Und nun zur Werbung
Noch jemand ohne Popcorn? Dann mal los und hingesetzt, es sind noch Plätze frei. Licht aus, Werbung an. Werbende Blogger an den Elektropranger, so die putzige Idee aus dem PR-Blog zum Buch: Statt Etikette: Blogger etikettieren *. Woher kommt mir diese Idee eigentlich so bekannt vor? Weniger putzig, dafür nicht unspannend, die Idee der Gemeinschafts(werbe)produktion von Sascha Lobo und Spreeblick: adical, vorgestellt in einem, okay, putzigen Interview auf Spreeblick… Mehr…
Hauptsache wohlgeformt!
So ein Quatsch. Auf die Länge soll es ankommen? Völliger Blödsinn. Hauptsache er ist wohlgeformt… und nicht zu kurz. Maingold-Marius seiner, und die Geschichte warum Falk im Sommer wieder kurze Hosen tragen könnte, haben mich neugierig gemacht. Als alte Klick- und Statistikhure reih’ ich mich mal in die Schlange der Schwanzvergleichenden ein.
Johnny Cash in Welt und Zeit

Die WELT Online hob Johnny Cash anläßlich seines 75’sten Geburtstag auf die Titelseite. Fein, wäre es dabei geblieben. Der Artikel selbst liest sich ähnlich plump wie der Waschzettel einer Plattenfirma. Die Bildauswahl ist typisch Keese-Blatt. Lieblos. Die ZEIT bemüht sich wenigstens um eine Erklärung und illustriert mit feinen Zeichnungen von Reinhard Kleist. Kann man machen.
[via singalong.blog]
Damm Da Da! Damm Da Da Da!
Als stolzer Papa würd ich ja gern ein Soundfile vorstellen, auf dem meine Zwerge das Riff von “Smoke on the Water” singen. Ich befürchte allerdings, das ich meine Zwerge dann bei der GEMA lizensieren lassen müßte und soviel ist mir das Ergebnis musikalischer Früherziehung nun auch wieder nicht wert. Für 70,– Euro lassen sich nämlich ‘ne Menge Windeln kaufen.
Nichts neues zum Thema Ablaßhandel mit der GEMA gibt’s beim diebischen Nachbarn. Trotzdem lesenswert: Update zur GEMA-Geschichte.
Viraler Griff ins Klo
Die MP3-Datei war auf einem USB-Stick gespeichert, der rein zufällig auf der Toilette in Lissabon vergessen wurde, als besagte Band dort auftrat… […..] … aber irgendwie hatte ich doch das Gefühl, dass es in diesem Fall, also innerhalb der Kampagne, okay wäre, das MP3-File zu verbreiten. Aber da lag ich wohl falsch. Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob die Universal Music GmbH überhaupt weiss, dass es diese Kampagne gibt.
Na jedenfalls waren die Damen und Herren Rechtsanwälte verdammt fix. Es hat laut Poststempel nicht einmal 24 Stunden gedauert…
… und schon war die Abmahnung auf dem Weg zu Jeriko One. Auf der Universal/Vertigo Seite liest man dazu: Mehr…
Pimp my Hulapunk
Endlich, das erste Video der großartigen, liebenswerten, knuffigen (und überhaupt) Hulapunk aus der Freien und Hansestadt Hawaii. Ganz großes Kino, das:
Live gibt’s Hulapunk im Sommer in Ft. Lauderdale beim Hukilau 2007 oder am 01.03. im King Calavera/Helldriver Club in Hamburg. Hingehen ist Pflicht, nicht nur wenn man immer schon mal wissen wollte wie die Undertones, Sex Pistols, Johnny Thunders, die Ramones oder the Damned im Baströckchen klingen würden.
Irgendwie Presse
…einen Presseausweis kann man relativ leicht bekommen, der nützt dir auf der re:publica aber nichts aus genau diesem Grund. Wir sind schießlich alle irgendwie Presse.
[Zitat: re:publica: Eintrittspreise Spreeblick-Johnny]
Ob ich es auf den Presseball die re:publica schaffe, steht noch in den Sternen. Geplant ist es trotzdem. Allein schon weil wir ja alle irgendwie Presse sind. Oder zumindest Außengehege für Hobbyautoren. Das mußte ich jetzt einfach, ob der wunderschönen Formulierung, verlinken. Mehr…
Martial-Cover-Arts
Jetzt weiß ich, warum ich immer Albträume hatte, wenn ich in meiner Jugend mit dem Kopf über der Plattenkiste eingeschlafen bin…
Video gibt’s nach dem Klick Mehr…
Notizblog No.21
- 13 Fragen zum neuen Telemediengesetz beantwortet die Kanzlei Dr. Bahr.
- 10 brilliante Livesongs von The Clash (1979 Cleveland) [via Spreeblick]
- 13 gute Gründe zum bloggen liefert Basic Thinking [via Prospero]
- 2 mal Weichware für pures Schreibvergnügen: WriteRoom2.1 für Mac und DarkRoom für PC. [via Die Kritiker]
- 0 gute Gründe mit der Bahn zu fahren findet das Sprachrestprodukt.
Lecker Punkrockzubehör
Johnny entdeckt Punkrockpralinen. Lecker. Putzige Punk-Lätzchen gibt’s hier. Das passende CBGB-Tresenelement ging unlängst bei Ebay für 610,– US Taler weg.

Die Geschichte des legendären CBGB & OMFUG New York.
Geh ma’ telefonieren
Vielleicht hätte ich tatsächlich noch 4-8 Wochen mit meinem Anruf bei der Hamburger Bezirksdirektion der GEMA warten sollen? “Das Internet ist für die Bezirksdirektion noch neu. Bisher war München dafür zuständig“, so die ebenso nette wie suboptimal informiert wirkende Dame vom Amt. Doch die gute Nachricht zuerst. Die einzigen mp3 Dateien, die ich noch auf retroheadz.de habe, sind alte Aufnahmen vom Loveboat. Da ich weiß, das der Captain nicht in der GEMA oder sonst einer Verwertungsgesellschaft Mitglied ist und er der alleinige Urheber der Songs ist, hab’ ich die nette Frau von der GEMA gebeten für mich zu prüfen ob es sich damit um nicht-meldepflichtige Musik handelt. Sie notierte sich seinen Namen, fragte zur Sicherheit nochmal nach ob er eventuell einer österreichischen Verwertungsgesellschaft angehört (warum auch immer, egal) und damit ist der Drops hoffentlich gelutscht. Weit unbefriedigender waren die Antworten auf meine Fragen bezüglich der 70,– Euro Lizenz. Mehr…
Notizblog No.20
- Bei uns schauen sie in die Röhre. YouTube3.0? [via Nerdcore]
- Auf die Initiative kanadischer Musiker gegen die Kriminalisierung ihrer Fans habe ich ja schon hingewiesen. Dafür - und nicht etwa wegen Céline Dion - gehört Kanada auf die Liste der Schurkenstaaten. [via Musikdieb]
- Nochmal Schurkenstaat: Was passiert wenn man Bonnie Raitt und Jeff Beck kreuzt? Rachelle Van Zanten.
- Das große Thema Zeit. Brillianter Beitrag. Hut ab und gute Besserung, lieber Webrocker.
- Last but not least, nocheinmal Schurkenstaat Kanada. Der bisherige Gitarrenweltrekord von 1322 Gitarristen, die gleichzeitig einen Song spielen, wurde 2004 in Vancouver Kanada aufgestellt. Passenderweise spielte man Taking Care of Business der großartigen Bachman Turner Overdrive. Ja, auch Schurkenstaaten haben Humor. Weniger humorvoll hingegen ist der deutsche Versuch 1323 Gitarristen gleichzeitig dazu zu bewegen “Smoke On The Water” zu spielen. Wer schonmal in einem Gitarrenladen gearbeitet hat, der kann diese Idee nicht lustig finden. Billy Bragg würde da sicher nicht mitmachen. [via Musikschurke]
Geh ma’ erklären
Am Telefon sagte mir sowohl der Mitarbeiter gestern sowie die Mitarbeiterin heute, sie hätten noch nie etwas von freien Lizenzen gehört (hmm?). Naja, die Mitarbeiterin heute sagte jedenfalls, ich solle alles schicken, was ich dazu hätte, inclusive Lizenz, und sie würden das dann prüfen.
[Quelle: Gebühren für Musikdieb.de - musikdieb.de]
Das würde einiges erklären:
Licht ins relative Dunkel der GEMA-Modelle zu bringen, zumindest über die online angebotenen Informationen hinaus, wird zur Zeit auch dadurch erschwert, dass bei der GEMA eine interne Umstrukturierung stattfindet. Laut den Informationen des Sachbearbeiters war bisher München für Belange rund um die (gewerbliche) Nutzung von Musik im Internet zuständig, zukünftig aber werden dies die einzelnen Bezirksdirektionen sein. Dort steht den lokalen Mitarbeitern allerdings die themenspezifische Schulung erst noch bevor, d.h. konkret, dass diese momentan ebenfalls keine näheren Auskünfte geben können. Innerhalb der nächsten 4-8 Wochen soll sich dies jedoch ändern.
[Quelle: Verwirrung um die GEMA-Vermutung - regioactive.de]
Na super, ich will da Montag und nicht erst im März anrufen…
And Then There Were Three…
Ich vermutete zuerst, das es sich bei dem GEMA Brief, der mir unlängst in den Briefkasten flog, um eine Art “Wir probieren es mal blind, einer wird schon zahlen”-Aktion handelt. Zumal in dem Schreiben auf die Domain retroheadz.de verwiesen wird, auf der ich mich, so die Vermutung der GEMA, sicher entschieden habe, meine Internetseite mit Musik zu unterlegen. Hab’ ich jedoch nicht, liebe GEMA. Und unterlegt schon mal gar nicht. Mehr…
Die MP3-Datei war auf einem USB-Stick gespeichert, der rein zufällig auf der Toilette in Lissabon vergessen wurde, als besagte Band dort auftrat… […..] … aber irgendwie hatte ich doch das Gefühl, dass es in diesem Fall, also innerhalb der Kampagne, okay wäre, das MP3-File zu verbreiten. Aber da lag ich wohl falsch. Ich bin mir nicht mal mehr sicher, ob die Universal Music GmbH überhaupt weiss, dass es diese Kampagne gibt.

