Partei 2.0

Partei 2.0 ist eine Plattform, um die Möglichkeiten der Politikgestaltung in Zeiten der Mitbestimmung und Mitgestaltung sowie die Zukunft der Parteien modellhaft zu diskutieren. Die bestehenden Parteien vermögen offensichtlich nicht mehr die Erstwähler und die Jüngeren mitzunehmen. Der Zug scheint abgefahren zu sein. Weder Kandidaten noch die Programme sprechen den Nachwuchs in der Demokratie mehr an. Wir wollen 100% transparent und wählerbestimmt praktische Politik machen.. Wir wollen ein Programm aufstellen, das wählernah ist. Wir wollen Wege aufweisen und beschreiten, die zukunftsweisend sind. Wir wollen dafür das neue Web einsetzen. Wir wollen die politische Landschaft verändern. Interaktiv im Dialog, basisdemokratisch, 100% transparent und mit wählerbestimmten Inhalten.

Partei 2.0 (offengestanden ein ebenso blöder wie griffiger Name) ist ein Projekt, das Cem Basman angestossen hat. Gut so und notwendig, finde ich und trete, dass erstemal in meinem Leben, einer Partei bei. Ich bin gespannt, wie sich diese Idee entwickelt. Ist ja noch ein wenig Zeit bis 2012 und Kultursenator wäre bestimmt auch mal eine spannende Aufgabe…

Lokalnachrichten #20 - 12 Kreuze für die Urne + 2 Videos

Wahlbingo
Es ist schon ein Kreuz mit den Kreuzen. 2004 war für Hamburg das Jahr der Volksentscheide. Während Volkes Entscheidung zum Thema “Gesundheit ist keine Ware” von Volkes Vertretern geflissentlich ignoriert wurde, bescherte uns Volkes Stimme zum Thema “Mehr Bürgerrechte - Ein neues Wahlrecht für Hamburg” ein mehr an Rechten. Um genau zu sein: zwölfmal mehr. Zwölf Kreuze dürfen am Sonntag zur Urne getragen werden. Für die Bingo-spielende Generation 70+, immerhin 17% der Wahlberechtigten in Hamburg, dürfte das neue Wahlrecht ein großer Spaß werden. Weitere 14%, die 60-69 jährigen, dürften eh mit Kreuzschmerzen kämpfen und der Rest bekommt vom Kreuzgang wahrscheinlich Kopfschmerzen. Man kann natürlich vorher mal nachzählen, sich befragen lassen, sich selbst zur Kreuzigung stellen oder sich auch einfach nur ärgern.

Für Cem und Bernhard gibt’s noch zwei DuRöhre Videos. “City of Immigrants” von Steve Earle für Cem und für Bernhard den Little Steven Klassiker “I’m A Patriot” in der Wahlkampfversion von Eddie Vedder. Der Piratenfaktor ist im Original natürlich deutlich größer, aber irgendwie wiederstrebt es mir, in diesem Zusammenhang, ausgerechnet ein YouTube Video eines Auftritts im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen in meine Bloghütte zu stellen.


[DirektTubenstadt: Steve Earle - City Of Immigrants]


[DirektVolkesStimmeausderTube: Eddie Vedder - I’m A Patriot]

19.02.08 - Cpt.Stubing & the Loveboats im Music Club Live

Um 21:00 Uhr steht sitzt das Loveboat auf der Bühne, danach Marvel at Elephants. Im Music Club Live, Fruchtalle 36, in the heart of Hamburg Eimsbusch.
Cpt.Stubing & the Loveboats

Nicht verpassen - Madonnas Schwager und die nächste Supergroup

Joe HenryYou Can’t Fail Me Now” singt Joe Henry auf seinem neuen Album Civilians und Recht hat er. Wenn man sich heute den Wecker auf 20:30 Uhr stellt und den Fabchannel anschaltet, wird man zumindest seinen heutigen Gig im Amsterdamer Paradiso nicht verpassen. Sollte man auch nicht. Schließlich gibt es auf der aktuellen Europa Tour von Joe Henry keine Auftritte in deutschen Clubs. London, Paris, Amsterdam, Barcelona, Palma und Genf stehen u.a. auf dem Reiseplan des Madonna Schwagers. Das der Grammy Gewinner (als Produzent von Solomon Burke) Joe Henry hierzulande relativ unbekannt ist, wird sich wohl auch mit dieser Tour nicht wirklich ändern. Dabei gehört Joe Henry zu den wirklich großen Unbekannten. Nicht nur als Singer/Songwriter der Extraklasse (um mal ein paar Schubladen zu bemühen: Van Morrison, Tom Waits, Bob Dylan, Loudon Wainwright III, Elvis Costello), sondern auch als Produzent (u.a. Aimee Man, Solomon Burke und - für mich seit 2 Jahren DIE Platte für die Insel: The River In Reverse von Elvis Costello und Allen Toussaints).

Auf dem aktuellen Album Civilians von Joe Henry spielt, neben Bill Frisell, auch ein gewisser Greg Leisz diverse Gitarren, Mandolinen und Lapsteels, u.a. ein wundervolles Slidesolo auf dem, oben schon angesprochenen, Song “You Can’t Fail Me Now“. Eben dieser Greg Leisz gehört auch zu der “Supergroup” auf die ich mich dieses Jahr besonders freue. Bei The Scrolls werden u.a. Musiker von Tom Petty’s Heartbreakers, Elvis Costello’s Imposters und Nickel Creek aufeinandertreffen. Im Dezember’07 schrieb Sara Watkins in ihrem Myspace Blog:

The project I’m talking about was started back in September. We don’t have a name for the band yet (and time is running short) but the members are Pete Thomas and Davey Faragher on drums and bass, respectively; Benmont Tench - piano and organ; Greg Leisz - pedal steel and other slidey things; Luke Bulla -vocals, fiddle and guitar; my brother Sean - vocals and guitars; Glen Phillips - vocals and guitar; and myself - a’singin’ and a’playin’. The songs are great, mostly written from in the band, and we’re hoping to nearly finnish the record in the next few days. We’re tracking live and trying to get as much down at one time as possible. It is a very satisfying way to record.

Bleibt zu hoffen das diese Band, sollten sie unerwarteterweise auf Tour gehen, nicht den gleichen Tourplan wie Joe Henry hat und es auch eine Gelegenheit gibt, diese großartige Besetzung auch in deutschen Clubs zu hören. Ich befürchte aber mal, dass man schon froh sein könnte, wenn es die Scrolls bis zum Fabchannel schaffen würden.

Hamburger Behörde 2.0

Dialog mit einer Hamburger Behörde. “Könnte ich ihnen das auch per eMail zuschicken?“. Hätte ich bloss nicht gefragt. “Nein, wir haben zwar eMail, aber die Mails landen dann nur auf dem Rechner des Angeschriebenen und wenn ich mal nicht da bin, oder eine Vertretung, dann geht die Mail verloren. Schicken sie es bitte mit der Post.” Okay, okay, da der potentielle Empfänger der Mail gerade mit mir telefonierte, könnte man ja davon ausgehen, dass die Mail heute nicht im Behördendatennirvana verlustig gehen würde, aber mir war nicht nach Diskussion. Also fragte ich, ob ich das Schreiben auch zufaxen könne und sicherhaltshalber fragte ich auch gleich noch, ob die Faxnummer auf dem Behördenanschreiben noch gültig sei. “Sie haben doch das Anschreiben vor sich liegen. Warum sollte die Faxnummer nicht mehr gültig sein?“. Ganz einfach, die Telefonnummer auf dem, gerade mal wenige Tage altem Anschreiben, war schon, wie ich bei meinem ersten Anruf erfuhr, schon seit mehreren Wochen nicht mehr aktuell. Gut, der Abgleich der Faxnummer ergab, dass wenigstens diese Nummer noch aktuell sei. Weit überraschender dann das Angebot, ich könne auch an eine spezielle eFax Nummer faxen, weil ich dann sicher gehen würde, das das Fax dann genau auf dem Rechner des gewünschten Empfängers landen würde. “Also, fast wie eine eMail?” Ich ersparte mir jede weitere Nachfrage…

30 sec. Loveboats @ Wordcamp08

Was der Captain in knappe Worte packte, formulierte das Pottblog schön aus:

Die musikalische Untermalung stammte von Cpt. Stubing & the Loveboats und verhinderte diesmal (im Gegensatz zum lauten Freitag) nicht die interessanten Gespräche, die wir bei uns am Tisch über Hamburg, Bildungswesen, Internetkompetenzen, Abmahnwellen, Städtevergleiche usw.usf. führten.

Und weil das Internetdingens so wahnsinnig schnell ist, gibt’s heute von vor 7 Tagen 30 Sekunden Bild und Ton von Cpt.Stubing & the Loveboats live auf dem Wordcamp08:

Kamera: Robert Basic, Ton: Heiko Böttner, Geräusche Vordergrund: Wordcamp08, Geräusche Hintergrund: Cpt.Stubing & the Loveboats, Nachträgliches Bildrauschen und Schnitt: Boogie, Original Soundtrack: Seek My Face.


[DirectLoveCamp08: Cpt.Stubing & the Loveboats - Seek My Face @ WORDCAMP 08]

Kommentare, die man selbst gern geschrieben hätte - Heute: Twitterreisen

Man kann nicht von etwas zurücksein, wo man sich nicht hingetwittert hat.