Let’s work together… like a Bluegrass Band
Der Kommentar von Nachbar 404 rief mir die Beschreibung eines idealen Arbeitsplatzes in Erinnerung:
Die Möglichkeiten, im Internet zu arbeiten, sind ja toll weil man völlig ortsunabhängig ist. Aber ich brauch auch etwas Sicherheit. Darum hätte ich gern halbtags eine Festanstellung in Hamburg und den Rest des Tages arbeite ich freiberuflich mit dem Laptop am spanischen Strand.
Aber es muss nicht immer der spanische Strand oder die maltesische Bucht sein. Die Frage nach dem idealen Arbeitsplatz ist, je länger ich darüber nachdenke, weniger eine Frage des “wo” sondern viel mehr eine Frage des “wie” und mit “wem”. Die räumlichen Umstände können dafür auch ganz einfach sein. Mir fällt dabei in letzter Zeit immer öfter das Bild einer Bluegrass Band ein. Gemeinsam, respektvoll, sich gegenseitig unterstützend…
The beauty and simplicity of two microphones and a bunch of bluegrass musicians: Chris Thile & How To Grow A Band mit Levon Helm’s The Band Klassiker “Ophelia“*.
[DirectIdealerArbeitsplatz: Chris Thile & How To Grow A Band - Ophelia]
* Im Film “The Last Waltz” gibt es, vor der unfassbar großartigen Version von Ophelia, einen Interviewausschnitt in dem Robbie Robertson etwas über den Arbeitsplatz eines Musiklehrers erzählt. Passt ja irgendwie auch zum Thema.
Kommentare
Ein Kommentar zu “Let’s work together… like a Bluegrass Band”
Na, dann mal los!
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So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
- Blaues Sologeschnetzelgras
- Blaues Chris Thile Fanwochengras
- Blaues Radiogras
- Nicht verpassen - Madonnas Schwager und die nächste Supergroup
- Let's Work Together
- Advent, Advent, das zentrifugierte Hörnchen brennt
- Flaschenpost #9 - Einarmiges Zwergengitarren gleiten
- Uncle Monk - Long Gone
- Audio / mp3 No.XII
- Willig und beweglich
- 50 Jahre Rokk og ról und ein Kater namens Horst
- Aussensaiter Session No.13

dings @ identi.ca
Du sprichst einen großen Gedanken gelassen aus.
Es geht wirklich nicht um das wo. Mir fallen eine Menge Leute ein, mit denen ich gearbeitet habe (besser: arbeiten musste), deren unerfreuliche Gesellschaft mir selbst die schönsten Strände und Buchten gründlich verhagelt hätte. Mit einigen wenigen hätte ich dagegen auch in einem feuchten Hinterhofkeller mit Freude und Begeisterung gewerkelt.
Gerade stelle ich mir eine Bluegrass-Band besetzt mit meinen Lieblingsvertretern aus der erstgenannten Gruppe vor. Auf den Schreck brauche ich erstmal einen Kaffee…