Tschüss Sommer

Sonne
Zumindest meteorologisch ist heute der letzte Sommertag ins Land gezogen. Sonne gibt’s ab jetzt ein Stockwerk höher.

Randnotiz oder Der Tag, an dem ein Gabelstapler über meinen Balkon flog…

Gabelstaplerballon

Notizblog No.50 Lesebefehl - TUXAMOONmagazine

Tuxamoon Magazin ScreenshotDas TUXAMOONmagazine. Ein durchaus lesenswertes Magazin rund um Gesellschaft und Kultur. Mit dem Herausgeber Hermann Keldenich hatte ich, mittels dem 140-Zeichen-Dingens identi.ca, schon das eine oder andere flüchtige Zeichen gewechselt. Sympathischer Zeitgenosse, der @hermann. Ebenso wie @cemb, dem ich die Tuxamoon Entdeckung verdanke.

Rockpalast mit Willy DeVille, Dickey Betts und Blue Cheer

RockpalastVon Samstag auf Sonntag, ab 00.00 Uhr, gibt’s mal wieder ein Alt-Herren-Gedeck vom Allerfeinsten im WDR Rockpalast: Willy DeVille & the Mink DeVille Band, Dickey Betts & The Great Southern und Blue Cheer. Die Mink DeVille Band kommt zwar ohne den, von mir hochgeschätzten, Slidegitarristen Freddy Koëlla, dafür ist an den Tasten Kenny Margolis, der auch in der Rockpalast Nacht von 1981 dabei war. Dickey Betts & The Great Southern waren bereits 1978 bei der legendären Rockpalast Nacht mit Mothers Finest dabei. In dem Jahr dürfte auch Dickey Betts Sohn Duane das Licht der Welt erblickt haben. Jetzt steht er mit Papa Betts gemeinsam auf der Bühne. Den Dicky Betts Auftritt von 1978 kann man übrigens in der Nacht von Sonntag auf Montag um 00:45 Uhr im WDR sehen. Blue Cheer hingegen waren erst einmal beim Rockpalast, nämlich dieses Jahr im April. Den Auftritt der legendären ex Hausband der Hells Angels und Motörhead Role Model um Bassisten Dickie Peterson gibt’s ab 3:20 Uhr zu sehen. Ich hatte mal das “Vergnügen” mit einer Band die Vorsuppe für Blue Cheer zu servieren. Allein schon der Anblick des Mesa/Boogie 400+ Bass Amps führte zu einem Gehörsturz. Alle Regler auf 10, ausser dem Treble Regler, der war auf Null. Es war unfassbar l_a_u_t.

Er ist da…

Bach Preci’51
… der Bach Preci’51. Eigentlich war er schon gestern da. Nur ich war nicht hier und so musste der Bass noch eine Nacht bei der Post zubringen. Der erste Eindruck ist schon mal sehr lecker. Ich habe bei den, mehr als moderaten, Preisen von Bach eigentlich nicht viel erwartet. Und mehr als den Erlös für meine kleine Tosca konnte und wollte ich nicht investieren, gemäss dem alten Aussensaiter Motto: “Gitarrengeld muss Gitarrengeld bleiben“. Aber das dezent orange Telebassbaby schmiegt sich nicht nur fein in den Look meiner kleinen Bloghütte ein. Das Neckpocket (Fräsung im Body für den Hals) könnte sich auch in einer deutlich höheren Preisklasse sehen lassen. Passt schmatzend. Da wackelt nix. Der Hals hat ein angenehmes, nicht zu klobiges, D-Profil, die Bünde sind okay und akurat gefeilt, die Mechaniken typisch für die Preisklasse (und werden wohl auf Dauer mal gegen geschlossene Schaller getauscht werden), die Lackierung ist sauber und der Farbton 101% mein Geschmack. Das Baby wird sich gut mit meiner fies(ta) red Bastardocaster verstehen. Später gibt’s mehr Bilder und einen ausführlichen ersten Testbericht. Jetzt wird erstmal eingestöpselt und gespielt…

Tschörmen Telewischen praudli prisents…

Rockpalast… das Video Archiv des WDR Rockpalast. Leider bisher nur Sendungen aus den Jahren 2006 und 2007. Ich hoffe ja, das die Klassiker der Rockpalast Nächte noch folgen. In den über 30 Jahren Rockpalast hat sich ja einiges angesammelt. Allerdings befürchte ich, das meine Hoffnung enttäuscht wird. Auf der offiziellen Rockpalast Seite fehlt nämlich neuerdings der Link zum (inoffiziellen) Rockpalast-Archiv. Das Konzert-Archiv reicht auf der WDR Seite nur noch bis ins Jahr 1996 zurück. 1996? War da dieses Rockdingens nicht längst schon tot?

Edit: Der Link zum Archiv ist doch noch da. Zuviel Rockmusik macht scheinbar blind. Einfach auf Archiv klicken und dann rechts unten dem Link ins Rockpalast-Archiv folgen. Danke für den Hinweis per Mail von der Rockpalast Infoline. Es ist auch geplant, dass ältere Rockpalast Aufzeichnungen ins Video Archiv übernommen werden. Wann das geschehen soll, konnte man mir leider nicht sagen.

Blues for Bukowski - Chris Murphy Trio

Während ich auf meinen Bass warte, erfreu ich mich an dem wohl coolsten aller Punk-Bassisten ever: Mike Watt. Zusammen mit Tom Waits Trommler (und nicht weniger coolen) Stephen Hodges bilden sie das Rückgrat für den Violinisten Chris Murphy. Die Violine ächzt wie eine asthmatische Bluesharp, der Bass zieht wie ZZ-Top auf bewusstseinserweiternden Substanzen seine Kreise und die Trommeln zählen stoisch die Zeit runter. Cooler geht’s nicht…

[DirectBlues: Chris Murphy Trio - Blues for Bukowski]

Down At The Doctor* - Wilko Johnson’s Telecaster auf dem OP-Tisch

Wilko Johnson’s Telecaster auf dem OP-Tisch von Philippe Dubreuille. Der Holy Grail des britischen Pub-Rocks auf dem Seziertisch eines Franzosen. Aber keine Sorge, She He Does It Right*.

[DirectRepair: Philippe Dubreuille repariert Wilko Johnson’s Telecaster]

* Strenggenommen ist die Down At The Doctors Headline historisch nicht ganz korrekt. Auf dem Down At Doctors Album spielte Wilko schon gar nicht mehr mit. She He Does It Right wäre diskographisch wohl korrekter. Egal. Eine gute Headline ist eine gute Headline ist eine gute Headline. Apropos korrekt: so wird’s gespielt: The Master himself does it right.

No Fun

Mike Watt BassVor gut einer Woche wurden den Stooges in Kanada (das bekanntlich zu den Schurkenstaaten gehören sollte) das komplette Equipment geklaut. U.a. ist auch der legendäre “Little Bass” von Mike Watt unter den gestohlenen Instrumenten. Möge den Dieben ihre mickrigen Schwänze abfaulen.

[via dasistdasen.de]

Isaac Hayes R.I.P.

Den Meisten wird Isaac Hayes wohl mit dem Shaft Soundtrack in Erinnerung bleiben. Für mich ist er erstmal der Duke aus Klapperschlange (Escape from New York) und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie der amerikanische Präsident, nach seiner Befreiung, cholerisch rumschrie: “Wer ist jetzt der Duke???” und ich nur dachte: “Natürlich Isaac Hayes, du Flachpfeife, und wenn der es nicht sein sollte, dann Ernest Borgnine“. Wobei das Taxi von Borgnine nicht so coole Kronenleuchter auf den Kotflügeln hatte, wie das Lincoln Duke-Mobil (sein Cadillac, den er privat fuhr, war allerdings auch nicht von schlechten Eltern. Zwar hatte er keine Kronleuchter, aber vergoldete Stossstangen. Der Wagen steht heute im Stax Museum in Memphis). Das war 1981. 1997, das Jahr in dem die Flucht von der New Yorker Gefängnisinsel spielte, war noch weit und Isaac Hayes schon längst eine Legende.

Isaac Hayes hatte nicht immer ein so schlechtes Verhältnis zum Präsidenten. Zumindest nicht zu dem späteren Präsidentschaftskandidaten Jesse Jackson, den man bei dieser Liveaufnahme von Shaft (1973) am Anfang sieht. Und die legendäre Wah-Wah Gitarre von Skip Pitts fehlt auch nicht.


[DirectShaft: Isaac Hayes - Shaft (Live 1973)]

10 Tage vor seinem 66. Geburtstag starb Isaac Hayes am vergangenen Sonntag. Rest in Peace, Black Moses.

Drum & Bass

Lieblings-Rhythmusgruppen. Momentan. In beliebiger Reihenfolge.
Drum & Bass

    Richie Hayward & Kenny Gradney (Little Feat)
    Pete Thomas & Davey Faragher (The Imposters)
    Levon Helm & Rick Danko (The Band)

Sorry Closed

Sorry Closed
[Originalquelle des Schildes leider unbekannt]
Erinnert mich an mein Lieblingscafé auf Kreta. Unten, auf der (englischsprachigen) Getränkekarte, steht auf deutsch: “Wir sprechen auch griechisch.

Tosca Guitar for sale (Update)

Tosca GuitarÜber Tosca Gitarren findet sich nicht allzuviel Information im Web. Wer nach Tosca und Valco sucht (dem Hersteller dieser raren Cheapo Gitarren), landet beim ersten Suchergebnis von Google in meiner kleinen Bloghütte. Etwas mehr an Infos, zumindest über Valco, findet man beim Durchstöbern des VintAxe Guitar Forum, z.B. in dem Beitrag Lockola brand - other obscure Valco brands. Über das feuerrote Spielmobil, das bei mir so langsam Staub ansetzt, konnte ich jedoch bisher keine genaueren Informationen finden. Irgendwo habe ich mal eine Aufschlüsselung von Seriennummern bei Valco Instrumenten gefunden, aber auch das war nicht besonders hilfreich. Das Baujahr meiner Tosca liegt wohl irgendwo zwischen Anfang Sechzig und Mitte der Sechziger Jahre. Die Firma Valco, in den Vierziger Jahren von Victor Smith, Al Frost und Louis Dopyera gegründet, stellte für alle möglichen Companies Gitarren, Lapsteels und Amps her. Die Bekanntesten dürften wohl National, Gretsch und Silvertone gewesen sein. Aber auch Supro, Oahu, Harmony, Kay und Airline dürften nicht ganz vergessen sein. Wer sich mal gefragt hat, was für obskure Gitarren Jack White bei den White Stripes spielt, der hat wohl zumindest mal seine Airline J.B. Hutto gesehen… Mehr…

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