No Fun - Ron Asheton 17. Juli 1948 - 6. Januar 2009

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Ron Asheton RIPWell c’mon, well c’mon
C’mon c’mon
Now Ron, I say Ron
C’mon an lemme hear you tell em
Lemme hear you tell em…

The Stooges - No Fun

Ron Asheton, Stooges Gitarrist (und Bassist auf Raw Power) war bereits Punk als die Punk-Schublade noch gar nicht erfunden war. Trotzdem schaffte er es schon zu Lebzeiten in den Olymp der Gitarrengötter und belegte Platz 29 der The 100 Greatest Guitarists of All Time Liste des Rolling Stone Magazin.

Nun wird es richtig laut im Rock’n'Roll Himmel…

Stooges’ guitarist Ron Asheton found dead in his Ann Arbor home (Ann Arbor News 06.01.2009)

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Cry me a stairway to heaven

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I’m a traveller really, I would die as a person if I stayed in place for more than a year, I like to change my impressions and refresh my personality. My roots are in my music, and in my friends, that’s enough…


Davy Graham 22.11.1940 - 15.12.2008

Der englische Fingerpicking Gitarrist Davy (oder auch Davey) Graham war ein Reisender. Als er z.B. in den späten Sechzigern für eine Tour durch Australien gebucht war und sein Flieger in Bombay einen Zwischenstop einlegte, verliess Graham das Flugzeug und zog es vor für ein halbes Jahr durch Indien zu reisen. Richtig bekannt wurde Davy Graham nicht und doch ist sein Einfluss unüberhörbar gewesen. In der Folk-Szene galt er als einer der ganz Grossen. Bert Jansch bezeichnete ihn als seinen Held, John Renbourn bewunderte den Reisenden und John Martyn wünschte sich gar Davy Graham zu sein. Doch sein Einfluss beschränkte sich nicht nur auf die Folk-Szene. Er gilt auch als einer der Väter der World-Music.

Last but not least beeinflusste er auch Jimmy Page und Robert Plant. Es würde mich nicht wundern, wenn die beiden zu denen gehört haben, die 1959 den BBC Film “Hound Dogs and Bach Addicts: The Guitar Craze” gesehen haben. In diesem Film war u.a. der junge Davy Graham mit dem Song “Cry Me A River” zu sehen und zu hören. Offenbar war nicht nur das unbekannte Mädchen mit dem Luftballon fasziniert und schaute zu Davy Graham auf, nein, auch die beiden späteren Bleiluftschiff-Kapitäne Plant und Page konnten sich der Faszination der kleinen Intro-Melodie aus “Cry Me A River” wohl nicht entziehen…


[DirectStairwaytoriver - Davy Graham - Cry Me A River (BBC 1959)]

Inspiriert wurde dieser Blogbeitrag durch Davy Graham: From DADGAD to Led Zepp - Guitarkadia Blog.

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Nutzloses Rock’n'Roll Wissen #1

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buddybritten2.jpgSeelenverkauf zwecks Bandfinanzierung ist eine blöde Idee. Das hat schon bei Robert Johnson nicht funktioniert. Die Seelenverkaufsidee hatte dieser sich an einer Kreuzung von Tommy Johnson entliehen. Tommy Johnson hatte seine Seele allerdings längst dem Teufel Alkohol verkauft. Sein Blues über die zweifelhafte Qualität von geliertem Brennspiritus als Schnapsersatz lieferte Canned Heat später den Bandnamen. Allemal besser als die Band The Polka Tulk Blues Company zu nennen. Das dachten sich die Seelenverkäufer von Black Sabbath wohl auch und benannten sich schleunigst um. Ob allerdings bei dieser entseelten Darbietung von Ozzy zuviel Brennspiritus oder eine Überdosis geliertes Fledermausblut im Spiel war, entzieht sich meinem nutzlosen Rock’n'Roll Wissen…

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Zip-A-Dee-Dooh-Dah

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Buddy BrittenEiner der Gründe, warum ich in diesem Internetdingens rumschreibe, ist der Wunsch Erinnerungen zu bewahren und nutzloses Rock’n'Roll Wissen anzuhäufen. Angefangen hat diese Mission allerdings lange bevor ich überhaupt wusste was dieses Internetdingens überhaupt ist. Alles nahm seinen Anfang in einer kleinen Musikkneipe auf dem Kiez. Ich blätterte mit Michael Weikath in einem Buch über den Starclub. Besonders faszinierte uns ein Foto von Buddy Britten, über den nichts weiter in Erfahrung zu bringen war, als das er aussah wie Buddy Holly. Es war noch nicht einmal in Erfahrung zu bringen ob dieser Buddy Britten überhaupt je im Starclub gespielt hatte oder ob sein Foto nur aus Gründen des Mitleids in diesem Buch auftauchte. Genau genommen bin ich mir heute gar nicht mehr so sicher ob dieses Buch überhaupt ein Buch über den Starclub war oder einfach ein Buch über die erfolglosesten Musiker der frühen Beatmusik. Egal, jedenfalls fragten wir uns ob nicht eben dieser Buddy Britten, unbekannt wie er war, nicht vielleicht doch einen grösseren Einfluss auf den Verlauf der Rock’n'Roll Geschichte hatte, als man dem, in Vergessenheit geratenen, Buddy Holly Clone zugestehen würde. Und was was macht Buddy Britten heute?

Ein paar Jahre später entstand meine Buddy Britten Fan Club Website, die selbst im Entstehungjahr 2002 mühelos jeden Worst Website Ever Award gewonnen hätte. Eigentlich war sie als augenzwinkernde Hommage an die ungezählten handgelöppelten Fanseiten, die es damals schon im Netz gab, gedacht und Buddy Britten, über den ich im Netz so gut wie nichts fand, kam mir dabei nur zufällig in den Sinn. Das die Geschichte eine ganz anderen Wendung nahm, habe ich schon vor einiger Zeit im singalong.blog erzählt: I Know Where Buddy Britten lives. Auch in meiner kleinen Bloghütte wurde Buddy Britten im Beitrag über Joe Meek, erwähnt. Ein weiterer, wenn auch nicht ganz so vergessener, Held der Beatmusik. Auf YouTube gibt es übrigens einen Videochannel eines Meek-Fans der u.a. mit der Single Aufnahme von Buddy Brittens “If you gotta make a fool of somebody” und eine Buddy Britten Coverversion von “Money” glänzt. Und YouTube lüftet auch das Geheimnis was Buddy Britten, der eigentlich Geoffrey Glover-Wright heisst, heute macht. Er tritt als Simon Raverne & The Star Band featuring the Starlettes im Merton Hotel in Jersey auf. Und gestern schickte mir jemand ein Bild einer Buddy Britten Single. Feines Weihnachtsgeschenk. Find ich.

Buddy Britten - Zip-A-Dee-Dooh-Dah Cover

Apropos Weihnachtsgeschenk, hiermit erkläre ich meine kleinen Schreibpause natürlich als beendet. Ausserdem ist es ja auch die Zeit der Best-Of Listen und der Jahresrückblicke…

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Mitch Mitchell R.I.P.

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Mitch Mitchell R.I.P.

Es gab mal eine Zeit, da konnte man Bands nicht nur am Sound der Gitarre oder der Stimme des Sängers erkennen. Drummer wie John Bonham oder Keith Moon setzten die Tradition der grossen Jazz-Drummer wie Gene Krupa und Buddy Rich fort. Das Schlagzeug war für sie mehr als nur Timekeeper und Rythmusmaschine. Ihr Sound war prägend und tonal spielten sie auf Augenhöhe mit Gitarristen, Bläsern und Sängern. Einer von ihnen war sicherlich Mitch Mitchell, auch wenn er immer im Schatten des wohl prägensten Gitarristen der letzten 40 Jahre stand. Als Drummer der Jimi Hendrix Experience hat sein Stil aus klassischem Jazzdrumming und schweren Rythmusgewittern Generationen von Fusion-Drummern beeinflusst. Mit 61 Jahren verstarb Mitch Mitchell gestern in einem Hotelzimmer in Portland. Sein letzter Auftritt fand vergangenen Freitag statt, im Rahmen der Experience Hendrix Tribute Tour.

Rock’n'Roll Heaven is on Fire

Oregon News - Hendrix drummer Mitch Mitchell dies in Portland hotel room
via Trupedo_Glastic/Twitter

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Klassenfahrt revisited

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Heute vor zwei Jahren bist du zu deiner letzten Klassenfahrt aufgebrochen. Vor wenigen Tagen sprach ich noch mit dir. Auch wenn du nicht da warst. Ich weiss, das du mir trotzdem zugehört hast…

Rowing My Boat (Song for Nick) - Cpt.Stubing & the Loveboats

[Download und mehr: altdotcountry.podspot.de]

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Flaschenpost und Cotton Pickin’ Ragtime

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Als Danny Gatton sich am 04. Oktober 1994 in seiner Garage eine Kugel in den Kopf jagte, hinterliess er keinen Abschiedsbrief. Doch sein Ruf als “the world’s greatest unknown guitarist” überlebte bis zum heutigen Tag. Irgendwann Anfang der 90′er Jahre drückte mir ein Bekannter die CD “88 Elmira Street” in die Hand und meinte trocken: “Unbedingt anhören. Der Typ ist der Jimi Hendrix der Country Gitarre“. Recht hatte er. Und wer meint, das die Bierflasche als Bottleneck schon cool ist, der warte mal Minute 1:35 ab, da gibt’s cotton pickin’ ragtime vom Allerfeinsten. Unvergessen. The Telemaster.


[DirectCottonPickin’: Danny Gatton - Honky Tonkin’ Country Girl (Austin City Limits 1991)]

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Son House - Death Letter

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When The Rolling Stones met Howlin’ Wolf in 1965, they asked who the older man with him was, toward whom Howlin’ Wolf was so respectful. They were awestruck to hear it was Son House, whom they knew as “the man who taught Robert Johnson” [Son House - Wikipedia]


[DirectBlues: Son House - Death Letter]

Gestern vor 20 Jahren starb der Mann, der Robert Johnson den Blues beibrachte.

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Levi Stubbs Tears

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When the world falls apart some things stay in place
She takes off the Four Tops tape and puts it back in its case
When the world falls apart some things stay in place
Levi Stubbs tears run down her face…

Als ich Billy Bragg’sLevi Stubbs Tears” das erste mal hörte, wusste ich gar nicht wer dieser Levi Stubbs war. Ich wusste nur das mich dieses Lied sonderbar berührte. Es machte mich traurig, wütend und trotzdem gab es mir die Gewissheit, egal wie einem die Scheisse um die Ohren fliegt, irgendetwas hält diese Welt zusammen. Und seien es nur die Tränen eines, mir damals völlig unbekannten, Soul-Sängers…

Am Freitag starb die Motown Legende Levi Stubbs, Sänger der Four Tops, im Alter von 72 Jahren. (BBC News | Four Tops star Levi Stubbs dies). Der ebenfalls in “Levi Stubbs Tears” besungene Norman Whitfield verstarb vor einem Monat. Wenn es einen Soul-Himmel gibt, dann sitzen die beiden da jetzt auf Wolke 9.

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Kai Vino Wiener - R.I.P.

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Kai Vino Wiener RIP
Ich hatte mal eine eigene Veranstaltungsreihe im LOGO. Jam & More nannte sich die, einmal im Monat stattfindende, Session in Hamburgs lautester Sauna. Der Grund, warum ich diese Session veranstaltet habe, war ganz einfach: Es gab in Hamburg eine Menge toller Musiker, mit denen ich Lust hatte mal auf der Bühne zu stehen. Einer von ihnen war Kai Vino Wiener. Kai war so eine Art wandelndes Book of Rock’A'Billy Licks. Alles was Brian Setzer je gespielt hat, hat Vino sich auch draufgeschafft. Unfassbar gut. Ich kann mich noch gut an die Jam & More mit den Dixie Gunworks erinnern. Die Jungs haben so einen Spass verbreitet, das ich spontan Lust bekam sowas auch mal zu machen. Aus der Laune heraus fragte ich Ralf, den Kontrabassisten der Dixies, noch am selben Abend ob er nicht Lust auf ein kleines Sideproject hätte und ob er nicht zufällig auch noch einen Sänger kennen würde, der für eine grosse Tasse Spass zu haben wäre. So lernte ich den Captain kennen. Heute hat der Captain einen Nachruf für Kai geschrieben. Ruhe in Frieden und danke das du da warst, Kai Wiener.

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Three Steps to Heaven - Eddie Cochran

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Heute hätte der Schöpfer des Summertime Blues seinen 70. Geburtstag feiern können. Eddie Cochran GretschWäre er nicht am 17. April 1960, zusammen mit seinem Freund Gene Vincent, in ein Taxi gestiegen…

Now there are three steps to heaven
Just listen and you will plainly see
And as life travels on and things do go wrong
Just follow steps one, two and three

Danke an ByteFM, die eben an Eddie Cochran erinnerten. Toller Radiosender.

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Musiker helfen Musikern [Update]

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Ich hatte leider nie das Vergnügen Alex Parche persönlich kennenzulernen. Doch vor einigen Jahren hatten wir einen kurzen, sehr netten, eMail Kontakt. Ich schrieb Alex wegen eines Fotos auf seiner Website an. Auf dem Foto sitzten Alex Parche und Cheap Trick Gitarristen Rick Nielsen an einem Tisch. Ich kannte Alexs Gitarrenarbeit von der Band Breslau und natürlich von Zeltinger, dessen Gitarrist und Produzent Alex Parche lange Jahre war. In der Mail fragte ich Alex nach der Geschichte, die hinter dem Bild von ihm und Rick Nielsen steckt, erzählte ihm ein bisschen was von meiner damaligen Band und so entwickelte sich ein kurzweiliger Mailkontakt. U.a. stellte es sich heraus, das Bernie Tormé, ehemaliger Gillan Gitarrist, den ich noch von dem einzigen Star Club Gig, den ich je gesehen habe, in guter Erinnerung hatte, die selbe internationale Booking Agentur hatte, wie Alex Parche
Rick Nielsen & Alex Parche

Heute erreichte mich eine Mail von Heinz Rebellius, Redakteur des Gitarre & Bass Magazins:

Der bekannte Kölner Musiker Alex Parche ist durch einen schweren Schlaganfall aus seinem Musikerleben gerissen worden. Nach Monaten im künstlichen Koma fesselt Alex nun eine halbseitige Lähmung ans Bett eines Pflegeheims, ohne Aussichten auf Weiterführung der ReHa-Maßnahmen und auch ohne Lebensperspektive im Kreis seiner Familie, denn die finanziellen Mittel dafür fehlen. Zeit also, zu helfen…

In einer einmaligen Aktion der Musikerzeitschrift GITARRE & BASS sowie diverser Herstellerfirmen aus dem Musikalien-Bereich (PRS, Hamer, Ovation, Schaller, Meinl, ESP, Music Store etc.) und der Zeltingerband wurde Equipment im Wert von fast 30.000 EUR zusammengetragen, das nun verlost wird. Mehr Informationen zu dieser Aktion “Musiker helfen Musiker” - z.B. wo die Lose zu erwerben sind, wann die Ziehung ist etc. - findet Ihr im anhängenden PDF und auf dieser myspace-Seite: www.myspace.com/alexparchecharityproject

Der Mail ist ein PDF angehängt, das ich hier gern zum Download bereitstelle. In dem PDF kann man nachlesen, wer sich alles an den Sachspenden für das Alex Parche Charity Project beteiligt hat. U.a. Paul Reed Smith (PRS Custom 22 Artist mit Gold Hardware, Wert ca. 6.000,– Euro), Ovation (Ovation Custom Legend, Wert ca. 2.500,– Euro) und Hamer (deren bekanntester Endorser der, oben erwähnte, Rick Nielsen sein dürfte, mit einer Hamer Studio Custom, Wert ca. 3.500,– Euro). Die Sachpreise werden verlost und der Erlös geht an Familie Parche und die dringend nötigen Reha-Massnahmen für Alex Parche. Wo es die Lose gibt, erfährt man beim Gitarre & Bass Magazin.
Musiker helfen Musikern
Ich habe schon einige Male Support-Gigs für Musiker aus USA gespielt, die den Rest ihres Lebens dafür touren werden um offene Krankenhaus Rechnungen zu bezahlen. Und bis heute dachte ich, das das nur US-Musikern passieren kann, weil viele von ihnen ohne jeden Krankenversicherungsschutz leben. So wie ich Alex Parche einschätze, hätte er sich den Arsch auf Tour abgespielt, um seine Reha-Massnahmen zu bezahlen. Die Chancen, das er je wieder mit einer Gitarre auf der Bühne stehen wird, sind aber wohl sehr gering.

[Update]: Am 06.10.08 lief auf RTL Regional ein kurzer Bericht über Alex Parche: Musiker helfen Musikern - RTL Regional.

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Norman Whitfield jetzt auf Wolke 9

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singalong.blogMotown Legende Norman Whitfield starb im Alter von 67 Jahren.
Cloud 9 im singalong.blog. [via Vyvienn]

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Internet Killed The Radiostar

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Blip.FMQuatsch, die Headline gefiel mir nur einfach. Ich finde es prinzipiell gut, das man im Web Musik hören kann. Auch wenn ich mir die Teeny-Narrenkappe damit aufsetze, ich mag MySpace und YouTube. Es gibt da draussen so unfassbar viel gute Musik zu entdecken, unbekannte, wie auch bekannte. Und immer wieder passiert es mir, das ich Musik wiederentdecke. Längst verschollen geglaubtes wieder ausgrabe, mich an Musiker wie die Ruts, Magic Michael oder Wreckless Eric erinnere, die ohne das Medium Internet wahrscheinlich längst in den Untiefen meiner Hirnwindungen verschwunden wären. Musik, die mir durchaus mal viel bedeuted hat. Ein Teil dieser kleinen Bloghütte besteht aus genau diesen Erinnerungen. Neben den grossen Portalen wie MySpace oder YouTube gibt es natürlich noch endlos andere Möglichkeiten auf Entdeckungstour zu gehen. Eine dieser Möglichkeiten ist Blip.FM. Darüber gestolpert bin ich bei indenti.ca. Ich glaub’, bei @markusmerz bin ich das erstemal auf einen Link zu Blip.FM gestossen. Blip ist eins der vielen “Radio DJ” Plattformen, auf denen man sich sein “eigenes” Musikprogramm zusammenstellt oder bei anderen Online Radio DJ’s reinhören kann. “Eigenes” in Anführungsstriche, weil rein rechtlich dürfte das Blip.FM Angebot ziemlich unkoscher sein. Schliesslich kann man dort Musik hochladen, an denen man keinerlei Rechte hat. Blip.FM bietet jedoch zu den hochgeladenen Stücken einen Link zu Amazon. Das macht es wahrscheinlich nicht rechtssicher, aber ich bin auch kein Jurist. Aber ich bin Musiker. Und nach ein paar hundert Livekonzerten in den letzten fünfundzwanzig Jahren weiss ich eins ganz sicher: der Club bleibt leer, wenn dich niemand kennt. Der Club füllt sich, wenn das Publikum dich kennt, dich weiterempfiehlt, Freunde mit zum Gig bringt und so weiter und so fort. Und ich kenne noch die Zeit, wo Mixed C-90 Tapes auf dem Schulhof getauscht wurden und nicht selten ging damals mein komplettes Taschengeld für Platten drauf, die ich vorher auf den Tapes entdeckt habe. Genauso wie ich heute noch CDs kaufe (vorzugsweise bei Live Gigs, da da das meiste Geld beim Künstler hängenbleibt), die ich vorher als mp3 Files im Netz gefunden habe.

Aber nun zurück zu Blip.FM und dem eigentlichen Anlass für diesen Text. So wie andere sich selbst googlen, so suche ich von Zeit zu Zeit auf Musik-Portalen nach Bands bei denen ich mal gespielt habe und die Vinyl oder CDs veröffentlicht haben. Es freut mich einfach, wenn “da draussen” andere die Musik hören, an der ich beteiligt war. Und so hab’ ich auch bei Blip.FM gesucht und fand tatsächlich einige Songs des Loveboats, die wir bei MySpace veröffentlicht hatten und (und darüber hab’ ich mich besonders gefreut) ein kurzer Ausschnitt einer unveröffentlichten Studio-Demo Aufnahme von Cliff Barnes & The Fear Of Winning. Dieses Solo-Schnippselchen hatte ich hier in meiner kleinen Bloghütte mal anlässlich der Erinnerung an Chris Whitley veröffentlicht. Irgendjemand hat sich das mp3 File heruntergeladen und bei Blip hochgeladen. Die Studio-Aufnahmen, aus dem Jahr 2003, haben wir nie beendet und wahrscheinlich werden die zehn Songs, die wir an einem März-Wochenende geschrieben und aufgenommen haben niemals veröffentlicht. Schade, weil es eine tolle Band, ein tolles Wochenende und zehn tolle Songs waren. Aber ein kleines Schnippselchen meines Solos in Dance The Night Away schwirrt jetzt bei Blip.FM durch den virtuellen Äther. Danke, unbekannter DJ, der du das Stück hochgeladen hast.

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