Neunzehn Tage Streik?
Nein, ich bin nicht in den Streik getreten. Weder Schreibblockade, noch die Entführung durch Ausserirdische, waren die Gründe für die Ruhe in meiner kleinen Bloghütte. Nein, schlicht die Unlust hier zu schreiben und das Bedürfnis sich dem “Du musst täglich schreiben, weil du ein Blogdingens bist“-Diktat zu entziehen. Dabei hatte ich in den letzten zwei Wochen relativ viel Zeit. Die Zwerge sind im Kindergarten, das versch…ene Hamburger Schmuddelwetter lud auch nicht gerade zum Sonnenbaden ein. Also eigentlich eine gute Gelegenheit mal all das aufzuschreiben, was sich so angesammelt hat. Hätte sich denn etwas angesammelt. Hat es aber nicht. Ein Blick in die Blognachbarschaft war auch nicht gerade das, was man als inspirierend bezeichnen kann. Mit Ausnahme der geschätzten Nachbarn Webrocker-Tomster und Sprechblasen-Cem, die ich auch in den letzten Tagen gern gelesen habe. Ansonsten beschränkte sich meine Bloglektüre auf Feedschnippselei und angeteasertem Dingsgedöhns aus dem Rivva Angebot. Nichts was mich wirklich interessierte. Zudem hatte mein Lieblingshaarbueschel in seiner Bloghütte, zwecks Erfüllung eines Webzwonullenthaltsamkeitsgelübtes, auch gerade eine Blogfastenzeit eingelegt. Also tat ich das, was man, nach 3 jähriger heimischer Zwergenaufzucht, so macht wenn die Kindergartenzeit anbricht: ich habe ausgespannt. Seele baumeln lassen und mal wieder darüber nachgedacht Bassist zu werden.
Ach so, bevor ich es vergesse. Ich habe noch ein neues Plugin im Wordpress-Maschinenraum installiert. Und weil es ganz gut zum Thema Streik passt, gibt’s jetzt ein Video vom ver.di Warnstreik am 04.03. in Hamburg. Kamera und Schnitt: mein geschätzter Lieblingsfilmemacherundtrommler Heiko. Plugin: Wordtube. Film ab:


