Don’t F*ck With The Formula, Brian
Momentan ist die Musikindustrie aka das Zweitböseste nach Bill Gates und George W. Bush wieder eins der Lieblingsthemen in Klein-Blogstanien. Ist ja auch okay, kann man sich trefflich drüber aufregen oder es auch einfach sein lassen. Einem stinkenden Fisch spuckt man nicht ins Maul und dieser Fisch stinkt vom Schwanz her. Seit Jahren. Ach, was sag ich, seit Jahrzehnten und das mindestens seit zwei. Also, Jahrzehnten und nicht die Fische. Die können nichts dafür. Und früher war alles besser. Oder anders. Immerhin erinnert sich der eine an die Bankfurter Strassenjungs und war dabei als Pünktchen zum Punk wurde und die anderen erinnern sich an Witchfinder General. Letztere sagen mir gar nichts, was daran liegen mag, das mir Doom-Metal und die Geschichte der British Invasion of Heavy Metal ziemlich am Allerwertesten vorbei ging. Trotzdem waren die wohl irgendwie wichtig genug, das der aktuelle Rhino Podcast sich mit Witchfinder General beschäftigt. Und warum verlink ich das, wenn mich Doom-Metal gar nicht interessiert? Ganz einfach. Wenn in einem Podcast über Doom-Metal gleichzeitig über Rick Rubin, Boobs und die Beach Boys gesprochen wird, dann ist der Unterhaltungswert ‘ne glatte 10. Zitate gefällig? “Satan is Satan and Boobs are Boobs” und dann wäre da noch die Mike Love Doktrin: “Don’t fuck with the formula, Brian“. Unbedingt anhören. Und die Strassenjungs Erinnerung von Maingold Marius lernen wir auswendig. Nicht das sie bei der nächsten Bloglöschung wieder auf alle Ewigkeit verloren geht. Wäre nämlich schade um den großartigen Text.
Kommentare
Na, dann mal los!
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