Sorry Closed

[Originalquelle des Schildes leider unbekannt]
Erinnert mich an mein Lieblingscafé auf Kreta. Unten, auf der (englischsprachigen) Getränkekarte, steht auf deutsch: “Wir sprechen auch griechisch.“
Tosca Guitar for sale (Update)
Über Tosca Gitarren findet sich nicht allzuviel Information im Web. Wer nach Tosca und Valco sucht (dem Hersteller dieser raren Cheapo Gitarren), landet beim ersten Suchergebnis von Google in meiner kleinen Bloghütte. Etwas mehr an Infos, zumindest über Valco, findet man beim Durchstöbern des VintAxe Guitar Forum, z.B. in dem Beitrag Lockola brand - other obscure Valco brands. Über das feuerrote Spielmobil, das bei mir so langsam Staub ansetzt, konnte ich jedoch bisher keine genaueren Informationen finden. Irgendwo habe ich mal eine Aufschlüsselung von Seriennummern bei Valco Instrumenten gefunden, aber auch das war nicht besonders hilfreich. Das Baujahr meiner Tosca liegt wohl irgendwo zwischen Anfang Sechzig und Mitte der Sechziger Jahre. Die Firma Valco, in den Vierziger Jahren von Victor Smith, Al Frost und Louis Dopyera gegründet, stellte für alle möglichen Companies Gitarren, Lapsteels und Amps her. Die Bekanntesten dürften wohl National, Gretsch und Silvertone gewesen sein. Aber auch Supro, Oahu, Harmony, Kay und Airline dürften nicht ganz vergessen sein. Wer sich mal gefragt hat, was für obskure Gitarren Jack White bei den White Stripes spielt, der hat wohl zumindest mal seine Airline J.B. Hutto gesehen… Mehr…
Lokalnachrichten #27 artcamp08

Im Anschluss an das Hamburger wordcamp08 reichten die Vorschläge in meiner kleinen Bloghütte von musiccamp über culturecamp bis zum künstlerisch wertvollen meinemuddiiststärkeralsdeinbrudacamp. Auch andere haben sich nach dem, imho sehr angenehmen, wordcamp08 Gedanken gemacht. Unter dem Motto “Kunst und Web2.0 Berührungspunkte und Unpunkte der Berührung” soll am 21. und 22. September 08 das erste Hamburger artcamp08 stattfinden. Die Location steht noch nicht fest. Wären zweimal 16 qm nicht etwas beengt, wäre die Ottensener Bedürfnisanstalt ein toller Veranstaltungsort. Dürfte aber wirklich ein bisschen eng werden, bei ca. 60 Kunstneugierigen, die sich bisher auf der artcamp.mixxt.de Seite eingetragen haben. Dabei würde das Motto der Bedürfnisanstalt auch sehr schön passen: “Das kleine Örtchen wo Ideen zu Hause sind“. Und wie heißt es so schön auf der MyÖrtchen Seite der Bedürfnisanstalt:
Wen ich gerne kennen lernen würde:
Dich. Leute mit Ideen und Bedürfnissen. Mutige. Tüftler. Musiker. Fotografen. Schreiber. Künstler. Designer. Hausmeister. Schauspieler. Vorleser. Nachbarn. Frisöre. Lebenskünstler. Erfinder. Freaks. Neugierige. Einfach alle, die Lust haben, ihre Ideen in der Bedürfnisanstalt zu präsentieren. Denen es wichtig ist, dass Ideen nicht im Verborgenen bleiben.
Raus aus dem Verborgenen, Künstler und Frisöre vereinigt euch…
Whitey Ford sings the Folsom Prison Blues
Letztens fand ich zufällig die “Whitey Ford Sings The Blues” CD wieder. Sie hatte sich in einem Portishead CD Cover verlaufen und blieb so jahrelang unbeachtet… (weiter im singalong.blog)
Lokalnachrichten #26 Graveyard Blue(s)
Es gibt in Hamburg Stadtteile, in denen man Nachts nicht tot über’m Zaun hängen möchte. Und es gibt Stadtteile in denen man nicht einmal begraben werden möchte. Lurup, mit seiner Nähe zum Volkspark-Stadion (oder wie das Dingens jetzt auch heisst), ist so ein Stadtteil. Besonders wenn man sich mal anschaut, was der örtliche Bestatter so als Angebot im Schaufenster hat:

Das Teil ist nicht wirklich ein Schnäppchen (und noch dazu nicht einmal aus Blautanne gezimmert):

Urne rustikal ist wahrscheinlich billiger. Dafür sind die hässlichen Töpfchen auch ziemlich lieblos im Schaufenster drappiert:

Aus Pietätsgründen hab’ ich nicht nachgefragt ob es noch billiger geht. Ich könnte mir aber vorstellen, das der Bestatter auch sowas wie eine Verbandsliga Variante für den ganz kleinen Geldbeutel im Angebot hat, z.B. Urne Rot-Weiss, den Farben des SV Lurup 23…
Update: Mit der Pietät hat man es auch in benachbarten Stadtteilen nicht so. So gesehen beim Webrocker.
So war’s (Sei da oder sei kubisch)
Wondertom und Janesnation hatten zur Vernisage geladen. In der Ottensener Bedürfnisanstalt gab es auf 16 qm nicht nur Wellensittiche zu sehen, die an Mao gemahnten. Aber auch. Und auf die Ohren gab es auch. Mit Resonator-Mandoline, Ukulele und Liedgut von den Ramones Brüdern bis zu den Allman Brothers. Eben das, was man auf kleinen Instrumenten eben so spielt. Hat grossen Spass gemacht. Wie unschwerscharf zu erkennen ist: 
Update: Tom hat mir noch ein paar (mehr oder weniger) scharfe Bilder von dem Mini Gig zugeschickt. Zwei davon möchte ich der geneigten Öffentlichkeit nicht vorenthalten… Mehr…
Lokalnachrichten #25: Sei da oder sei quadratisch!

Das Lächeln der Mona Lisa kennt jeder. Den Mann mit dem Goldhelm auch. Ebenso wie den Mann mit ohne Ohren, dem fälschlicherweise der Mann mit dem Goldhelm zugeschrieben wurde. Aber wer kennt den Wunderrocker mit der Penisblume? Diese Bildungslücke lässt sich jetzt schliessen, zumindest für den Hanseaten, der ja bekanntlich als eher steif gilt. Wondertom - schon seit Jahren mein Lieblingspixelschupser und Lieblingswebbuntmacher - und Janesnation laden zur Vernisage in die Bedürfnisanstalt. Musik gibt’s auch. Niteblind Matzy und meine Wenigkeit werden klassische Ukulelen/Mandolinen Kompositionen von den Allman Brothers bis zu den Ramones zum Besten geben. Komplett unplugged und, bei gutem Wetter, auf dem Dach der Bedürfnisanstalt.
Wann? Am Samstag, den 19.07.2008 ab 19:00 Uhr mit Live Music.
Die Ausstellung ist bis zum 09.08.2008 zu sehen.
Wo? In der Bedürfnisanstalt, Bleickenallee 26a, Hamburg Ottensen.
Warum? Um es mit Tom zu sagen: Sei da oder sei quadratisch!
60 Seconds 12.07.08
Ich hab’ mich mal mit iMovie ausgetobt. Ein 60 Sekunden Zusammenschnitt des vergangenen Samstag. In den Hauptrollen meine Terrorzwerge. Die entspannte Filmmusik hatte ich hier schon einmal veröffentlicht. Film ab:
Edit: Wer den kleinen Fehler im Abspann findet darf ihn behalten…
On Your Way Down
An dieser Version von “On Your Way Down” hätte Lowell George sicher seine Freude gehabt. Warren Haynes’ Gov’t Mule, verstärkt durch Sonny Landreth, sliden sich durch eine 8:36 Version des Allen Toussaint Titels, der ursprünglich vom dritten Little Feat Album stammte. Lowell George, neben Ry Cooder der Pionier der Slide-Gitarre in der Rockmusik, starb heute vor 29 Jahren. Seine Asche wurde Anfang August 1979 von seinem Fischerboot aus in den Pazifischen Ozean gestreut…
[DirectWayDown: Gov’t Mule feat. Sonny Landreth - On Your Way Down]
I haven’t seen my weblog for a while…
Momentan mache ich Bloglesepause. Ich kann dem Thema Fussball nichts abgewinnen und egal wo ich hinklick herrscht EM-Fieber. Vor vier Jahren, mitten in der EM’04, spielten Cpt.Stubing & the Loveboats im Music Club Live. Natürlich spielte das Thema Fussball keine grosse Rolle (im Gegensatz zum legendären Bergedorf Gig als der Captain im Jürgen Sparwasser Trikot auftrat). Thematisch beschäftigt sich das Loveboat sonst ja eher mit den wirklich grossen Dramen des Alltags. Seit einer Woche im Loveboats Logbuch und ich hab’ es erst heute gesehen: das YouPorn YouTube Video: “She Hasn’t Seen My P*nis For A While“.
Lokalnachrichten #24: Harley Days 08 Schnaps(glas)chüsse
Natürlich gab es auf den Harley Days rund um die Reeperbahn und dem Heiligengeistfeld wieder jede Menge grosskalibrieges Motorengeknatter zu hören. Dieses Jahr trafen sich nicht nur Zahnärzte, Apotheker und Anwälte zum Luftfilterfreiblasen auf dem Kiez, nein, dieses Jahr waren auch das erste mal die Praktikanten vor Ort. Natürlich traten sie in der 50 ccm Königsklasse an:

Ansonsten waren die Harley Days, besonders für die Kleinen der Chopperkrabbelgruppe, eine eher humorbefreite Veranstaltung… Mehr…
Lokalnachrichten #23: Zoom zoom roaaarrrrr….
In Hamburg tanzt mal wieder der lauteste Zahnärzte-, Anwälte- und Apotheker-Kongress. Aus der Reihe tanzt dabei die Krabbelgruppe der Schnapsglas-Klasse und trifft sich gegen 15:00 Uhr am Spielbudenplatz zum fröhlichen Zoomzoom around the block.
Notizblog No.49: Andere Länder, andere Sitten…
Heute: Der Japaner und die Sicherheit bei dicker Luft am Arbeitsplatz. Sichere Arbeitskleidung schützt auch gegen Elektrosmog beim ersten Rendevous mit der neuen Freundin.
Strandkreutzereisenhaufen

Okay, okay, das ist kein Nirve Skulls und schon gar nicht so edel wie ein Basman Cruiser (nomen est omen, Cem Basman hatte im April ein lecker Bildchen von einem der holländischen Namensvetter Cruiser in seiner kleinen Bloghütte), aber es fährt und hat vor 2 Jahren in der Ebucht auch nur wenige Taler gekostet. Single Gear, No Nonsens Ausstattung, die Vorderradbremse erfüllt gerade mal ästhetische Zwecke (bei der Geschwindigkeit, die man mit diesem Strandkreutzereisenhaufen erreicht, ist bremsen eh nicht wirklich notwendig). Wenn jetzt das Wetter noch ein bisschen mitspielen würde…



