Toni Mahoni, Nierengurt und ein runder Abend an der Essbar

Eins schon mal vornweg: Statt eines USB-Tropenventilator mit integrierter Kühltruhe für den eiTatsch steht jetzt ein Nierengurt ganz oben auf dem Weihnachtswunschzettel. Die kuschelige Gemütlichkeit, die Toni Mahoni beim gestrigen Gig in der NEWessbar verbreitete, konnte nicht darüber hinwegtäuschen das draussen vor der Tür gefühlte -15 Grad herrschten und die nächtliche Heimfahrt, auf dem Mofa, durch den eisigen Regen nicht angenehmer wurde.
Toni Mahoni
[Bildquelle]
Mit einem Nierengurt wäre es mir wahrscheinlich erspart geblieben, heute den ganzen Tag jammernd auf dem Rücken zu liegen. An Sitzen war erst recht nicht zu denken. Nun aber genug der Flennerei, der gestrige Abend war nämlich rundum fein und das nicht nur aufgrund der aufspielenden Kapelle… Mehr…

Der Boss kommt an die Elbe…

Der Chef… und mit Chance gibt’s auch was von der The River, da Bruce Springsteen die E-Street Band im Gepäck hat. Allerdings erst am 21.06.2008. Wer nicht solange warten kann, der geht heute in die NEWessbar (Bahrenfelder Strasse 221, gegenüber der altehrwürdigen FABRIK). Da spielt der Chef von der Spree. Der hat zwar keine E-Street Band im Gepäck, aber bestimmt einen Kanarienvogel und eine Band, die leiser als meine Zwerge ist. Sagt der Boss vom Chef mit Blick auf die Spree.

Wo Zwerg Recht hat, hat er Recht

Gerade läuft auf MTV Rammstein Live. Kommentar vom Zwerg (2 1/2 Jahre jung, also alt genug um Klingeltöne von Musik zu unterscheiden):

Der Mann ist aber ganz, ganz komisch!

Update: Und das findet der Papa wirklich sehr, sehr, sehr… ähhhh… komisch. Cindy und Bert, die großen Rammstein-Vorbilder.

Don’t F*ck With The Formula, Brian

Momentan ist die Musikindustrie aka das Zweitböseste nach Bill Gates und George W. Bush wieder eins der Lieblingsthemen in Klein-Blogstanien. Ist ja auch okay, kann man sich trefflich drüber aufregen oder es auch einfach sein lassen. Einem stinkenden Fisch spuckt man nicht ins Maul und dieser Fisch stinkt vom Schwanz her. Seit Jahren. Ach, was sag ich, seit Jahrzehnten und das mindestens seit zwei. Also, Jahrzehnten und nicht die Fische. Die können nichts dafür. Und früher war alles besser. Oder anders. Immerhin erinnert sich der eine an die Bankfurter Strassenjungs und war dabei als Pünktchen zum Punk wurde und die anderen erinnern sich an Witchfinder General. Letztere sagen mir gar nichts, was daran liegen mag, das mir Doom-Metal und die Geschichte der British Invasion of Heavy Metal ziemlich am Allerwertesten vorbei ging. Trotzdem waren die wohl irgendwie wichtig genug, das der aktuelle Rhino Podcast sich mit Witchfinder General beschäftigt. Und warum verlink ich das, wenn mich Doom-Metal gar nicht interessiert? Ganz einfach. Wenn in einem Podcast über Doom-Metal gleichzeitig über Rick Rubin, Boobs und die Beach Boys gesprochen wird, dann ist der Unterhaltungswert ‘ne glatte 10. Zitate gefällig? “Satan is Satan and Boobs are Boobs” und dann wäre da noch die Mike Love Doktrin: “Don’t fuck with the formula, Brian“. Unbedingt anhören. Und die Strassenjungs Erinnerung von Maingold Marius lernen wir auswendig. Nicht das sie bei der nächsten Bloglöschung wieder auf alle Ewigkeit verloren geht. Wäre nämlich schade um den großartigen Text.

Notizblog No.42 - Klein, aber fein

NotizblogScheinbar gibt es den Weihnachtsmann ja doch und er liest hier heimlich am Arbeitsplatz* mit. Während fscklog heute berichtet, das es mit einem umgelöteten Dockingkabel möglich sei, auf den Line In des iTouch zuzugreifen, hat man im iPod Touch Mods Blog schon die Glühkolben angeworfen und Micro-Preamps für das Dockingkabel zusammengebraten. Wenn jetzt noch jemand Audacity oder eine Miniversion von GarageBand für’s Touch zusammenschrauben könnte… mir würden ja 4 Spuren und eine kleine Beatbox reichen. Muss ja nicht mal so komfortabel wie das Zoom H4 sein, das Joaquin in seiner kleinen Bloghütte getestet hat.

Last but not least, something completely different (so anders aber nun auch wieder nicht, da ebenso aus der Abteilung “Kleine Dinge die große Freude bereiten”): Wie krieg ich die Nase weg und warum hat die 12 Häkchen? Die Antwort auf diese Fragen und vieles mehr im fordschrittlichen Doppelstopp Bluegrass Mandolinen Blog. Ich werf jetzt mal den Lötkolben an und wetz den Leatherman

* Die Office Word 2003 Achtung-Chef-kommt-Tarnung hab’ ich bei MacMacken entdeckt und den wiederum via Randpop, der im übrigen eine sehr coole Mobile Browser Version seiner Bloghütte anbietet. Klein, aber fein.

Ja…

… ich bin noch am rumschrauben. Neue Tapeten gibt’s dann demnächst dort.

Lokalnachrichten #18 - Kultur statt Geld verbrennen

Aus dem aktuellen Newsletter der Aktion Kultur statt Kameras:

Bilanz Videoüberwachung
Eine schriftliche kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Lutz Kretschmann-Johannsen (SPD) zur Bilanz nach sechs Monaten “Videoüberwachung am Hansaplatz” hat erstaunliches zu Tage gebracht. In der Antwort des Senats heißt es wörtlich:

Die im dortigen Bereich registrierte Kriminalität ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 3. Quartal 2007 nicht zurückgegangen.”

Sowie:

Die Investitionskosten für die Videoüberwachung Hansaplatz betrugen rund 400.000 €. Die Betriebs- und Personalkosten werden aus laufenden Haushaltstiteln bestritten und werden nicht separat ausgewiesen.”

Es bleibt nun jedem selbst überlassen, die Effektivität der Maßnahme zu bewerten und zu überlegen, was man alles Schönes mit 400.000 Euro für den Platz hätte machen können. Ohne Worte.

Hamburg hat’s ja. Wer mal eben 16.000.000,– für einen Fußweg zur Elbphilharmonie ausgeben will, der kann man auch mal eben 400.000 Taler für nichts und wieder nichts verbrennen. Hauptsache es brennt überhaupt irgendwo noch ein Licht. Und sei es nur im Kühlschrank.

Edit: Solange die Leselampe noch brennt: “Ein Staat, der nur noch damit beschäftigt ist so zu tun, als gerate ihm nichts außer Kontrolle, bietet seinen Bürgern nichts. Außer Kontrolle.” [Spreeblick Johnny 20.11.2007]

Demnächst dreimal mehr Katzencontent

Das Templates-Verbiegen mit Hilfe von XAMPP bringt ja Spaß, aber auch wenn man im Englischen ganz gut unterwegs ist, hört es bei mir spätestens mit dem Verständnis auf wenn als dritte Fremdsprache PHP ins Spiel kommt. Also hab’ ich mir den Google Babelfisch Übersetzer ins Haus geholt um Darren Hoyt besser zu verstehen. Das Ergebnis? Dreimal mehr Katzencontent:
Katzencontent
Wie ich unter OS X eine sichtbare .htacess Datei anlegen kann, konnten mir die drei Katzen allerdings nicht verraten.

One Two Wordpress Soundcheck

XAMPPSollte ich die nächsten Tage etwas weniger ins Internet schreiben™, liegt es daran, das ich einen neuen Wordpress-Spielplatz habe. Allerdings nicht im weltweiten Netz, sondern lokal auf dem Rechner. Voll funktionstüchtig, mit PHP, MySQL und allem Drumsunddrans. Mehr…

The Record That Took More Than 300 Million Years To Make

songsatworkDie letzte Scheibe von Cliff Barnes & the Fear of Winning war gerade 300.000.000 2 Jahre alt, neue Songs waren seit den Aufnahmen von godsatwork nicht geschrieben worden und so trafen wir uns, ein Wochenende im März 2003, um 10 ungeschriebene Lieder aufzunehmen.

Lief doch ganz gut am Wochenende, vielleicht sollten wir mal bei Wetten dass… mitmachen, einen 3:30 min Song in 4 min schreiben aufnehmen und abmischen.

Live ohne Overdubs, Marc am Bass, weil Tom erst am Sonntag konnte, Bob ohne richtigen Text, da ich den Song erst am Freitag skizziert hatte und Deko trommelt. 300.000.000 Jahre später ist die CD immer noch nicht fertig…

[Cliff Barnes & the Fear of Winning - Dance the night away (Demo März 2003) - Download]

Top 3 der Blogcomedy

  • Platz 1, aber wirklich nur äußerst knapp, wegen dem supicoolem Drohgebährde “Ich hau dir gleich zweimal Pagerank 5 um die Lutscher”, geht an den Hausmeister der Blogbar. Gewohnt großes Kleinstadtkino, wer da nicht lacht bekommt von mir die Auswirkungen einer Monitorreinigungsrechnung zu spüren. Und Päijtschränk Fuff kann ich auch.
  • Platz 2, schon etwas älter, geht an einen echten Pro… dingens. Fristet zwar, im Gegensatz zu Platz 1, ein eher einsames Dasein in meinem Bookmarks Vollpfosten-Ordner (nein, das Fons ist unter Blogs gebookmarkt, im Vollpfosten-Ordner ist ansonsten nur noch ein Hamburger Schülerblog), glänzt aber durch einen völlig eigenen Sinn für Humor, den man sonst nur unter Laborbedingungen erreicht, wenn man Oliver Pocher, Frauke Ludowig und Florian Silbereisen kreuzen würde.
  • Platz 3, eben noch in der Blogosphäre verglüht und jetzt schon wieder zurück in meiner Blogrolle (mal schauen wer dafür heute rausfliegt), der Blogger Phönix aus der Asche mit einer Ode an die Abschiedstournee von der Abschiedstournee. Da nur Platz 1 und 2 mit Hohn und Spott hoch dotiert werden konnten, bleibt für Maingold nur das Troststöckchen in Bronze.

Anlässlich der Preisverleihung bleiben Kommentare und Trackbacks für diesen Beitrag geschlossen.

Abgestimmt vom Arbeitsmarkt*

Nochmal Neues vom Arbeitsmarkt. Beim Netzwelt- und Spielzeugfachmagazin SPIEGEL wird ein Job frei. Vielleicht sollte Stefan Aust auch gleich Matthias Kremp mitnehmen? Sein stimmungsvoller Beitrag über die Roboter-Gitarre qualifiziert ihn eigentlich zu einem Praktikumsplatz beim GITARRE & BASS Magazin. Dort gewöhnt man ihm hoffentlich den excessiven Einsatz von Muckersprech ab. Bei den Worten “Klampfe” und “Gitarrero” rollen sich bei mir die Fußnägel auch ohne Roboter automatisch auf. Und mal ganz davon abgesehen, das es sich mir nicht ganz erschließt warum der Artikel ins Ressort Netzwelt fällt, frag ich mich mal wieder warum Netzwelt-Artikel so oft ohne einen einzigen Link auskommen? Okay, okay, immerhin gibt’s ein YouTube Video in dem Tronical Chef Chris Adams (wenn auch etwas einschläfernd) die Funktion seiner Entwicklung zeigt. Deutlich mehr Unterhaltungswert hätte allerdings das Gibson Video gehabt, das zudem auch auf die Gefahren moderner Unterhaltungselektronik hinweist:


[DirectRoboterpsychogitarre - The World’s First Robot Guitar - Psycho]

* Ja, ja, die Beitragsüberschrift ist etwas weit hergeholt. Mich interessiert die Mitarbeiter-KG/Stefan Aust Geschichte nicht wirklich, aber als Überschrift bot sich das einfach an.

Neues vom Arbeitsmarkt

Mist, dieser Job ist nun auch weg. Gratulation, Lanu, und bevor du das Geld für den Dienstwagen in so’n italienischen Nuttenporsche investierst, würd ich mich mal nach einen 69′er BMW 2002 ti umschauen. Der macht auch auf Altherrenrallyes mit italienischen Namen was her. And now for something completely different: Mit einem hochgeschlossenen Ballkleid einer vernünftigen eMail Verschlüsselung wäre das nicht passiert: Your privacy is an illusion - Bank intern busted by Facebook.

Lieber guter Weihnachtsmann…

…wenn schon Photoshop CS3 auf dem iPhone läuft, dann könntest du mir doch einen Touch mit GarageBand unter den Tannenbaum legen, oder?
Tatsch in der Garage
Edit: Lieber Weihnachtsmann, wenn’s kein Touch mit GarageBand wird, würde ich mich auch über einen eeePC mit OSX freuen. (Link via Lieblingsschlagzeuger, der jetzt wohl überlegt ob man auf dem Kleinen auch After Effects und Final Cut zum laufen kriegt).
Edit ll: Nein, lieber Weihnachtsmann, mein Wahlrecht tausch ich nicht gegen einen iPod ein. Obwohl… könnt ich nochmal den Stimmzettel sehen?

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