Er ist da…

… der Bach Preci’51. Eigentlich war er schon gestern da. Nur ich war nicht hier und so musste der Bass noch eine Nacht bei der Post zubringen. Der erste Eindruck ist schon mal sehr lecker. Ich habe bei den, mehr als moderaten, Preisen von Bach eigentlich nicht viel erwartet. Und mehr als den Erlös für meine kleine Tosca konnte und wollte ich nicht investieren, gemäss dem alten Aussensaiter Motto: “Gitarrengeld muss Gitarrengeld bleiben“. Aber das dezent orange Telebassbaby schmiegt sich nicht nur fein in den Look meiner kleinen Bloghütte ein. Das Neckpocket (Fräsung im Body für den Hals) könnte sich auch in einer deutlich höheren Preisklasse sehen lassen. Passt schmatzend. Da wackelt nix. Der Hals hat ein angenehmes, nicht zu klobiges, D-Profil, die Bünde sind okay und akurat gefeilt, die Mechaniken typisch für die Preisklasse (und werden wohl auf Dauer mal gegen geschlossene Schaller getauscht werden), die Lackierung ist sauber und der Farbton 101% mein Geschmack. Das Baby wird sich gut mit meiner fies(ta) red Bastardocaster verstehen. Später gibt’s mehr Bilder und einen ausführlichen ersten Testbericht. Jetzt wird erstmal eingestöpselt und gespielt…
Kommentare
11 Kommentare zu “Er ist da…”
Na, dann mal los!
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So oder so ähnlich schrieb ich bereits:
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- Notizblog No.38 - Habenwill revisited
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- Mach's dir doch selbst revisited
HirnHerzerweichend- Windditsch Air Guitar in der Ebucht
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- Ein Kontrabass spielt (selten) Podcast
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- Talentbremse des Jahres
- Spieglein, Spieglein ...
- The beauty of simplicity
- Gitarre oder doch Guthpftata?

dings @ identi.ca
Looks good, dude! Überlege gerade welche Lieder da wohl drin stecken könnten….
Der Hals ist jedenfalls lang genug für’s komplette Loveboats Repertoire. Wenn du deine Bariton Mosrite spielst stecken da sogar noch Hidden Tracks als Zugaben drin. Aber eigentlich bräuchtest du jetzt noch ‘ne Telecaster. Kommst du die Tage mal auf eine Bohnenheißschale rum? Ich organisier diesmal das Gebäck. Wird mal wieder Zeit. Find ich.
Oh ja. Das ist eine sehr, sehr gute Idee!
Glückwunsch und viel Spaß damit! Bitte aber schon noch sliden, ja?
Glückwunsch :). Bach Gitarren kenn ich noch nicht. Bin mal auf dein Soundbericht gespannt, vorallem weil Sie aus Sachsen kommt^^.
Kleine Info zur Lady: Das WD-40 hat echte Wunder an den Pu’s und der Mechanik gewirkt. Auch der Body der Lady kann sich sehen lassen =).
Grüsse
Sebbi
Sieht ja hübsch aus, aber nur ein Tonabnehmer?
Das wäre mir dann doch etwas zu wenig an Soundvielfalt.
@ Captain: Ich freu mich schon auf den Baritonkaffee.
@ Finn: Nein, das sliden wird nicht aufgegeben. Gestern abend gab’s schon die ersten Bottleneck-Exkursionen auf dem Basshals ;)
@ Sebbi: Es gibt eigentlich nichts, was nicht mit einem Leatherman und einer Kanne WD-40 zu retten ist. Noch einen kleinen Gas-Lötkolben und ‘ne Rolle Gaffa Tape und du bist für die nächsten Jahre bestens gerüstet. Ich freu mich jedenfalls sehr, das die kleine rote Lady bei dir eine tolle neue Heimat gefunden hat. Die Bach Gitarren kommen übrigens aus der Tschechei und der Vertrieb sitzt bei dir in der Nachbarschaft.
@ Joaquin: Mir reicht das an Soundvielfalt. Vier unterschiedlich dicke Saiten, alle unterschiedlich gestimmt, sind schon mehr als ich mit meiner Open Tuning Grobmotorik überblicken kann ;-)
Willkommen im Tieftönerclub!
Sliden auf dem Bass ist übrigens auch sehr lustig und so. :-)
Glückwunsch, der sieht ja wirklich lecker aus. Kann fast mit meinem neuen Liebling mithalten, dem Idefix-Jet-King-Bass. :-)
Dicke Saiten sind geil!
Grüsse vom Südrand der Republik!
Johannes
@ Webrocker: Du ahnst nicht, wie sehr ich dich inzwischen um die Motörblock Geschichte beneide. Aber wenn ich mal gross bin und ‘ne Ampeg Telefonzelle mein eigenen nenne, gründe ich das Motörblock Chapter Hambörg. Und als Bass-Slide kommt eine Bröchstange zum Einsatz.
@ Nashorn: Das freut mich ja, das mein Lieblingsstöckchenspieler bei mir in der kleinen Bloghütte eingekehrt ist. Dieser Idefix Flieger-König Bass sieht ja auch sehr lecker aus. Erinnert mich irgendwie an die Guild Bässe der 70′er Jahre. Aber eins stört mich. Zuviele Pickups. Das verwirrt nur. Ich komm ja schon mit unterschiedlich gestimmten Saiten nicht klar ;)
[…] Bass spielen bringt richtig Spass. Trotzdem hab’ ich mir mein Faible für Zwergengitarren erhalten. Hier z.B. mein kleines Besteck und hier in Bild & Ton. Auch das erste mp3 File in meiner kleinen Bloghütte wurde mit einer Zwergengitarre eingespielt. Die war, auf Grund der kurzen Mensur, auf Open A gestimmt. G# würde sich als Tuning für eine Schrumpfgitarre aber auch anbieten. Das dachte sich auch Øivin Fjeld, Erfinder der G# (Sharp) Guitar. Mit 53 cm ist die Mensur der G# Guitar gute 10 - 12 cm kürzer als die einer “normalen” E-Gitarre. Selbst 3/4 Scale Necks, wie die einer Fender Mustang oder einer Gibson Melody Maker sind fast 5 cm länger, als die des norwegischen G# Zwerges. Meine Chiquita Travelguitar hatte eine Mensur von knapp über 48 cm und funktionierte ganz hervorragend mit einem High A Tuning. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der 53 cm Hals der G# Guitar ideal mit einem, einen Halbton “tieferen”, G# Tuning bespielbar ist. Ein 10-46′er Saitensatz dürfte sich bei dem Tuning sehr ähnlich dem des Standard Tunings auf einer normalen E-Gitarre anfühlen. […]