Billy Bragg 2.0
Billy Bragg stellt (mal wieder) eine interessante Frage: Who owns the music, MTV or me? Mal davon abgesehen, das es in dem Guardian Artikel von Billy Bragg vorrangig um die Rechtefrage des Künstlers im Umfeld von Social Networks und im speziellen um MTV Flux geht (und das wie immer, wenn sich Billy Bragg mit diesem Thema auseinandersetzt, lesenswert ist), bringt Bragg gleich zum Anfang des Artikels etwas auf den Punkt, das ich so bisher gar nicht gesehen habe.
… When I wrote Between the Wars in the middle of the 1984 miners’ strike, the process of recording, designing, marketing and finding a place in my record company’s release schedule meant the song wasn’t available until the strike was almost over. Now, thanks to the internet, it is possible to write a song, record it and make it available for download within the space of 24 hours…
Billy Bragg - Thursday August 31, 2006 MediaGuardian.co.uk
Spannend, vor allem weil das ja nicht nur für das tagesaktuelle politische Lied (sic) gilt.
Gefunden hab’ ich den Link zum Guardian Artikel in den Kommentaren des Sell a band? Indeed! Beitrag im Spreeblick. Sehr lesenswert, neben Johnny’s Beitrag, die Kommentare von DieterK und dem Geschäftsführer von sellaband.com Johan Vosmeijer.
Zum Schluß soll Billy Bragg nochmal das Wort haben:
Houston MTV, we have a problem…
Get this video and more at MySpace.com
Get Billy Bragg and more at: www.billybragg.co.uk
Flaschenpost # 1
Die Flaschenpost Idee ist eigentlich so alt, wie es meine Domain slidetone.net gibt. Im Jahr 2000 hab’ ich das erstemal versucht die Idee, ein bischen was zum Thema Bottleneck Basics beizutragen, umzusetzen. Damals im Guitardome von Heinz Rebellius und wenig später auf der JustChords Seite, erschien mein erster Beitrag zum Thema “Altglas Recycling oder: Erste Schritte in die wunderbare Welt der Gleitkraft…“. Dort dümpelte der Artikel dann vor sich hin und harrte seiner Fortsetzung und wenn er nicht im Datennirvana untergegangen ist, dann harrt er da noch heut’…
Irgendwie hatte ich wenig Lust (und noch weniger Zeit) mich intensiver mit dem Thema Bottleneck im Web weiter zu beschäftigen. Für das, was mir vorschwebte, waren mir die technischen Möglichkeiten vor 6 Jahren im Netz noch zu beschränkt und eine Tab Sammlung sollte es auch nicht werden. Erstens kann ich weder Tabs noch Noten fließend lesen und zweitens gab’ es damals schon eine gute, deutschsprachige Tab Seite von Kai-Uwe Graw, die slidingzone.de Seite. Auch wenn das letzte Update seiner Seite 2001 stattfand, ist die Seite trotzdem ein guter Einstieg, wenn man Bottleneck Tabs sucht.
Mir schwebte für die Flaschenpost ein anderes Konzept vor. Erstmal sollte es kein Gitarren Kurs im klassischen Sinn sein. Es soll mehr eine Tipps & Tricks Sammlung sein, frei nach dem Motto: “Hey, so kann man es ja auch mal probieren…“. Und weil ich nicht so ein großer Tabs Fan bin, möchte ich das Ganze entweder mit kleinen Podcasts oder kleinen YouTube Videos “verständlicher” gestalten. Diese technische Möglichkeit gab’s vor einigen Jahren noch nicht und als letztens im Aussensaiter Forum die Frage nach der Handhaltung beim Bottleneckspielen gestellt wurde, dachte ich mir, das wäre doch ein guter Anlaß, jetzt wo all die Möglichkeiten da sind (und dank Blogs auch noch ein zwei Möglichkeiten mehr), sozusagen Bottleneck 2.0, das es eine gute Idee wäre, die Flaschenpost Idee wieder aufzugreifen. Und weil’s natürlich immer noch an der Zeit mangelt, greif ich erstmal meinen alten Einstiegsbeitrag aus dem Jahre 2000 wieder auf. Das kleine Audio File könnt ihr ja zur Hintergrundberieselung anschalten (das hat allerdings noch nichts mit dem Beitrag ansich zu tun. Ich hatte das nur schon gerade fertig parat und hier im Blog schonmal als Slide Muzak untergebracht). Ein fertiges Video gibt’s natürlich auch noch nicht, ist ja Blog und sozusagen Live, aber am Ende des Beitrags hängt ein YouTube Video eines wirklich ungewöhnlichen Slidegitarristen, der zeigt, das man meinen Einstiegsbeitrag eigentlich in die Tonne hauen kann…
Flaschenpost # 1 - Bottleneck Basics
Slidetone Bluezak Hintergrundbluesgerutsche. Altglasrecycling aus diesem Beitrag.
• Der Bottleneck
Eine alte Blueslegende besagt, daß der Bottleneck ursprünglich aus Gründen der Selbstverteidigung in düsteren Blueskneipen genutzt wurde. Flaschenhals abgeschlagen, drohend auf den Finger gesteckt und in Ruhe das Set zuendegespielt …
Aber nicht nur Flaschenhälse wurden und werden zum sliden benutzt. Bekannt ist auch die Varriante der Metalslides, als da wären Messing und verchromte Bottlenecks. Ebenso werden Porzelan-, Plexiglas- und sogar Holzslides benutzt. Dazu kommen noch kleine Pillenfläschchen, Knochen und Taschenmesser (wo wir wieder bei der Selbstverteidigung sind) All die unterschiedlichen Materialien haben natürlich unterschiedliche Klangcharakteristiken. Und wie sonst auch in anderen technischen Bereichen der Gitarre herrschen fast religiös-ereifernde Kämpfe um das “wahre” Material aus dem ein Bottleneck sein darf/muß.
Dem Einsteiger sei folgende Grundausstattung empfohlen:
• 1 Glasslide, mittlere Wandstärke.
• 1 Chromslide, dünne Wandstärke
• 1 Messingslide, dicke Wandstärke
Eine große Auswahl an Bottlenecks bietet z.B der Tonetoys Shop. Einsteiger sollten drauf achten, daß die ersten Bottlenecks ca. Griffbrettbreite als Gesamtlänge haben. Es gibt auch kürzere Slides, jedoch spielt es sich mit denen im Regelfall komplizierter (da fast ausschießlich für Singlenote Spiel geeignet). Alternativ bietet sich auch der JetSlide an, ebenso bei Tonetoys erhältlich).
• Wohin mit dem Ding?
So wie es beim Material des Bottlenecks kein wirklich “falsches” oder “richtiges” Material gibt, so gibt es auch keinen “richtigen” Finger, auf denen man den Bottleneck steckt. Probieren geht über studieren. Die meisten Slider haben den Bottleneck entweder auf dem Ringfinger oder dem kleinen Finger (es gab aber auch einen Gitarristen die einen sechsten Finger zur Verfügung hatte).
• Durchmesser des Bottlenecks
Viele Einsteiger machen sich das Leben unnötig schwer, indem sie ihren ersten Bottleneck entweder zu groß oder zu klein wählen. Ist der Durchmesser zu klein, hat der Finger keine Chance die natürliche “Griffkrümmung” der Hand nachzuvollziehen. Das Handgelenk muß extrem angewinkelt werden um den Bottleneck paralel zu den Saiten zu plazieren. Ist der Durchmesser widerum zu groß, fliegt das Teil einem bei der geringsten Bewegung vom Finger. Ein einfacher Check, was der persönliche Idealdurchmesser ist, kann folgendermaßen aussehen: Gitarre in normaler Spielhaltung, Bottleneck auf den Finger ziehen, mit den verbleibenden Fingern einen Akkord greifen. Der kleine (oder Ringfinger … je nach persönlichem Gusto) Finger sollte sich nun im Bottleneck noch leicht krümmen können. Durch diese Krümmung steckt der Bottleneck nun stabil auf dem Finger, außerdem kommt’s so nicht zu Verspannungen und Krämpfen in der Hand.
• Gitarre? Saiten?
Generell läßt sich auf allem sliden, was Saiten hat und annähernd wie eine Gitarre ausschaut (selbst slidende Bassisten sind schon gesichtet worden). Gitarren mit Nylonsaiten eignen sich allerdings weniger. Eine einfach Faustregel sagt: Proportional zum Saitendurchmesser erhöht sich der Slidespaß. Wer auf seiner E-Gitarre normalerweise 009′er Sätze spielt, sollte die ersten Gehversuche mit dem Slide mit einem 010′er Satz Saiten probieren. Besser ist sogar ein 011′er Satz. Wer eh 010′er Sätze spielt, kann sich auch gleich an 012′er oder 013′er probieren. Einige japanische Rennreisbretter mit Freud-Los Tremolo haben so dünne Hälse, das sich das wechseln von 009′er zu 011′er Sätzen fatal auswirkt. Ein Standard Strat- oder Les Paul Hals (oder ähnliche) macht das aber problemlos mit. Eventuell muß der Halsstab etwas nachgezogen werden, da sich die Saitenspannung bei dickeren Saiten erhöht.
Akustik Gitarristen spielen ja meist von Haus aus dickere Saitensätze. Als Minimum sei ein 013′er Medium Satz empfohlen.
Zum Experimentieren eignen sich besonders gut Billigklampfen. Viele haben sicher noch ihre erste Einsteigergitarre rumstehen, mit der sich allerlei “Unfug” anstellen läßt. Wer ausserdem seine Rennaxt nicht zum sliden mißbrauchen möchte (oder kann, weil die Saitenlage unter den Bünden verläuft), kann sich seine Billiggeige mit wenigen Handgriffen zur Slidegitarre umbauen: Dicke Drähte drauf, Saitenlage etwas höher legen (man muß zwar keine Kuhherde unter den Saiten durchjagen können, aber helfen tut’s schon) und schon kann’s losgehen …
• Open Tuning oder Standardstimmung?
Es muß nicht zwangsläufig immer Open Tunig sein, wenn man sliden möchte. Ich persönlich finde jedoch, das es den Spaßfaktor beim sliden erheblich erhöht. Für gelegentliche Singlenote Ausflüge mit dem Slide reicht natürlich das Standardtuning.
Open Tunings sind im Regelfall Stimmungen, die auf den Leersaiten einen Akkord beinhalten.
Zum Beispiel:
Standard Tuning (von hoch zu tief): e h g D A E
Open E Tuning: e h #g E H E
Alle Leersaiten des Open E zusammen angeschlagen ergeben einen E Akkord. Außerdem können wir Slidegitarristen so endlich mit jedem Bassisten mithalten. Schließlich haben wir jetzt nur noch 3 unterschiedlich gestimmte Saiten zu “verwalten” (auch wenn so manch Bassist jetzt grinst … es sind zwar nur 3 unterschiedliche Töne (e h #g), aber das #g qualifiziert uns schon fast zu Jazzern)
• Passenden Bottleneck gefunden und die Gitarre neu bedrahtet?
Dann kann’s ja losgehen…
Das Open E Tuning habe ich ja weiter oben schon mal erwähnt. Es eignet sich ideal für “denkfaule” Gitarristen (und zu denen gehör’ ich nun mal). Neben dem Open G und dem Open D Tuning ist Open E sicher eins der populärsten Open Tunings.
Das Umstimmen ist denkbar einfach: Die tiefe E Saite, als auch die hohe h und e Saite bleiben wie sie sind. Als erstes stimmt man die D Saite um einen Ton höher, auf’s E. Tiefe E Saite anschlagen, D-Saite anschlagen und dann die D-Saite vorsichtig hochstimmen. Dann Flageolett 5. Bund A Saite zu Flageolett 7. Bund ex D-Saite (jetzt E). Die A-Saite wird so zu H hochgestimmt. Jetzt noch die g-Saite einen halben Ton höher (ex D-jetzt E Saite im 4. Bund greifen und die g-Saite danach stimmen). Fertig ;-))
Wer, wie ich, ein Freund des “Spielen nach Kästchen”-Prinzips ist, wird sich ohne größere Probleme mit dem Open E anfreunden. Alle Saiten leer angeschlagen gleich E Akkord, ein Finger quer über den 5. Bund (”5. Kästchen”) ein A Akkord und 7. Kästchen ein H Akkord … fertig ist der “Kästchen-Blues”. Nimmt man jetzt noch einen Finger zur Hilfe um abwechselnd die tiefe H (ex A) Saite mal leer, mal im 2 Bund abzugreifen (bzw im 5. Kästchen 1 Finger Akkord das 7 Kästchen auf der H Saite… usw….) hat man schon einen “Kästchen Boogie”. Und wenn man jetzt “willenlos” zwischendurch mal den Bottleneck auf’s 5., 7. oder 12 Kästchen setzt, klingt’s schon voll nach Baumwollfeld)
Zwei Dinge seien vielleicht noch zu beachten: Sliden heißt gleiten… der Bottleneck wird nicht fest auf die Saite gepresst, sondern nur leicht aufgelegt. Im Gegensatz zum normalen Greifen (wo man mit dem Finger knapp vor dem gewünschten Bund runterdrückt) befindet sich der gesuchte Ton direkt über dem Bund. Der Bund wird quasi durch den Bottleneck ersetzt.
Anfangs rappelts und dengelt es oft gewaltig, wenn man mit dem Bottleneck übers Griffbrett schrubbt. Meist liegt’s daran, das der Bottleneck zu fest auf’s Griffbrett gedrückt wird, oder zu sanft … dann rasseln die Saiten unter’m Bottleneck rum. Oft hilft es schon, wenn man hinter dem Bottleneck mit der Greifhand leicht die Saiten dämpft (z.B. Zeigefinger immer auf den Saiten sanft auflegen, wenn man slidet..). Manchmal ist das Rasseln und Dengeln aber auch ganz charmant. Einfach Try’n'Error Prinzip anwenden und schauen was einem am besten liegt.
So, das war’s mit Teil 1 der Flaschenpost und nun zum Beweis, das alle Theorie grau und farblos ist, das Video von Hannes Coetzee. Es geht halt immer auch irgendwie anders…
YouTube Direktlink: Hannes Coetzee playing slide guitar with teaspoon
(Via Tulpenbueschel. Danke auch für die Erinnerung an Rainer Ptacek.)
Btw., für diejenigen unter uns, für die Blogs noch Neuland sind: Unter jedem Beitrag findet sich ein Kommentarfeld. Wer seinen Senf zur Flaschenpost abgeben möchte oder Fragen zum Beitrag hat oder Anregungen oder, oder, oder… der ist herzlich eingeladen die Kommentarfunktion zu nutzen. Nur wer spammt, bekommt mit dem Löffel eins übergezogen. Ist quasi wie ein kleines angehängtes Beitrags-Forum, ähnlich wie das klassische Gästebuch, nur eben pro Beitrag verfügbar.
Gute Nacht, John Boy
Der Plan, Johnny Cash’s Leben neu zu verfilmen, nimmt langsam Gestalt an. So nachzulesen bei der ??? Filmproduction das Inselstaats Knappekulla. Freunde des großen Dokuhistoriendramas können sich schon mal darauf freuen, das es ziemlich bescheuert aussehen wird, wenn ich mich in das Playmobil Kostüm von Reese Witherspoon zwängen muß, nur weil der Produzent auf völlig neuartige Animationstechniken setzt, anstatt der guten alten Muppetsshow Technik zu vertrauen.
Ein Gerücht ist jedoch, das die Johnny Cash Begleitband, die legendären Tennessee Three von der jungen Nachwuchskapelle, den Pinneberg Drei gespielt wird. Die Animationstechnik ist einfach noch nicht ausgereift genug. Ausserdem verweigerten die Eltern des Gitarristen die Erlaubnis im Film zu rauchen.
Sowas findet man, wenn man bei YouTube Johnny+Cash+Chicken sucht. Johnny+Cash+Chicken+In+Black ergab allerdings null gefundene Videos
Nachgedreht (30.08.06): Inzwischen wurde bekannt, das die ??? Filmproduction schon an einer, wenn auch nicht ganz, jugendfreien Tierfilm Version arbeitet. Hierfür wurde auch ein ehemaliger Pop-Beauftragter gecastet. Da auch Trackbackhuren am Set gesichtet wurden, kann auch die jugendfreie Tierfilm Version des Cash Films erst ab 18 freigegeben werden.
Nochmal Bob Dylan?
Wenn man als Veranstalter kein Geld hat für Bob Dylan, dann holt man sich halt Danny Dziuk, den langjährigen Ghostwriter von Stoppok, die geglückte Wiedergeburt von Rio Reiser. Und wenn man Bestsellerfressen wie Peter Hahne, Guido Knopp oder den Dalai Lama aus ihren letzten Löchern pfeifen hören will, dann nimmt man den Komiker Wolfgang Nitschke, den “Hanibal Lector der Literaturkritik”. Und wenn man beide zusammen auf der Bühne gesehen hat, weiß man wieder: Das Leben ist schön! …
Polittbüro
Ist ja noch eine Woche hin, aber nachher heißt es wieder, warum hat mir niemand Bescheid gesagt? Bob Dylan Danny Dziuk und Wolfgang Nitschke, am 05.09. im Polittbüro Hamburg.
Aufmerksamkeitsmitlesetest: Sehen wir uns da, Herr Nachbar von der Rückseite der Reeperbahn?
Bob Dylan sagt …
… auf die Anmerkung, das die Musikindustrie sich über illegale Downloads aufregt: “Well, why not? It ain’t worth nothing anyway“. Und wo er Recht hat, hat er Recht. Darum gibt es den neuen Loveboats Balkoncast auch wieder zum freien Download und lizenzfreien Weiterverschenken im praktischen Balkoncast Vorteilspack, diesmal in limitierter Studioausgabe zum Jubiläums Sparpreis von € 00,00 inklusive Künstleraltersvorsorgeabgabe.
Bob Dylan war zwar nur in der Generalprobe des aktuellen Podcasts ein Thema, aber dafür spielen wir auch nichts von den Eagles. Das hält die Produktionskosten des Balkoncasts in Grenzen und für die gesparten GEMA Abgaben haben wir uns diesmal einen geheizten Platz in der Captains Recording Lounge gegönnt.
Direktdownload und Abo des Altdotcountry Balkoncast wie immer hier: altdotcountry.podspot.de
Nachgehört: Balkoncast No. 4, die Tierfreunde unter uns erinnern sich sicher, war eine Coproduktion vom Loveboat mit dem Schiffjungen Nap. Jetzt gibt es bei Mr.Nap auch das Original zu hören. “Mr Beaver and the Prick“, jetzt noch jugendlicher und tanzbarer.
Heaven done called…
Alpine Valley, in the middle of the night. Six Strings Down, on the heaven-bound flight. Got a pick, a strap, guitar on his back…
Am 27.August vor 16 Jahren, nach einem Konzert im Alpine Valley Music Theatre, entschied sich Stevie Ray Vaughan, statt der langen Busfahrt zurück nach Chicago, den angebotenen Platz im Hubschrauber an Stelle seines älteren Bruders Jimmie anzunehmen. Jimmie und die SRV Band Double Trouble, blieben über Nacht in Alpine Valley um am nächsten Tag den Bus nach Chicago zu nehmen…
Ungefähr 7 Jahre vor diesem Tag hatte ich, mehr oder weniger, das Interesse am aktuellen Blues verloren. Ausgerechnet David Bowie sollte dieses Interesse wieder wecken. Und ausgerechnet mit einer Platte, die so unbluesig und tanzbar wie nur irgendwas war. “Let’s Dance“. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich das erstemal “China Girl” im Autoradio hörte. Ein klasse Song, der schon auf der “The Idiot” (1977) von Iggy Pop ein toller Song war. Mit Nile Rodgers großartiger Funkgitarre gewann das Stück noch an Groove. Und dann dieses Solo. Dieses völlig auseinander fallende bluesige Solo… das konnte nicht Rodgers sein. Aber wer war das? Jedesmal, wenn ich diesen Song wieder im Radio hörte, Gänsehaut beim Solo. Wenige Tage später legte ich das erstemal die “Texas Flood” von Stevie Ray Vaughan auf…
Am 28.August 1990 hörte Chris Layton, Drummer von Double Trouble, in den News, das Stevie Ray Vaughan und seine Band bei einem Helikopter Absturz ums Leben gekommen sein sollen. Ungläubig, weil ja selbst am Leben, ließ er sich das Motelzimmer von Stevie Ray Vaughan öffnen… das Bett war gemacht, im Radiowecker liefen die Eagles mit “Peaceful, Easy Feeling“, in dem die Zeile “I may never see you again” vorkommt…
Ain’t gonna cut the angels no slack. Heaven done called another blues stringer back home…
Stephen (”Stevie“) Ray Vaughan (* 03. Oktober 1954 – † 27. August 1990)
YouTube Direktlink: Jimmie Vaughan - Heaven done called another Blues Stringer back home
YouTube Direktlink: Bonnie Raitt - Pride & Joy
Ding Dong reloaded
Eigentlich wäre heute ein guter Tag des Captains großartige Geschäftsidee zu verkünden. Schließlich feiert das Loveboats Blogbuch heute einjähriges Dingdong. Der Webrocker war uns natürlich zwei Tage voraus, aber das holen wir noch auf. Jedenfalls wäre die Gelegenheit günstig - ich sag’s gern nochmal: günstig - um die kolossale Idee vom Captain zu präsentieren, aaaaaber…
… der geneigte Leser muß sich noch etwas gedulden. Genauso wie der zweite Vlog’n'Roll noch auf sich warten läßt, weil meine Filmschnippelkunst bisher doch arg zu wünschen übrig ließ. Aber beim Schiffsjungen Nap gibt’s schon mal eine schöne Vorankündigung.
Ein Toast auf alle Geburtstagskinder dieser Woche, als da wären Spreeblick Johnny, die drei Kullazeichen, des Webrockers Erbsroghütte und des Loveboats Blogbuch…

Ding Dong Twang…
Aus der Rubrik: “Dinge, die die Welt nicht braucht”: meine kleine Bloghütte im WAP Look. Für alle, die mit einem Emaillegendenwollmilchsau-Knochen surfen oder denen das Fies(ta) Orange meiner Bloghütteneinrichtung zu verstrahlt ist. Nicht das man sowas wirklich braucht, aber sowas fällt nunmal als Nebenprodukt der Bratpfannenforschung an. Warum leckt sich ein Rüde die Eier? Weil er’s kann. Eben. Also?
Wordpress Mobile PlugIn by Alex King
Apropos Eier, mein favorisierter Penisblumenmaler, der one and only Webrocker, feierte gestern Einjähriges Wiegenfest seiner erbsrockgrünen Bloghütte. Das Blogdingens seiner Band Pøpsicle war der/die/das erste Blog, das mir im Web begegnete. Ausserdem kennen wir uns (in Netzzeitrelation) schon eine halbe Ewigkeit über das Aussensaiter Musiker Forum. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, stolperten wir da vor 6 Jahren das erstemal übereinander. Es ging unter anderem um Pornobalken und Supergrass vom Planet der Affen. Dort erschrieb er sich nicht nur einen äußerst sympathischen Ruf als Aussenjam Muffel (spielte aber selbst eine der coolsten Aussenjams ever ein). Wer so einen dicken Draht spielt, muß einfach ein guter Webweber sein:
Funky Aussenspy by the Webrocker (2). Mehr Aussensaiter Aussenjams
Großes Walzer Kino
“Früher, da musste man nett sein zu den anderen. Auf jeden Fall musste man nett sein zu seinem großen Bruder, wenn man mal die Last Waltz ausgeliehen haben wollte…” (weiterlesen hier). Ganz groß, vor allem weil es jemand schreibt, der a) jünger ist als ich und b) weil er Recht hat. Natürlich gilt das auch für diejenigen, die keinen großen Bruder haben. Für die gibt es den Großen-Bruder Ersatz, das Kino. Für die jüngeren unter uns: Kino ist sowas wie YouTube, nur größer. Damals schon in Farbe und mit Ton.
Weil heute jemand Geburtstag hat, der zwar jünger ist als ich, aber in vielerlei Hinsicht in den letzten Jahren sowas wie ein großer Bruder für mich wurde, gibt’s heute DuRöhre Kino für’s Geburtstagskind. The Band aus dem Film “The Last Waltz“:
Direktlink DuRöhre: The Band - It makes no difference
Fiesta Red reloaded
Beim groovenden Nachbarn sind jetzt auch orange Zeiten ausgebrochen. Putzig, putzig, erinnert mich doch an das erste Photo, das ich hier in meiner kleinen Bloghütte hatte. Das ist jetzt auch schon wieder fast ein Jahr her. Jungs, wie die Zeit vergeht, fein, fein. Weniger fein war mein Experiment am offenen WP-Herzen im Loveboat Blog. Ich wollte eigentlich nur ein paar Sachen testen, die ich für einen anderen Blog brauche, den ich gerade vorbereite und dabei schoß ich mir, wie ich zuerst befürchtete, die komplette Wordpresse vom Blog ins ewige Datennirvana. Arrrghhhh… latürnich ohne vorher ein Backup zu machen. Wie auch sonst? Meine Gesichtsfarbe hätte jedenfalls auch ein Backup gebraucht…
Heute Morgen kam dann aber die rettende Idee. Ich hatte eines der php Files bearbeitet, wo ein großes “Don’t touch this” Schild am Eingang stand. Macht man ja auch nicht, schon gar nicht, wenn man nicht weiß, was man da gerade macht (aber es trotzdem gern wissen würde…). Zum Glück fiel mir wieder ein, was ich da verbaselt hatte. Es lag an drei Buchstaben und einem Unterstrich… Jetzt ist alles wieder so, wie es sein sollte. Auch die Gesichtsfarbe ist wieder im grünen Bereich oder besser, nicht mehr im grünen Bereich… ach, was weiß ich denn? Alles wird gut.
Jetzt muß ich nur noch rausfinden wie ich einen verf*ckten Cronjob für ein Plugin hingestrickt bekomme. Allerdings nicht für diese Bloghütte. Die Gesichtsfarbe möchte ich nicht einmal ahnen… Toooooooom…. Erledigt √
Und jetzt singen wir: “Der alte Mann und das Møør“.
Top 42
42, ein gutes Alter, das kann ich nach einem knappen halben Jahr schon mal feststellen. Spreeblick Johnny hat das jetzt frisch vor sich. Im aktuellen Spreeblick Podcast wünscht sich Johnny von seinen Hörern/Lesern zu erfahren (ich bin hier der Autor, ich darf solche Satzbandwürmer) welches denn ihre Lieblingsplatten sind. Ich gönn mir heute mal den Spaß, im Laufe des Tages, daraus die Top 42 der Spreeblick Best Album Ever Charts zu erstellen. Unangefochten die Nummer 1 ist natürlich jetzt schon klar wie Spreewasser Kloßbrühe, der Rest wird, mit Strichliste nach und nach zugefügt.
- The Clash - London Calling 1979 (IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII II)
- Massive Attack - Blue Lines 1991 (I)
- Fatboy Slim - You’ve Come A Long Way, Baby 1998 (I)
- Selig - Selig 1994 (I)
- Beatles (II *)- Abbey Road 1969 (I)
- Pink Floyd (II) - Dark Side of the Moon 1973 (I) - Wish you were here 1975 (I)
- Bad Religion - Against the Grain 1990 (I)
- Radiohead (II) - The Bends 1995 (I) - Kid A 2000 (I)
- Dru Hill - Enter the Dru 1998 (I)
- Thievery Corporation - Mirror Conspiracy 2000 (I)
- Red Hot Chili Peppers (II *) - Blood Sugar Sex Magik 1991 (I)
- Guns ‘n’ Roses (II) - Appetite For Destruction 1987 (II)
- Elvis Costello - This Year’s Model 1978 (I)
- Carter USM - 30 Something 1991 (I)
- Snakefinger - History Of The Blues 1984 (I)
- Fehlfarben (II *) - Monarchie und Alltag 1980 (I)
- Harry Smith - Anthology of American Folk Music 1952 (I)
- Elliot Smith - Either/Or 1997 (I)
- Ambulance LTD - Ambulance LTD 2005 (I)
- Supergrass - In it for the money 1997 (I)
- Curse - Von Innen Nach Aussen 2001 (I)
- Keane - Hopes And Fears 2004 (I)
- Jeff Buckley - Grace 1994 (I)
- Pat Metheny & Lyle Mays - As Falls Wichita So Falls Wichita Falls 1981 (I)
- Chris Barron - Shag 1998 (I)
- Foo Figthers - The colour and the shape 1997 (I)
- Status Quo - Hello 1973 (I)
Top 42 der Unentschiedenen *:
- Fast alles von Morrissey
- Fast alles von Rufus Wainwright
- Scissor Sisters - ?
- Bran Van 3000 - ?
- The Killers - Hot Fuss
- Stereophonics - Word Gets Around
- Roxette - Tourism
- Franz Ferdinand - You could have it so much better
- Beatles - Revolver
- Oasis - (What’s The Story) Morning Glory
- Cardiacs - A little man and a house and the whole world window
- Angelika Express - Alltag für Alle
- The Brian Jonestown Massacre - Give It Back
- Boards of Canada - Music Has the Right to Children
- Fat Freddys Drop - Based on a true story
- Bob Geldof - Vegetarians of love
- The Smiths - The Queen is dead
- Gov’t Mule - Deja Voodoo
- Refused - The Shape Of Punk To Come
- Helmet - Meantime
- The Verve - Urban Hymns
- Jazzkantine - alle Alben
- John Coltrane - Crescent
- Tom Liwa - St. Amour
- Bad Brains - Quickness
- Einstürzende Neubauten - Fünf auf der nach oben offenen Richterskala
- Sandow - Stationen einer Sucht
- Morrissey - Viva Hate
- Anne Clark - Joined Up Waiting
- Bronski Beat - The Age Of Consent
- Current 93 - All The Pretty Little Horses
- Fehlfarben - Monarchie und Alltag
- Geogette Dee - live im Schillertheater
- Hildegard Knef - 17 Millimeter
- Kate Bush - Hounds Of Love
- Leonard Cohen - Greatest Hits (die alten Sachen halt)
- Nick Cave - Tender Prey
- Red Hot Chili Peppers - By The Way
- The Velvet Underground & Nico - (Das mit der Banane drauf)
- Weill/Brecht/May - Die Sieben Todsünden (Leipzig 1966)
- Mr. Bungle - California
- Tom Albrecht - Sing
Zwischenstand (18:25 Uhr): Hmmm, schwer schon eine Prognose zu wagen, aber der gemeine Spreeblick Leser scheint einen Hang zur konservativen, tanzbaren Melancholie zu haben. Beatles, okay, das war zu erwarten, Pink Floyd eigentlich auch, aber Depeche Mode taucht bisher weder bei den Entschlossenen noch bei den Unentschiedenen auf. Überraschung. Dafür als Gegenstücke, quasi, Radiohead und RHCP, aus der, noch nicht ganz vergangenen, Alternativ/Pop Gegenwart. Plan B wurde immerhin erwähnt, aber in keiner der beiden Listen. Die Überraschung bisher: Fehlfarben, immerhin einmal in beiden Listen. Morrissey macht, wie zu erwarten war, bisher das Rennen bei den Unentschlossenen…
Zwischenstand (20:22 Uhr): Das durchschnittliche Spreeblick Best Album Ever wurde Ende 1988 veröffentlicht. Hmmmm…
… and the Winner is (00:35 Uhr): Natürlich Clash, mit London Calling. Soweit, so klar. Stand ja auch schon am Vormittag fest. Große Überraschungen? Meine persönliche Überraschung ist der letzte Einsteiger in die Liste. Status Quo. Cool. Und Hello war auch ein tolles Album. Ausserdem verdanke ich Quo meinen Spitznamen. Ansonsten hat sich der Trend, das die beste Platte aller Zeiten 1988 aufgenommen wurde, bestätigt. Wobei es wohl zum Allgemeinwissen eines Musikliebhabers gehört, das es nichts Schlimmeres als die Achtziger Jahre gab. Beruhigend zu wissen, das zwar mit den Fehlfarben nicht alles began, aber immerhin eine feine Platte den 80er Reigen eröffnet. Das Depeche Mode nicht genannt wird, wundert schon ein wenig, aber die Liste derer, die man eigentlich erwartet hätte, ist eh lang, länger, am längsten. Aber, immerhin, keine Artic Monkeys und kein Sonnensche*n. Also nix Web 2.0 Charts. Aber auch kein Dylan (oder Townes Van Zandt, damit mir hier nicht mit Cowboystiefeln auf dem Kaffeetisch rumgetrampelt wird). Und Van Morrisons Astral Week trudelte leider erst weit nach Mitternacht ein…
Gelistet wird nur was eindeutig als bestes Album ever erklärt wird. Wer sich nicht entscheiden kann, fliegt raus. Oder landet in der Liste der Top 42 der Unentschiedenen. Alle Angaben ohne Gewehr, niemand wird zu nichts gezwungen, schon gar nicht dazu sich zu entscheiden. Der Ziehungsbeamte hat sich vom ordnungsgemäßen Zustand des Plattenspielers überzeugt. Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und der Media Control Gruppe sind von der Teilnahme ausgeschloßen.
Endstand 23:58 Uhr. t.b.c.
Du bist es…
Nein, ich bin kein großer Ton Steine Scherben Fan gewesen. Auch wenn mich ihre Musik und ihre Parolen eine Jugend lang begleitet haben (eigentlich mehr die Parolen, wenn ich es so im Nachhinein betrachte). Ich fand auch “König von Deutschland” nicht komisch, nein, eigentlich eher tragisch. Aber irgendwie fand ich es doch gut. Verdient hatte er es allemal. 10 Jahre später war er dann tot. 46, nicht besonders alt. Verstanden hab ich ihn erst später, mit Stoppoks Version von “Krieg” und letztens Danny Dziuk mit “Du bist es“…
Du bist der Sturm, der Drang, die Enge, der Donner und die letzte Flut.
Du bist der Neid, der Suff, die Menge, das Wunder und das ruhige Blut.
Du bist das Meer, der Wind, die Stille, die Trauer und mein Untergang.
Du bist der Schmerz, das Herz, der Wille, das Ende und sein Neuanfang.Und du rollst mit der Sonne, dem Mond und den Sternen weiter durch das All…

Heute, vor 10 Jahren, starb Rio Reiser in Fresenhagen, Nordfriesland.
Reduzierte Brillen Teil II
Brillenträger und Zwergenhüter in Personalunion, das mußte ja irgendwann kollidieren. Jetzt ist es passiert, Brille kaputt. Die Jungs freuen sich über den blinden Papa und da nur geteilte Freude wirkliche Freude ist, hab’ ich das gleich mal als Anlaß genommen und Font und Fontgröße in meiner Bloghütte dem freudigen Ereignis angepaßt. Ab jetzt regiert wieder klassisch Verdana als Schrift. Und da Scherben bekanntlicherweise Glück bringen, fand mein Schatz (und beste Ehefrau von allen) sogar meine Ersatzbrille wieder. Schön, schön, feine Aussicht für den Sonntag. Mal schauen was da noch kommt…
Immerhin erscheint, Dank der integrierten Kübelböck/U2 Gedenkfärbung der Ersatzbrillengläser, der Sommer wieder zurückgekehrt zu sein.

Die Zwerge sind jedenfalls bestens vorbereitet… Keep looking for the girls with their faces all tanned. Lying on the beaches all covered in sand…
Oh baby baby what can I do
You know you drive me crazy when I’m looking at you
The summer’s really here and it’s time to come out
Time to discover what fun is aboutHere comes the summer
Here comes the summer
Here comes the summerUndertones - Here Comes The Summer (1979)
Waitin’ for the bus
Komisch, an was man manchmal so hängt. Kleiner Blechbus aus Malta. Erst Schlüsselanhänger, dann hintere Achse verloren und später ganz aus den Augen verloren. Und jetzt ist er wieder da. Steht auf der Fensterbank, immer noch ohne Hinterachse. Eigentlich passt das gut zu ihm. Kleiner Blechbus. Schön das du wieder da bist. Hab’ ich dir eigentlich erzählt, das ich früher Straßenbahnschaffner werden wollte? Nein? Naja, wäre ja auch zu blöd, das einem kleinen Blechbus aus Malta zu erzählen.
Fast so blöd, als würde man einem Blechbus erzählen, das es schon annähernd 36 Jahre her ist, seit ZZ Top “Tres Hombres” aufgenommen haben.

Have mercy
Old bus be packed up tight
Have mercy
Old bus be packed up tight
Well, I’m glad just to get on and home tonight
So ungefähr 30 Jahre alt klingt auch die Musik von Emmerhoff & The Melancholy Babies. Dabei gibt es die Norweger erst seit ca. 10 Jahren. Und nach ZZ Top klingen sie auch nicht. Aber in guten Momenten wie eine Mischung aus Led Zep und 16 Horsepower und das ist ja auch schon was. Der WDR wiederholt in der Nacht von Sonntag auf Montag, 0:30 Uhr, den Rockpalast Auftritt vom 25.03.06. Was das jetzt alles mit dem Bus aus Malta zu tun hat? Nichts, außer das Norwegen und Island nicht weit voneinander entfernt liegen und dann war da noch die Geschichte mit dem Kater namens Horst…
Wer mehr auf eine Art Angebervarriante von ZZ Top steht, der sollte sich mal Joe Bonamassa live geben. Das Konzert in Hamburg, am 30.08. im Downtown Blues Club ist leider schon ausverkauft. Live gibt’s auch immer eine schöne instrumentale Verneigung Richtung “Waitin’ for the bus“. In seinen schwächsten Momenten neigt Bonamassa allerdings dazu wie ein Kollision aus Robben Ford und Dream Theatre zu klingen…


