erfolge, aber auch viele andere Stars des Rock und Pop hatten Hits mit seinen Liedern. Er gilt als Musiker der Musiker und dabei als einer der wichtigsten und einflussreichsten der letzten 30 Jahre.
Zum ersten Mal hat der medienscheue Cale einem Film über seine Musik, sein Leben und seine Karriere zugestimmt. Der Dokumentarfilm von Jörg Bundschuh folgt ihm durch sieben US-Bundesstaaten während seiner jüngsten “To Tulsa And Back”-Tour. Eric Clapton wirkt als Interviewpartner mit und ist in einem Konzertausschnitt mit JJ Cale zu sehen. Neben spektakulären Landschaftsaufnahmen enthält der Film unveröffentlichte Archiv-Ausschnitte.
via rockpalast.de/sendetermine/20060721
Mehr zum Übervater der sparsamen Gitarre: www.jjcale.com
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Übercaster Beta Test startet am 24.Juli. Ich habe meinen Registrierungskey gerade gemailt bekommen. Mal schauen was Übercaster kann, was GarageBand oder Audacity nicht kann. Die Oberfläche ist jedenfalls schon mal schön bunt, wenn man sich die Screenshots so anschaut.
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Und nochmal Podcast. Da es in meiner kleinen Bloghütte hier und da schon mal Thema war, sei’s notiert: Die GEMA hat den Lizenzshop für Podcasts eröffnet.
Wanderzirkus Werbung
Niemandem es zeige auf. Wenn ich von deinem Nachbarn erkenne dass auch du es im Wanderzirkus umgewandelt hast, ich garantiere die Unannehmlichkeit dir. In die nachsten Tage schreibe nicht, ich habe in das buro schon ausgetrunken und ich denke, fur die Stadt zu fahren.
So schrieb mich unlängst ein russischer Wanderzirkus Sexbilderseitenbetreiber an. Mit Rücksicht auf meine Nachbarn und minderjährige Mitleser, verzichte ich darauf den Wanderzirkus in einen Link zu verwandeln. Statt dessen mach ich Werbung für eine echte Wanderalternative, nämlich das gute alte Fahrrad. Leute, laßt den Opel stehen und mixt euch ein Radler (was eh leckerer ist als Coca Cola) und packt einen Basketball in den Picknickkorb. Fußball verursacht eh nur Kopfschmerzen. Und dann ab zur Jukebox der coolsten Fahrrad Company ever…
Okay, a natural born Werbetexter bin ich also auch nicht. Vielleicht sollte ich eine Bildagentur für Johnny aufmachen? Egal, das Abo vom russischen Wanderzirkusnewsletter werd ich trotzdem nicht weiterempfehlen, den Newsletter von USED dafür um so mehr. Zwar ist die USED Jukebox noch nicht auf der Website verlinkt, aber da helf ich hier gern nach. Zum einen weil die Musik zum zweiten Clip noch cooler ist als die Musik zum ersten Clip (und die ist schon cool) und überhaupt zweitens gibt’s in der Jukebox noch mehr gute Musik zu hören. Wem die Musik zum zweiten Clip irgendwie bekannt vorkommt, der hat das Solo zu dem Stück vielleicht schon mal hier gehört. Wenn nicht, dann einfach unten den Flash Player klicken. So, genug der shameless selfpromotion…
Cliff Barnes & the Fear of Winning - Demo Recording 2003
Tanz der Tröten
Was mit der Tröte des Todes an sich harmlos anfing, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Art Running Gag und fand mit der haarscharfen Analyse: “Immerhin tut der Typ neben Ian Dury genau das, was man mit Saxophonen machen soll: Nicht spielen.” seinen bisherigen Höhepunkt. Ausserdem konnte der Typ neben Ian Dury nicht nur sehr gut nicht spielen (er konnte das auch bestens mit zwei Tröten des Todes gleichzeitig), nein, er ist auch ein ganz hervorragender Tänzer. Hier zu sehen, neben einem Typen der weder Ian Dury ist, noch auf japanisch auch nicht wirklich singen kann. Davey Payne spielt nicht nur nicht Saxophon sondern tanzt ab Minute 3:03. Nicht japanisch sprechen tut er ganz am Anfang.
YouTube: Kiyoshiro with The Blockheads - Around the Corner (1987)


