PRostitution

Warum hat PR-Arbeit eigentlich einen so schlechten Ruf? Besonders in Klein-Bloggersdorf ist der Begriff des “PRoleten” weitverbreitet, wenn es sich um Public Relations, also Öffentlichkeitsarbeit, dreht. Liegt es daran, das sich das früher PRopaganda schimpfte? Das würde ja einiges erklären. Doch ich glaub’, die Erklärung ist viel einfacher. Es ist das unsägliche Geschwurbel, das aus den Mündern und Tastaturen manch’ eines Öffentlichkeitsarbeiters kommt. Und damit meine ich jetzt nicht den PR-Berater und ehemaligen VW-Sprecher Kocks, der unlängst im SpOn verkündete, das PR-Berater lügen. Kein Grund zur Aufregung, schließlich behauptet Kocks nicht, das es den Weihnachtsmann doch gibt. Nein, ich mein damit sowas:

Erstens, kennt keiner unseren Beruf (erst nach 15 Jahren kann ich behaupten, dass meine Eltern wissen, was ich mache…

[Zitat: http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/02/grnland_vom_eis.html]

Sorry, aber für mich klingt das nach: “Mama, wie soll ich’s dir sagen? Ähmm… also… ich ähhh… [gefühlte 15 Jahre später] Ich geh anschaffen.”

Liebe PR-Berater, probiert es doch einfach mal mit Tranzparenz und ohne geheimnisvolles Geschwurbel, dann klappt es auch mit den Erziehungsberechtigten. Wenn Muttern dann nach der späten Beichte trotzdem noch rückwärts vom Stuhl fällt, könnt ihr immer noch sagen: “Alles nur ein Scherz, Mutter, ich kockse nur.”

Kommentare

Na, dann mal los!





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