Blogkompatibel revisited
Momentan kotzt mich der Kleinstädtische Mief 2.0 gewaltig an. Und darum ist hier vorerst Sendepause. Wenn ein sogenannter A-Blogger mit “gebührenpflichtigen Unterlassungserklärung” winkt, nur weil ihn seine eigene Humorbefreitheit zwickt und im Austeilen wie ein Großer daherkommt und beim Einstecken flennt wie ‘ne Kleine, dann ist es Zeit ein fröhliches get a life zu wünschen.
Ich häng ein Schild an die Tür: Wegen Übellaunigkeit und Bloginkompabilität vorübergehend geschloßen.
Einsicht, nachgetragen 13.07.06: Lange hing das Schild an der Tür ja nicht. Die Einsicht, das sich die Nickelichkeit nicht lohnt, kam mit Zidane’s “Denkanstoß”. Und selbst der Journalist (so steht’s zumindest unter “Autoren” in der Blogbar) Don Rainer hat ein Einsehen. Schrieb er doch gestern:
Ich halte bekanntlich nichts davon, Journalisten bloggen zu lassen - die können das nicht.
Nicht das ich nicht widersprechen würde, aber in diesem Fall der verspäteten Einsicht will ich mal nicht so nickelich sein.
via www.blogbar.de/archiv/2006/07/12/ein-nicht-aussterbender-beruf-ahnungsloser-journalist
Kommentare
11 Kommentare zu “Blogkompatibel revisited”
Na, dann mal los!
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So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
- Sommerloch in 12 Akten
- Das beliebte Sommerloch
- Blogblah
- Statistisches Buntesamt
- Notizblog No.14
- So'n Scheiß aber auch
- Excitement pur
- Extraordinary Nickligkeiten
- Geh mir wech!
- Du Duden, ich Bloghütte
- Standortbestimmung
- Webzwopunk(t)null in Bild und Ton
- Gute Nacht
- Meinungsfreiheit in Blogs und Foren
- Der Cool & Stylish Blogger Test
- Babylon's Burning

Kann mich mal jemand aufklären?????????????????
Ach um Himmels Willen, das finde ich aber ungüt. Der Trick ist einfach. Meide gewisse Seiten und Du bist ein glücklicherer Mensch. Stellest Dich in der Kneipe ja auch nicht an den Deppentisch und sagst dann: die Kneipe ist aber Scheiße.
Hihi, das mit dem Deppentisch muß ich mir merken. Keine Sorge, ich mach meine kleine Bloghütte ja nicht zu. Aber ein paar Tage durchatmen ist immer gut. Ich sitz hier ja nicht flennend in der Ecke und schmoll. Aber ich will mir die kleine Hütte auch nicht vollkotzen. Und darum polier ich eben mal das Schild an der Tür und in ein paar Tagen bin ich wieder da. Vielleicht weiß ich dann auch wofür das A in A-Blogger steht.
Das ist jetzt ein Witz, oder? Die Unterlassungserklärung besagt, das Du nicht mehr kommentieren darfst, oder was?
Nein, der Witz ist, das mir per Mail mitgeteilt wird, das er “keine keine Lust habe” mir eine “gebührenpflichtige Unterlassungserklärung” zukommen zu lassen und ich aufgefordert werde “Geh und komm nicht wieder”. Putzig, isn’t it?
Eieiei, das ist ja spießbürgerlicher Kleingeistigkeit echt nicht mehr zu unterkellern… Sich gross über Abmahnungen zu beklagen und dann selber mit dem Anwalt drohen, weil man mit Kritik nicht umgehen kann. Kann ich was dazu bloggen, oder sollte das keine weitere Zeile wert sein?
Das versteh ich nicht. Warum will der Dir eine Unterlassungserklärung zukommen lassen? Weil Du einen Blog betreibst?
@ Mr. Nap: Nein, ganz so witzig ist das Begehren vom Blogbarhausmeister Don Rainer nicht. Es geht ihm um, wie schrieb er so schön, etwas ganz einfaches: “Geh und komm nicht wieder”. Im Spreeblick Kommentar sprach er mir seine Wertschätzung unlängst mit den Worten:
“Und was “Boogie” No. 55 angeht: Der hat die Blogbar gezielt mehrfach gespamt, und zwar unter Angabe anderer Blognamen und Identitäten. Sprich, er hat Streit unter dem Namen anderer Blogger angezettelt und ist wegen der IP aufgeflogen. Fast genauso mies war übrigens der Trick einer Journalistin von Bild.T-Online…” aus.
Beziehen tat er sich wohl auf die Nacktbaden im Sommerloch Geschichte. Was mich ein wenig Schmunzeln ließ, war der Vergleich mit einer “Journalistin von Bild.T-Online”. Ich betrachte das fast als Akt der Höflichheit, da er es ansonsten vorzog in dem Zusammenhang von “beleidigten Trackbacklutscher” zu sprechen. Vielleicht war es auch nur aus Höflichkeit gegenüber der Bild Journalistin, die ja auch nur “fast so mies” trickst wie ich. Kindergarten galore.
Unlängst schrieb mir jemand, das die Mails des Meisters schwer zu verstehen seien und auch mir ist es nicht ganz einfach gefallen, sein Begehr zu übersetzen. Aber ich denke, mit dieser Deutung liege ich nicht ganz falsch: Ich solle gefälligst aufhören in der Blogbar zu kommentieren (er nennt das zwar “Spam”, aber ich nehme mal an das er da Begriffe durcheinander bekommt. Vielleicht erhöhter Blutdruck?) und zweitens keine Links mehr zu seinen Blogbar Beiträgen. Ansonsten Booboo und böse Worte vom Anwalt. Gebührenpflichtig, versteht sich. Über Kommentare kann man ja sprechen, meinetwegen auch per Mail, in einem Ton der Erwachsenen untereinander selbst bei Kindergartentönen gut ansteht, aber Links zu unterbinden zu wollen, weil ja Pingback/ (www.blogbar.de/archiv/2006/06/15/hihi-ich-stelle-mir-gerade-vor#comment-38901) Trackbackspammerei… hmmmm? Kann noch jemand folgen? Also, ich nicht wirklich. Und was das alberne Verlinken ohne Verlinkung angeht, da kann ich nichts zu sagen. Ich bin hier nur der Hausmeister auf Urlaubsvertretung und putze das Schild an der Eingangstür.
Nachtrag zum Nachtrag: Das mit der Blogbar URL ohne Link (also ohne Trackbackspam laut Don Rainer) hab’ ich mir beim großen Don himself abgeschaut: www. blogbar.de/archiv/ 2006/07/07/profis-und-ihre-pr und zwar bei der verstümmelten URL zu den PR Bloggern. Meine Nachfrage im Kommentar und die darauf folgenden, ebenso schnell gelöschten Kommentare, zu dem Beitrag zogen später am Abend Don Rainers Unterlassungsandrohung-Mail nach sich.
@ Haarbueschel: Ob Blogbar Rainers Verständnis im Umgang mit Kommentarfunktion und Unterlassungserklärungandrohung eine Zeile wert ist? Gute Frage. Es gibt sicher weit interessantere Themen.
Hab das nicht witzig gemeint! Bitte nicht falsch verstehen. Jetzt weis ich ja erst um was genau geht. lese ja zu 99% nur Eure Blogs, also Deinen, die drei Fragezeichen und Haarbüschel.
Finde es schon traurig, was da grad passiert. Du scheinst ja kein Einzelfall zu sein, wie man beim Spreeblick nachvollziehen kann. Man könnte annehmen das es sich um einen Paten handelt der die sich unliebsamen Personen versucht auszuschalten.