Flaschenpost aus dem Bierland
Hey, if you dig these free mp3’s, you could actually buy the record. Yeah, I know you can get it for free on some p2p site, and I hope you like it however you happen to hear it. BUT it’s not like I’ve ever made any money touring, so I won’t make it up in t-shirt sales, no matter what Techdirt.com says. If you wanna help me and Beat Man out so we can continue to make more music, please order a copy. Vinyl sounds better, anyway.
… und gebt dem Mann am Schlagzeug mal ein Bier aus.
[DirectOneManBeer: John Schooley and His One Man Band - Drive You Faster]
Ich glotz TV: Anarchy in the Ukulele

Nein, leider ging Spreeblick Johnnys Wunsch, eine TV Show ala Jools Hollands Later… auf die Beine zu stellen, bisher nicht in Erfüllung. Auf Smells like teen spirit in der Ukulelen Version (und das auch noch 101% Raab-frei) müssen wir trotzdem nicht verzichten. 3sat bietet Sylvester, mit dem traditionellen Pop Around The Clock Programm, dieses Jahr, mit wenigen Ausnahmen, 24 Stunden eher gepflegte Langeweile nonstop, dafür entschädigt heute sicher das Ukulele Orchestra of Great Britain. Im Vorprogramm um 20:15 Uhr: Mark Knopfler und Pink Floyd (21:00 Uhr). Ab 21:45 Uhr riecht es dann endlich nach Ukulelengeist.
Jahresvorschau 2008: Gitarristenspielzeugwunschzettel
Okay, Weihnachten ist gerade vorbei, aber es spricht ja nichts dagegen schon mal den Wunschzettel 2008 zu schreiben. Besonders wir Gitarristen können ja gar nicht früh genug damit anfangen, vor allem wenn man mal überlegt, wie “rasant” die Entwicklung der E-Gitarre in den letzten 75 Jahren voran geschritten ist. Es muss ja nicht gleich die revolutionäre analoge Digitalgitarre sein, die gerade bei SpOn abgefeiert wird. Immerhin hält sich Matthias Kremp diesmal mit typischen Muckersprech zurück, outet sich aber, in dem Video zum Artikel über Gibsons neue “Wundergitarre”, als Bassist. So liest sich dann auch der, von völliger Ahnungslosigkeit beseelte, Beitrag über die Gitarre, an der nur eins wirklich revolutionär ist: die unfassbar unsexy Typenbezeichnung HD.6-X Pro Digital Les Paul. Wieviel mehr kann ein Name ausdrücken, das man die Zukunft bereits seit Jahren verpasst hat? Da war man vor 30 Jahren schon näher an der Zukunft dran. Mit der RD Artist gab’s wenigstens echte Bob Moog Elektronik an Bord einer E-Gitarre und nicht so’n Telefonklingeldrahtmulticore für …uhhhhhh…. Stereo (spell Rickenbacker) und …dooooohhh… sechs Einzelausgänge (tap Eddie Van Halen).
Egal, ich halte Stereo und MIDI eh für das Handwerkzeug des Gehörnten und wende mich lieber sinnvollem Gitarristenspielzeug zu. Fein, fein, z.B. einen Controller für das Guitar Hero Spiel in eine richtige Gitarre einzubauen (via Webrocker) oder Guitar Hero als pre CBS C64-Vintage Reissue (via Twitter/dasistdasen.de). Echten Gitarrenhelden huldigt man eh mit der Luftgitarre und die gibt’s jetzt auch im praktischen Luftgitarren-Set inkl. Luftplektrum (via Jeriko One). Der technisch allerletzte Schrei auf dem Luftplektrenmarkt, sozusagen das HD.6-X Pro unter den Luftplektren, ist das Rock Tamashii Greatest Hits Air Guitar Pick incl. Walk This Way (Aerosmith) and Banbiina (Tomoyasu Hotei). Mehr Luftgitarrenplektrum geht nicht (via GuitarPimp).
Da mein persönlicher Weihnachtswunsch, GarageBand auf dem eiTatsch, wohl auch 2008 ein unerfüllter Wunsch bleiben wird, mich aber die Haptik des Touch mehr und mehr begeistert, werde ich wohl eh die Gitarre an den Nagel hängen und zu einem adäquateren Instrument wechseln. Auf dem Wunschzettel 2008 steht bei mir ganz oben das innovative Tenori-on (via All That Jazz). Beim Weihnachtsbaumschmuck 2008 bleib ich aber der traditionellen baumelnden Mandokugel treu. (via DoppelstoppBluegrassMandoline)
Twitter is the new Furby [Update]
Die Zwerge haben einen Furby aus der ausrangierten Spielekiste der grossen Schwester ausgegraben. Mit dem pelzigen Elektroquengler haben die Jungs ungefähr soviel Spaß wie der Papa mit dem eiTatsch unterwegs im Twitterland. Im Gegensatz zu dem pelzgewordenen Quasselmonster der späten 90er Jahre beherrscht Twitter zwar nur 140 Zeichen (Furby kommt immerhin auf 800 Worte in Landessprache und 200 auf furbisch), aber mit der eiTatsch Tastatur reicht’s mir allemal. Spielzeug ist schon was feines.
Update: Metaroll Benedikt nähert sich dem Getwitter auf ernsthaftere Weise. Ohne dabei die komischen Ecken der Zwitscherei zu vergessen. Lesenswert.
Jahresrückblick - Heute: Merry X-Mass

Wer auf die schnelle noch eine Weihnachtskarte verschicken möchte:
Karten, Tinte und Knecht Ruprecht gibt’s hier.
[via PLOCK:HEAD]
Jahresrückblick - Heute: Vor einem Jahr und einem Tag

Texas Mike schrieb im SPIEGEL, Cliff Barnes & the Fear of Winning spielten alles ausser Merry X-Mas (I’m Dressed In Black), mehr oder weniger ungeprobt. Alles vor einem Jahr und einem Tag. Und heute? Heute schreibt jemand bei Twitter, das er unser Weihnachtslied gerade eben gehört hat. Ja, die Welt ist klein.
Jahresrückblick - Heute: Joe Strummer 1952-2002
[DirectRedemption: Joe Strummer - Redemption Song]
He lived by the river. John Graham Mellor 21.August 1952 - 22.Dezember 2002
Jahresrückblick - Heute: Vor 40 Jahren

1967 war kein so schlechtes Jahr für die Popmusik in Deutschland. Die Nummer 1 Singles, diese kleinen runden schwarzen Dinger, die sich mit 45 Umdrehungen in der Minute durch’s Radio in die Hirnwindungen frästen, wurden von den Beatles, den Monkees, den Kinks, den Gebrüdern Gibb, den Stones und Sandy Shaw geliefert. Okay, die Bravo Charts wurden von Roy Black dominiert, aber ich konnte in dem Jahr zum Glück noch nicht lesen. Aber eine Gitarre konnte ich wohl schon halten…
Jahresrückblick - Heute: BBC - Now we are ten
Unbedingter Lesebefehl, jedenfalls für jeden, der sich für die letzten 10 Jahre Online-Geschichte der BBC interessiert: Brandon’s History of Online BBC:

[via Twitterdingens von Metablogger Benedikt]
Jahresrückblick - Heute: 1997

Aus der Reihe: Wettbewerbe, die einem vor 10 Jahren schon peinlich gewesen sein sollten: Be Rick Nielsen for one day.
Notizblog No.44 - Rock around the bubble [Update]
Kirsty MacColl starb heute, vor sieben Jahren. In Cem Basmans Sprechblase gibt’s das Video von “Fairytale Of New York” zum mitsingen. Bei DuRöhre gibt’s natürlich auch ihre Mädchenversion von “A New England“. Seit ihrem tragischen Tod vor der mexikanischen Küste singt Billy Bragg seinen größten Hit immer mit den Zusatzstrophen, die er für Kirsty MacColl schrieb. Wie auch hier, bei Spreeblick-Johnnys mobiler Sprechknochenaufnahme des Billy Bragg Auftritts auf der Popkomm 2007. Zufällig gefunden, wie auch den Link zu PLOCKHEAD[DOT]COM, der von der 3sat Doku über die Monks genauso begeistert war wie ich. Die Plockhütte fand ich in den Kommentaren von Cems Sprechblase, ein Quell von feinen Links, wie z.B. auch zum Anmut und Demut Blog. Beide Blogs landen auch gleich bei mir in der Blogrolle. Mal schauen, wer dafür rausfliegt. Und last but not least sagt das Sprechblasen Horoskop, das ich ein Rockkonzert organisiere…
Update: Der Webrocker hat in der Geschichte des Überbeats gegraben und noch ein interessantes Interview zu den Monks gefunden.
Lightnin’ Hopkins - Lonesome Road

[Bild: Dave Goodman Gig im Schalloch 14.12.07]
… Sam Hopkins was born in 1912 to a sharecropping family in Centerville, a few farms west of Crockett. His grandfather was a slave who hanged himself. His father, Abe, was a ruffian murdered after an argument over a card game…
[Quelle: Marty Racine - Houston Chronicle 2002]
Mehr…
Heute: Diegrosseblogschreibeunlust [Update]

Kommentare, die man selbst gern geschrieben hätte
Microsoft-Entwickler Hilton Locke schreibt in seinem Blog:
I will say that if you are impressed by the “touch features” in the iPhone, you’ll be blown away by what’s coming in Windows 7.
Mein Lieblingskommentar dazu:
By the time Windows 7 comes out, my refrigerator will have touch screen features that blow away the iPhone.


